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Alles was so hängen bleibt

Die Wurstscheibe im Literaturcafé des Haus des Buches

Das Café im Haus des Buches ist im Foyer angelegt. Trotz der ungewöhnlichen Lage macht es nicht den Eindruck durch etwaigen Durchgangsverkehr zu leiden. Es ist gemütlich und die Einrichtung ist gut. Im Sommer gibt es eine Terrasse auf die man sich setzen kann.

Am Tresen bestellen und sofort bekommen

Die Wurstscheibe bekommt man direkt nach der Bestellung am Tresen, Besteck geschnappt und dann an den Tisch gesetzt.

Das Gericht macht einen durchschnittlichen Eindruck mit Tendenz zum lieblosen. Angerichtet auf einem flachen Teller mit Spirelli, Soße, Wurstscheibe und etwas Käse als Topping. Das Geschirr reiht sich hier ein und bleibt im allgemeinen unterem Standard.

ordentlicher Durchschnitt

Der Jägerschnitzel hat eine ordentliche Größe und Dicke die Panade kommt mit einer guten Konsistenz. Die Farbe der Kruste ist gut, allerdings sind einige Stellen bereits hart durch das getrocknete Fett. Der Gesamteindruck ist ok, geschmacklich auch ganz gut.

Die Pasta als Spirelli schon mal gut, hier werden sie heiß geliefert was Pluspunkte sammelt, Bißfestigkeit ist auch gegeben – also alles „bene“.
Die Soße macht mir einen zu hellen Eindruck von der Dicke her aber gut, der Geschmack für meinen Eindruck etwas zu süß und leicht pfeffrig im Abgang.

Wurstscheibe im Januar 2019Jägerschnitzel im September 2017

Würde man mich fragen ob ich die Wurstscheibe empfehlen kann, sag ich ja aber erwarte nicht zu viel. Scheibe ist OK Preis auch und Lokalität passt.

Für ein einfaches Mittagessen – alles gut

Preis: 5 €

Wurstschnitzel im Atrium Leipzig

Das Wurstschnitzel im Atrium kann gut sein aber wenn man Pech hat, dann schmeckts nicht wirklich. Eine Empfehlung ist schwer möglich.

Das Atrium in der Nähe des Listbogens an der B2 ist ein klassisches Bistro. Das Essen wird nicht vor Ort gemacht, es wird zentral zubereitet und dort nur erwärmt. Aus diesem Grund gleich am Anfang der Hinweis auf die unterschiedliche Qualität des Jägerschnitzels bei verschiedenen Besuchen.

Der Laden ist funktional mit einer Theke und einem großen Sitzbereich ausgestattet den man durch die umfließenden Fensterfronten gut einsehen kann. Das Bistro ist immer ganz gut besucht, es gibt täglich zwei verschiedenen Gerichte, eines davon vegetarisch und ein Wochengericht, dazu einige Standards mit Kartoffelsalat, Brötchen und Wurst/Fleischbeilagen.

Man kann dort gut zu Mittag essen

Ich esse meist vegetarisch dort und kann das Angebot durchaus empfehlen. Die Bedienung ist auf Zack und ich habe noch nie lange Wartezeiten erfahren müssen.

Das Jägerschnitzel kommt klassisch im tiefen Teller mit Spirelli und Käse. Soweit so Standard. Das Geschirr und das Besteck sind eher am untersten Ende anzusiedeln und das Besteck liegt ziemlich sperrig und unbequem in der Hand.

Das Gericht sieht erstmal recht ordentlich aus, die Soße macht einen merkwürdig leicht ins orangigen fallenden Farbton, die Wurstscheibe sieht gut aus aber die Pasta macht einen fettig harten Eindruck.

Die Scheibe hat eine ordentliche Größe, angenehme Dicke und die Jagdwurst schmeckt gut, dagegen ist die Panade ziemlich unterirdisch. Labbrig, durchweicht, eher hell und geschmacklich wirklich nicht zu empfehlen – beim ersten Mal war es noch anders, da konnte ich zufriedener sein.

Das Jägerschnitzel sieht besser aus als es am Ende ist

Die Penne war dieses Mal recht schlecht, kalt, sehr fettig und teilweise von langen liegen schon hart geworden. Auch hier war mein erster Versuch besser
und ich hatte mir hier Durchschnitt aufgeschrieben den die Pasta aber jetzt auch nicht mehr erreicht.

Die Soße ließ nicht auf Verbesserung des Gesamteindruckes hoffen, wie gesagt leicht ins orangige tendieren schmeckte sie auch irgendwie so: sehr süß, sehr klebrig, keine Frucht. Was soll ich mit dem Gericht machen? Gut drüber reden kann ich jedenfalls nicht. Mir bleibt nur zu hoffen, dass beim nächsten Mal die Sacher besser ausgeht.

