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Alles was so hängen bleibt

Jägerschnitzel der Finanzbeamten

Intro: Wenn man ins Finanzamt geht hat man meistens keine gute Vorahnung, ob das beim Jägerschnitzel auch so ist, wird der Besuch in der Kantine im Finanzamt Leipzig zeigen.

Das Finanzamt am Wilhelm-Liebknecht-Platz hat eine öffentliche Kantine, wer mal ein paar Finanzbeamten freier Wildbahn sehen will kann das hier gut tun, wer nur eine Wurstscheibe essen mag kann das hier aber auch.

Ein Blick auf den Speiseplan des Anbieters verrät es ganz gut. Der Plan direkt vom der Kantine ist allerdings nirgends Online zu finden, da hilft der Plan vom Caterer von einem anderen Objekt – der passt so fast immer (mindestens 98%).

Zeitig ist besser?

Da meine Kollegen von der Sorte sind „wir gehen essen, wenn es noch nicht so voll ist und richten uns nicht nach normalen Mittagszeiten“, muss ich – wenn ich da mitgehe – schon recht zeitig los.  Also ist man dann schon kurz nach der Öffnung 11:30 auch am Start. ORRR echt zeitig!!!

Die Lokation ist an sich sehr sehenswert, im ehemaligen Foyer des Gebäudes befindet sich die Kantine im Jugendstil. Da der Raum recht hoch ist und die Einrichtung sehr spartanisch es ist daher sehr laut.

An der Theke geht’s recht schnell, auch wenn mal eine Schlange steht – warten muss man nicht besonders lange. Die Ausgabe schnell und Kantinen-like – ansagen -nehmen – bezahlen und ab zum Tisch.

Wurstscheibendurchschnitt

Die Wurstscheibe macht einen durchschnittlichen Eindruck, in Größe und Dicke fällt sie nicht besonders auf. Die Panade ist recht fest und dick und aus meiner Sicht fehlen hier und da die knusprig kurz vorm anbraten braunen Stellen. Geschmacklich dann aber auch keine Offenbarung.

Die Pasta kommt in recht einfachen Penne-Nudeln die klebrig aneinanderhaften. Mit etwas Butter kann man da eigentlich im Wärmebehälter gegenhalten – aber gut. Temperatur und Wärme fallen nicht ins Gewicht, genauso wenig wie der Geschmack auffällt.

Jaegerschnitzel FA Kantine 20.06.2018Jaegerschnitzel FA Kantine 12.10.2017Jaegerschnitzel FA Kantine 19.04.2018

 

Soße ist in Kantinen immer so eine Sache, ab einem bestimmten Durchsatz der Essen sollte man sich keine Illusionen machen, da arbeitet man echt hart an der Essbarkeitsgrenze die von den Convenience-Produkten gehalten wird. Konsistenz gerade noch vorm überflüssigen Status. Aussehen leicht ins bräunliche driftend mit offensichtlichen Kräuteranteilen die man aber nicht herausschmeckt. Süße ist da, von der Fruchtigkeit eher nichts zu spüren.

Als Empfehlung durchgefallen

Käse kann man dazubuchen +30cent darauf habe ich verzichtet, da ich mir am Geschmacks und Essenserlebnis nichts erhoffte.

In der Zusammenfassung muss man leider sagen, wenn man kein Jägerschnitzelenthusiast ist dann sollte man es lassen.

Preis: 4,20 – 4,50 €

Wo gibt es das beste Jägerschnitzel in Leipzig?
Ein kleine Reihe über die Lokalitäten und die Qualität der Jägerschnitzel aka Wurstscheibe.

Jägerschnitzel im Ausbildungsrestaurant

Intro: Jägerschnitzel im Ausbildungsrestaurant, ist gar nicht so schlecht. Bis jetzt zweimal in Abständen von 7 Monaten besucht mit unterschiedlichem Ergebnis – das letzte Mal besser als das davor und das wird hier beschrieben.

Die Lage des Bistros ist etwas versteckt, ich glaube nur wer zufällig drüberstolpert oder es kennt, geht hier hin. Sehr unscheinbar von außen und dass man hier was zu Essen bekommt, sieht man auch nicht auf dem ersten Blick. Wenn man etwas mehr auf sich aufmerksam macht, könnte das den Verkauf von Mittagessen befördern. Es gibt einen wöchentlichen Speiseplan dort findet man auch die Wochengerichte unter dem sich manchmal das Jägerschnitzel versteckt.

