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433Mhz Empfänger mit Pilight am Raspberry3 B+

Ein Problem an dem ich lange geknaubelt habe ist die Meldung „pilight-receive: NOTICE: no pilight ssdp connections found„. Die Lösung hab ich gefunden und musste dann noch zusätzlich rumprobieren. Bei einem Neustart war dann nämlich meinen WLAN-Verbindung nicht mehr aktivierbar.

Um einen 433Mhz Empfänger am Raspberry3 B+ zum laufen zu bekommen ist prinzipiell Pilight notwenig. Die Installation am besten wie im Tutorial beschrieben umsetzen.
kurz vor 7. „service pilight start“ stoppen und folgende Dinge checken.

  1. Korrekter Inhalt der config.json
  2. Angepasste IP-Tabellen
  3. Angepasste Interface Einträge

1. Korrekter Inhalt der config.json

Die config.json befindet sich im Ordner /etc/pilight und kann mit dem Aufruf als root wie folgt angesehen und bearbeitet werden.


sudo nano /etc/pilight/config.json

bei mir sieht die JSON dann so aus:

{
    "devices": {},
    "rules": {},
    "gui": {},
    "settings": {
        "log-level": 6,
        "pid-file": "/var/run/pilight.pid",
        "log-file": "/var/log/pilight.log",
        "standalone": 0,
        "webserver-enable": 1,
        "webserver-root": "/usr/local/share/pilight/webgui",
        "webserver-http-port": 80,
        "webserver-https-port": 5002,
        "webserver-cache": 1,
        "whitelist": "",
        "gpio-platform": "raspberrypi3"
    },
    "hardware": {
        "433gpio": {
            "sender": 0,
            "receiver": 1
        }
    },
    "registry": {
        "webserver": {
            "ssl": {
                "certificate": {
                    "secure": 0,
                    "location": "/etc/pilight/pilight.pem"
                }
            }
        },
        "pilight": {
            "version": {
                "current": "8.1.3"
            }
        }
    }
}

Angepasst sind

  • SUPERWICHTIG wenn Ihr den Pi mit WLAN betreibt „standalone“: 0 (war 1)
  • „webserver-http-port“: 80 (war 5001)
  • „gpio-platform“: „raspberrypi3“ (war none)
  • „hardware“: … (war leer)

2. Angepasste IP-Tabellen

Die IP-Tabellen findet ihr unter /etc/network

zum bearbeiten als root
sudo nano /etc/network/iptables

bei mir steht jetzt folgendes drin

*filter
:INPUT DROP [159:12505]
:FORWARD ACCEPT [0:0]
:OUTPUT ACCEPT [140:13492]
-A INPUT -i lo -j ACCEPT
-A INPUT -p icmp -j ACCEPT
-A INPUT -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
-A INPUT -p tcp -m state --state NEW -m tcp --dport 22 -j ACCEPT
-A INPUT -s 127.0.0.1 -j ACCEPT
-A INPUT -j REJECT --reject-with icmp-host-prohibited
COMMIT

3. Angepasste Interface Einträge

Bei diesen Einträgen würde ich nicht wie in den Pilight FAQ beschrieben den ganzen Block nehmen. Nach einem Neustart konnte ich mein WLAN nicht mehr konfigurieren. Das war abgeschlaten und nahm die Länderkennung nicht mehr an.

folgendes File über den root-Zugriff im Ordner /etc/network bearbeiten
sudo nano /etc/network/interfaces

auto lo
iface lo inet loopback

das reichte aus und ich bekam plight-receive zum laufen.

Also zum Terminal den Daemon anschalten:

sudo pilight-daemon -D

Neues Terminal öffnen und dann:

sudo pilight-receive

eingeben und etwas warten.
Dann sieht man die in der Umgebung sendenden Geräte.

Nicht aufgeben!

Mondwolken

Bei einem besonders hellem Mond und vielen Wolken hab ich versucht die Kombination von beiden einzufangen.

Soooo schlecht ist es nicht geworden.

Mond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und Wolken

 

Jägerschnitzel in der Kantine der Stadtwerke

Wann es bei der Kantine Leipzig das Jägerschnitzel gibt ist nie wirklich klar, ist aber auch nicht schlimm es nicht zu wissen.

Die Kantine der Stadtwerke ist wenig bekannt da sie nicht öffentlich beworben wird und man als externer Gast erst ab 12:30 Uhr dort essen darf. Leider gibt es auch keinen Online-Plan, d.h. man geht auf gut Glück und muss dazu noch weiteres Glück haben, dass die Gerichte noch nicht aus sind. Das Lokal befindet sich am Anfang der Pfaffendorfer und man kommt über das Tor rein und dann gleich Links durch die Glastür.

Wenn man regelmäßig geht bekommt man gut mit, wann es das Jägerschnitzel gibt.

die bessere Kantine

Die Kantine an sich ist recht nett, schön eingerichtet meist nicht so voll, im Sommer Klimaanlage und das Essen ist im Vergleich zu anderem Kantinenessen ganz gut. An der Ausgabe herrscht ein etwas rauer Ton – vllt. nur gegenüber den Normalos? Ich weiß es nicht. Es sollten einen trotzdem nicht abschrecken sein Glück zu versuchen.

Keine guten Noten für das Schnitzel

Das Jägerschnitzel kommt klassisch in Pasta-Soßen-Wurstscheibe-Kombination, hier in der Penne Version. Sieht erstmal nicht schlecht aus.
Die Wurstscheibe ist gut groß allerdings etwas dünn und die Kruste etwas zu labbrig. Geschmacklich tritt die Panade nicht hervor die Scheibe auch nicht – im Gesamteindruck also eher mickriges Mittelfeld.

Jägerschnitze Stadtwerker Leipzig

Die Pasta steht dem Fleischteil nichts nach, geschmacklich noch ok aber die Konsistenz und die Temperatur sind dann doch recht mäßig.
Die Soße sieht auch nicht besser aus, optisch schon nicht so toll anzusehen, die Süße aber ziemlich ok wobei die Fruchtigkeit dann eher wieder nicht mehr so gut sind. Im Abgang hat die Soße allerdings einen unangenehm scharfen Abgang.

Käse gab’s nicht dazu.

Möp!

Der Preis spiegelt die Qualität – schon als Externer sind nur 4€ zu berappen – ein Besuch für die Wurstscheibe kann ich nicht empfehlen zum Glück gibt’s ja auch andere Gerichte.