Der Käse war eine nette Zugabe aber bringt das Jägerschnitzel aus dem Atrium nicht weiter nach vorn.
Ich muss dem Gericht leider eine Rang am unteren Ende meiner Tests einräumen und kann es nur schwer empfehlen – eigentlich nicht.

Preis: 5€

Jögerschnitzel vom 29.01.2018 Wurstschnitzel vom 29.1.2019

 

Jägerschnitzel an der Tanke

Der Besuch im Späti Löwentanke eröffnet keine Überraschungen, das Sächsiches Jägerschnitzel welches hier angeboten wird kann man durchaus probieren.

Die Löwentanke ist allerdings keine Tanke sondern ein Späti auf der Jahnallee. Der heißt nur so, weil früher hier um die Ecke noch eine kleine Tankstelle existierte die vornehmlich die Löwen-Taxis betankte und naja – offensichtlich fand man den Namen recht passend.

gut was los hier

Zur Mittagszeit macht der Späti eher den Eindruck einer kleinen Kantine mit Warenangebot zu sein. Man kann draußen an der Straße, Drinnen oder im Hof sitzen. Der Andrang ist recht ordentlich, es gibt viel verschiedenen Gerichte die aus ein paar Grundzutaten bestehen aber gut zusammengestellt werden. Alles ist auf die Essenverteilung ausgelegt und die Einrichtung ist daher auch pragmatisch das Ambiente eher laut.
Sein Essen bekommt man recht schnell, die Bedienung ist freundlich und sehr präsent.

Wurstscheibe kann man hier jeden Tag essen, es ist ein Standard – wer sich vorher trotzdem sicher sein will schaut auf den Instagram-Account der Tanke der jeden Tag das aktuelle Bild. Eine der wenigen sehr sinnvollen Anwendungen von Instagram finde ich.

Wurstscheibe für jeden Tag

Das Gericht ist absolut mit den anderen dieser Stadt vergleichbar. Im tiefen Teller mit Spirelli Käse und Wurstscheibe – soweit so Standard.
Die Größe der Wurstscheibe macht einen ordentlichen Eindruck, Dicke auch gut, Konsistenz der Panade ok. Der erste Biss birgt keine Überraschungen, er macht eher einen etwas trockenen Eindruck. Kann man insgesamt machen.

Jägerschnitzel in der Löwentanke

Die Nudeln sind auch Standard und sind nicht weiter bemerkenswert interessanter ist die Soße wobei das Aussehen erstmal auch nur Standard ist. Auffällig ist, dass sie ihren sehr eigenen Geschmack mitbringt – im Prinzip ist das ja erstmal positiv, hier aber ist es mir eher negativ aufgestoßen.
Beim ersten Besuch gab es soweit nichts Wesentliches zu berichten, da war sie eher zu wässrig. Bei meinem letzten Besuch aber erwiess sich der Geschmack als sehr süß – wie Ketchup aus der Flasche – dazu gesellt sich eine hervorstechende Säure, das mundete nicht wirklich. Im Nachgang hatte ich dann mit einem langanhaltenden süß-klebrigen und leicht scharfen Nachgeschmack zu kämpfen.

guter Standard – mehr nicht

In der Endnote ergibt sich ein Standard-Bild mit guten Noten für die Scheibe aber weniger guten für die Soße. Der Käse war von der Masse und vom Geschmack nicht weiter auffällig, so dass man das Jägerschnitzel im Leipzig-Vergleich anbieten kann und dem Esser viel Glück mit der Soße wünschen möchte.

Preis 4,95 €

Jägerschnitzel in der Kantine der Stadtwerke

Wann es bei der Kantine Leipzig das Jägerschnitzel gibt ist nie wirklich klar, ist aber auch nicht schlimm es nicht zu wissen.

Die Kantine der Stadtwerke ist wenig bekannt da sie nicht öffentlich beworben wird und man als externer Gast erst ab 12:30 Uhr dort essen darf. Leider gibt es auch keinen Online-Plan, d.h. man geht auf gut Glück und muss dazu noch weiteres Glück haben, dass die Gerichte noch nicht aus sind.
Wenn man regelmäßig geht bekommt man gut mit, wann es das Jägerschnitzel gibt.