Dem entsprechend ist das kleine Bistro recht leer, zumindest die paarmal die ich bisher da war. Prinzipiell ist es vom Interieur und dem Einrichtungsgeschmack recht nüchtern und gewöhnungsbedürftig aber man ist ja schnell wieder draußen. Der Service ist nett und freundlich – da kann man nicht meckern.

Essen kann man hier ganz gut

Essen im Allgemeinen ist aus meiner Sicht immer recht gut, es werden augenscheinlich frische Zutaten verwendet und Schnippeln wird wohl auch gar nicht so klein geschrieben. Was in die Soßen kommt ist jedenfalls durchweg sichtbar, also in kleingeschnippelten Bestandteilen wie Zwiebeln, Möhren, Paprika usw. aus der Tüte kommt sowas glaube ich nicht. Da der Preis für ein Mittagessen recht günstig ist, dürfte das bei den Fleischbeilagen dann – wie wohl überall – die optimierte Variante aus dem Großmarkt sein.

Das Jägerschnitzel macht einen guten Eindruck. Groß, dick, gut gebraten liegt es auf meinem Teller. Die Soße schön rot und von guter Konsistenz – Zwiebelschnitzel und Tomatenfruchtfleisch lassen erahnen, dass sie teilweise handgemacht ist. Gräbt man tiefer merkt man, dass auch nicht zu viel Flüssigkeit verwendet wurde, eine „wässrige“ Pfütze auf dem Tellerboden ist nicht erkennbar.

Soweit so gut.

Die Wurstscheibe hat wie gesagt die besten Voraussetzungen eine hohe Bewertung zu bekommen. Größe und Dicke gut bemessen – ein anderes Mal bekam ich zwei kleine Wurstscheiben, was auch ok war. Die gut angebratene Panade verhieß eine leichte Knusprigkeit, welche sich dann aber leider nicht einstellte. Die Scheibe war natürlich vorgebraten und da hat die Panade im Wärmebehälter wohl etwas Flüssigkeit gezogen, so dass der Gesamteindruck ein paar Abzüge bekommen musste.

Trotzdem eine runde Sache – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Pasta, das ist mir beim Mal davor auch schon aufgefallen, war mir eine Spur zu bissfest, dafür klebten Sie nicht und kamen als Spirelli und von der Temperatur genauso wie ich es erwarten würden.

Jaegerschnitzel FZG 28.06.2018Jaegerschnitzel FZG 02.11.2017

 

Die Soße, wie bereits erwähnt, macht einen guten Eindruck, die Bestandteile kann man teilweise erkennen, die Struktur und Konsistenz wie handgemacht – hier wird sich Mühe gegeben. Geschmacklich sehr korrekt, fruchtig nicht zu süß und im Abgang etwas scharf – brennt leicht nach. Kleine Anmerkung hier: man sieht es auf dem Bild, das Mal davor war die Soße nicht so gelungen – jetzt aber Top!

Daumen nach oben

Zusammenfassend kann ich die Wurstscheibe gerne empfehlen. Für 3,90€ absoluter Preisschlager man wird satt und geschmeckt hat es auch.

Wo gibt es das beste Jägerschnitzel in Leipzig?
Ein kleine Reihe über die Lokalitäten und die Qualität der Jägerschnitzel aka Wurstscheibe.

Jägerschnitzel in der Fleischerei Materne

Intro: Fleischerei Materne mit Imbissangebot macht eine ordentliche panierte Wurstscheibe mit Spirelli und Tomatensoße. Eine Lokalität von wenigen in Leipzig die das Gericht gut hinbekommen.

Fleischerei Materne ist nicht der klassische Mittagsspot aber ab Dienstags kann man jeden Tag der Woche zwischen zwei Mittagsgerichten wählen. Die große Fleischtheke füllt den Raum aus und wenn viele Kunden vor Ort sind, hat man wenig Platz an den paar Stehtischen.

Wie fast überall, bei recht guten Mittagessenanbietern, ist auch hier immer um den HighNoon viel los, es empfiehlt sich deswegen immer etwas später zu gehen. Freitags kommt es dazu noch, dass viele sich für das Wochenende mit Fleisch eindecken, so dass es schon mal passieren kann und man etwas länger auf das Essen warten muss.

Freitags ein Jägerschnitzel

Das Jägerschnitzel gibt es eigentlich immer nur Freitags in regelmäßigen Abständen, man muss sich aber schon die Wochen raussuchen an denen es dann auch gibt. Hier hilft die Webseite mit einer etwas komplizierten Übersicht, die ein PDF-Download nach Kalenderwochen bereithält. Frage nebenbei: Wer kennt die aktuelle Kalenderwoche?

Hat man den Tag erwischt und das Gericht vor sich stehen, lohnt es sich. Die Schnitzel sind im Mittel recht groß, die Panade durchaus ok, kurz vor der Labbrigkeitsgrenze aber hier und da knusprig, schön angebraten. Die Jagdwurst schmeckt. Die Nudel dümpeln nicht bereits ewig im Topf rum, kleben nicht und sind nicht hart – klassische Spirelli wie sie sein sollten. Beim Käse ist man bei der Ausgabe immer etwas großzügig – die Nudel nebst Soße verschwinden darunter – geschmacklich ist er eher neutral.

15.06.18 - Jägerschnitzel Fleischerei Materne Leipzig18.08.2017 - Jägerschnitzel Fleischerei Materne Leipzig16.07.2017 - Jägerschnitzel Fleischerei Materne Leipzig

 

Gute Wurstscheibe – fast die Beste

Apropos Soße, optisch macht die einiges her – farblich gut getroffen, Struktur und Konsistenz der Dicklichkeit überdurchschnittlich. Geschmacklich muss man allerdings vor der Süße warnen, die etwas übers Ziel hinausschießt aber dem Gesamteindruck des Gerichtes nicht viel Negativpunkte beschert – aber leider deswegen und der nicht ganz perfekten Panade eben nicht die Nummer eins in Leipzig ist.

Alles in Allem hat man für seine 4,50 ein schnell serviertes Gericht auf dem Stehtisch, dass man gut und gerne empfehlen kann und wenn einem nichts anderes – weitaus Besseres – alle paar Wochen Freitags über den Weg läuft – dort Einchecken und schmecken lassen.

Wo gibt es das beste Jägerschnitzel in Leipzig?
Ein kleine Reihe über die Lokalitäten und die Qualität der Jägerschnitzel aka Wurstscheibe.

regionaler Bio Obst Gemüse Saisonkalender

Bin Letztens über einen regionalen Obst-Gemüse-Saisonkalender gestolpert den ich ziemlich gut finde. Er kommt von Bio-Regional. Ich habe leider kein entsprechende Onlinependant gefunden deswegen gibts hier ein kleines Foto davon.

Man kann auf diesem Kalender sehen, welche Obts- oder Gemüsesorten gerade geerntet werden, was nicht unwichtig für die Essensplanung und Rezeptauswahl ist.

Im Netz wird man unter dem Suchbegriff einiges finden, ich fand den vom Nabu ziemlich gut. Link hier bzw. hier auf meiner Dropbox.

Dazu passt dann auch der Aussaat- und Erntekalender für den den eigenen Garten.

Obst Gemüse Saisonkalender

Kein Mittagessen zum Mittag im „The Flow“ in Schleußig

Ein Wochenende frei von Verantwortung, machen was man will und essen wo und wann man will ohne an den Nachwuchs zu denken – mal was Neues ausprobieren und vllt. was Schönes entdecken. Ein guter Plan! Mal sehen…

Die Gelegenheit: Ein Wochenende im NOvember, ohne Nachwuchs
Der Plan: Mittagessen am Samstag im The Flow in Leipzig Schleußig
Das Ergebnis: War gut mit Abzügen in den Einzelwertungen

Aufmerksam wurde ich auf die relativ Neue Lokal durch einen kleinen Artikel im Blog des Goldstein Interieurs in dem über die Herstellung und Installation der Einrichtung des Ladens geschrieben wurde. Stylisches upgesykeltes Industriedesign in einem Laden der Natürliches, Bio und Regionales anbietet.

Dies könnte wohl eine interessante Mischung nach unserem Geschmack sein.

The Flow in Schleußig
Könneritzstr. 24 Ecke Brockhausstr.
04229 Leipzig-Schleußig
+49 341 97 51 2000
www.theflow.cafe

The Flow in Schleußig

Problem eins: Wo finden sich die Adresse und Öffnungszeiten?