Das Lokal befindet sich am Anfang der Pfaffendorfer und man kommt über das Tor rein und dann gleich Links durch die Glastür.

die bessere Kantine

Die Kantine an sich ist recht nett, schön eingerichtet meist nicht so voll, im Sommer Klimaanlage und das Essen ist im Vergleich zu anderem Kantinenessen ganz gut. An der Ausgabe herrscht ein etwas rauer Ton – vllt. nur gegenüber den Normalos? Ich weiß es nicht. Es sollte einem trotzdem nicht abschrecken sein Glück zu versuchen.

Keine guten Noten für das Schnitzel

Das Jägerschnitzel kommt klassisch in Pasta-Soßen-Wurstscheibe-Kombination, hier in der Penne Version. Sieht erstmal nicht schlecht aus.
Die Wurstscheibe ist gut groß allerdings etwas dünn und die Kruste etwas zu labbrig. Geschmacklich tritt die Panade nicht hervor die Scheibe auch nicht – im Gesamteindruck also eher mickriges Mittelfeld.

Jägerschnitze Stadtwerker Leipzig

Die Pasta steht dem Fleischteil nichts nach, geschmacklich noch ok aber die Konsistenz und die Temperatur sind dann doch recht mäßig.
Die Soße sieht auch nicht besser aus, optisch schon nicht so toll anzusehen, die Süße aber ziemlich ok wobei die Fruchtigkeit dann eher wieder nicht mehr so gut sind. Im Abgang hat die Soße allerdings einen unangenehm scharfen Abgang.

Käse gab’s nicht dazu.

Möp!

Der Preis spiegelt die Qualität – schon als Externer sind nur 4€ zu berappen – ein Besuch für die Wurstscheibe kann ich nicht empfehlen zum Glück gibt’s ja auch andere Gerichte.

 

Jägerschnitzel in der Foodlounge

Intro: Foodlounge im Listbogen, viel los und immer gutes Essen. Wenig lounge-isch. Das Jägerschnitzel kann sich sehen lassen.

Die Foodlounge befindet sich im Innenhof des Listbogens. Man merkt, dass hier einige Büros in der Umgebung sind, ein emsiges Kommen und Gehen gerade in der Mittagszeit ist auffällig. Entsprechend ist die Foodlounge gut besucht. Im Gegensatz der vorherigen Bewirtschaftung scheint der Laden besser angenommen zu werden, was zumindest oberflächlich nach einem guten Essensangebot aussieht.

Praktischer Weise kann man das Essen des Tages über die Webseite auskundschaften und was man dort sieht klingt nach einem recht guten Angebot. Bevor ich zur Wurstscheibe komme war ich schon mehrmals da und immer recht angetan von der Umsetzung und Anrichtung der Gerichte – macht viel Hoffnung auf die Version des Jägerschnitzels.

Doppelte Scheibe doppeltes Glück

Die Jagdwurstscheibe der Foodlounge kommt in einer doppelten Version auf bunten Spirellis mit einem kleinen Salat. Das Geschirr trägt zu einem sehr guten Gesamteindruck bei. Soweit so gut. Bevor ich die Wurstscheibe auf dem Teller habe muss ich allerdings noch die Schlange vor der Essensausgabe überstehen. Das geht solala zügig wobei man bei dem Andrang immer denkt, können die da hinterm Tresen nicht zwei Leute stellen die das Essen ausgeben? – damit das effizienter ist und zu den Stoßzeiten die Leute zügig durchgeschleift werden – nun gut, macht bestimmt auch so alles seinen Sinn.

Im Sommer gibt es einen Freisitz den ich lieber vorziehe  als drinnen zu sitzen.

Die Scheiben sind in einer würzigen knusprigen Panade angerichtet, für meinen Geschmack könnten sie noch etwas dunkler gebraten sein. Größe – da zwei – schon mal gut und von der Dicke ganz normal. Geschmacklich im Gesamtkonzept findet man selten Besseres.

Die bunte Pasta ist etwas ungewöhnlich aber Spirellis sind schon mal gut. Geschmack und Konsistenz gut aber von der Temperatur her sehr unterkühlt.

Die Soße macht die Pasta leider auch nicht warm. Sie sieht gut aus, schmeckt fruchtig, aber kommt mit wenig Süße und sehr wässrig daher. Der Käse wird gut eingesetzt und schmeckt gut.

Jägerschnitzel FoodLounge

Meine Empfehlung

Das Jägerschnitzel in der Foodlounge kann man gutem Gewissens empfehlen, es ist nicht die Beste in Leipzig dafür fehlt es der Soße an Süße und Dicke. Für den Preis kommt es in einer guten Aufmachung. Wem das Wuhling nicht stört, ist bei der Foodlounge gut aufgehoben und macht beim Mittagessen nichts falsch.

Preis 5,80 €