Das erste Problem, wo liegt der Laden in Schleußig genau und hat er auch Samstag zu Mittag geöffnet? An sich dürften diese Informationen nicht schwierig sein herauszufinden, gibt es doch Webseiten… Denkste! Webseite finden war nicht das Problem doch genau diese Informationen auf die Schnelle herauszufinden ist allerdings ein Problem. Startseite – nichts – keine Adresse und keine Öffnungszeiten kein Link aufs Impressum – leider nichts. „Vision“ – Informationen dieser Art – nein, „Wir“ – auch nicht, „Kontakt“ – nichts – aber immerhin habe ich dort den Link aufs Impressum gefunden. Im Impressum gibt es dann auch eine erste Adresse – aber: „Eisenacher Straße“ Häh? Moment – ahhh – etwas weiter lesen: Könneritz Ecke Brockhaus, na immerhin! So und jetzt die Öffnungszeiten? Tja – wo finden? Durch Zufall bin ich dann bei der Speisekarte auf den Eintrag gestolpert.

Gastlokalwebseite ohne Adresse und Öffnungszeitenlesbarkeit bei Schriftart, Größe und Fluß; leider nicht besondersÖffnungszeiten auf der Speisekarte - gut - aber was bedeutet Mittags- und Abendkarte?

Für jemanden wie mich, der sich meistens zu erst auf den Webseiten der Lokale umschaut, ist das keine Seltenheit, in so ziemlich allen Fällen der jüngsten Zeit und vergangen Zeit findet man diese Informationen nicht auf der Startseite oder durchgängig auf allen Webseiten einer Präsenz. Gerade für Cafés, Restaurants, Kneipen etc. ist das meiner Meinung nach Pflicht. Eigentlich müssen überall einfach zugänglich: Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer für Reservierungen – findet sich übrigens dann auf jeder F*B* Page an prominenter Stelle – aber ich bin dort nicht und suche nur in dem Bereich, wenn es nicht anders geht.

Gastlokalmarketing geht besser – nicht nur hier

In Zeiten von schönen, kostengünstigen Webseitentemplates und relativ einfach zu bedienenden CMS und Blogsystemen sollte man die Erstellung der Webseiten trotzdem einen Profi überlassen, dann würden diese Fehler nicht passieren. SEO und Usability wären dann auch um Längen besser. Mich verließ die Lust den Text bei Vision und Wir zu lesen als ich die anstrengend, große Schriftart im Zentrierten Text sah – leider nein.

Ok – wir wollten zum Essen – das haben wir auch geschafft. 12:30 Uhr rein in den Laden, unsere Befürchtung um die Zeit ohne Reservierung keinen Platz zu bekommen war etwas übertrieben – es war leer. Wir waren auch die einzigen Gäste bis wir nach unserem Essen fast wieder gegangen waren. Wir nahmen Platz an einem der schönen Tische – der wackelte, ein Anderer auch, so dass wir uns nicht umsetzten sondern später nach „Ausgleichspapier“ zum darunterlegen fragten. Bei der Gelegenheit erfuhren wir, dass es nicht an den Tischen läge sondern am Fußboden. OK – das Problem ist bekannt aber wahrscheinlich macht jeder Gast seine eigene Erfahrung aufs Neue, die Problemursache wird nicht behoben bzw. ihr vorgebeugt.

Echt tolle Einrichtung – Nichts von der Stange

Die Einrichtung war wie versprochen schön stylisch, die Tische, die Bank, die Strahler und der große Spiegel alles sehr toll im Industriedesign. Die offene Küche, die leicht erhöht eingebaut war, kann man leider nicht vollends bewundern, weil man vom Gastraum nicht den direkten Blick darauf hat, aber trotzdem ein schöner Blick, wenn man vor der Bar steht.

The Flow Café in Leipzig

Die Karten kamen auf ungewöhnlichen Ökopapiertüten, was an Sich ein nette Idee ist, aber der Lesbarkeit nicht wirklich förderlich war. Leider haben wir die Mittagsgerichte darauf nicht finden können. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass es noch bis 15:00 Uhr Frühstück gäbe, wir hatten aber Glück der Koch war anwesend, so dass ein Bestellung von der Abendkarte an der Wand kein Problem war. (An dieser Stelle würde ich mir gerne wünschen, dass man den Unterschied zwischen Abend und Mittagskarte auf der Webseite deutlich macht.)

Speisen und Getränke sind ausgewählt, passend zur Jahreszeit und lecker

Als Heißgetränk hatte ich eine Kurkuma-Kokos-Milch meine Begleitung eine Kokos-Milch. Wir waren damit sehr zufrieden. Das Essen kam nach angemessener Zeit und sah schon mal sehr appetitlich aus. Sehr toll. Meines: Buntes Quinoa, Rote-Bete-Nudeln, Sprossen, Ziegenfrischkäse das Andere: RinderBurger aus Biofleisch, Kartoffelwedge, Avocadocrème. Von der Aufmachung schön für das Auge anzusehen und (irritierender Weise) auf Blech-Emaille-Tellern serviert. Meine Begleitung war mit der Würze des Burgers nicht ganz so zufrieden und fragte nach Salz- und Pfefferstreuern, welche dann in kleinen Mühlen kamen.
Im Handling war die Pfeffermühle verwendbar, die Salzmühle nicht. Wenn man selbst einige Erfahrung mit solchen Mühlen hat, weiß man, dass das mit Salz nie so richtig funktioniert, außer man hat eine bei der das eben funzt. Das bekommt man nur durch probieren heraus oder man nimmt gleich welche der besseren Qualität.

The Flow Café in LeipzigThe Flow Café in LeipzigThe Flow Café in Leipzig

Das Quinoa war super, die rote Beete schön gemacht in der Zusammensetzung einfach köstlich – meine Empfehlung! Ich war froh den Burger nicht gewählt zu haben, denn mein Geschmack wäre es nicht – so halbdurch – man sollte das bedenken und ihn gegebenenfalls „durch“ bestellen.

Frühstück vs. Mittag

Ich war mit meinem Mahl etwas eher fertig, die Bedienung fragte ob alles i.O. war und ging ohne meinen leeren Teller mitzunehmen – kurze Irritation meinerseits. Unterdessen kamen neue Gäste (ca.13:30 Uhr), denen gleich der Empfang mit dem Worten „Es ist noch Frühstückszeit“ gemacht wurde – „aber Sie können gerne von der Abendkarte wählen denn der Koch ist anwesend“. Mir deucht am Wochenende ist kein Mittag geplant, sondern man rechnet mit Frühstücksgästen bis in den zeitigen Nachmittag.

Immerhin ist das Versprechen:

ehrliches essen. keine geschmacksverstärker, künstliche aromen und konservierungsstoffe, keine gentechnik. dafür essen, getränke und gerichte, die nährwerttechnisch sinn machen und großartig schmecken, satt machen und dir das gefühl geben, dass du dir und deinem körper etwas gutes, wertiges gegeben hast.

eingelöst wurde. Bis zum Abend waren wir beide gut gesättigt.

Bis zu unserer Verabschiedung blieb unser Geschirr übrigens unabgeräumt – nicht das es Streß gab – waren ja nicht viele Gäste anwesend.

Es gibt kein Bier?

Zum Schluß fragte ich noch beiläufig ob es denn Biere gäbe da ich sie auf der Karte nicht sehen konnte und mit den Zusammenhang zwischen Beamer und dem kleinen Sky-Lokal-Sticker annahm, dass es ab und zu auch Fußball zu sehen gäbe. Die Antwort: Nein der Sticker wäre noch vom Laden davor und Beides gäbes es nicht, da man zuerst an eine völlig alkoholfreihes Lokal dachte aber zumindest den Kompromiss mit Wein gegangen ist. Schade, dachte ich mir – hier hätten sich einige ausgefallene Craft-Biere gutgetan, zumindest aus dem Bio-Bereich gibt es ja neben dem Mainstream-Bieren auch ein paar Leckere die einem solchen Laden gut stehen würden.

In der Zusammenfassung:

  • schönes Lokal
  • unterstützenswertes Konzept
  • leckeres sättigendes Essen
  • die Bedienung benötigt etwas mehr den Blick für den Service
  • die kleinen irritierenden Details sind nicht nötig
  • Bio- oder Craft-Biere wären wünschenswert

Wir kommen bestimmt mal wieder und hoffen, dass das Lokal vielleicht seinen Platz und viele Gäste in Schleußig findet.

The Flow Café in LeipzigThe Flow Café in LeipzigThe Flow in LeipzigThe Flow in Leipzig

 

 

Ein von @theflowfood gepostetes Foto am