Ramschkasten.de

Alles was so hängen bleibt

Ramen essen bei Shintō Sushi&Ramen in Leipzig

Das Lokal liegt in der Münzgasse, klein und niedlich gleich ziemlich weit vorn links, wenn Ihr von der Stadt kommt. Tür auf und man sieht schon den Küchenbereich der einen großen Anteil im Raum einnimmt. Rechts und Links im Raum sind kleine Tischgruppen, man sieht viel Holz und die Decke ist mit einer Holzkonstruktion nach unten gezogen. Es wirkt alles sehr gemütlich – also setzen.

Ramen stand schon lange Mal auf dem Programm und da das Lokal super Bewertungen erhielt und viele davon schwärmten – warum, weiß ich jetzt leider nicht – besuchten wir es bei dieser Gelegenheit.

Ramen in LeipzigRamen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Unser Besuch am Sonntag

Als wir Sonntag gegen eins ankommen ist es recht leer, was ganz gut ist, denn es ist nicht viel Platz bzw. es wird bestimmt schnell eng. Der Tresen, der den Kochbereich abtrennt ist ziemlich vollgestellt man sieht allerlei Flaschen, Geschirr und Gläser dazu zwängt sich Spielzeug auf den wenigen Platz. Spielzeug?
In einer kleinen Ecke unterhalb des Tresens finden sich auch ein paar Mangas, also wenn es länger dauert kann man sich gut die Zeit vertreiben. Der Tisch an dem wir saßen klebte leicht (!).

Bei uns hat es sich nicht lang gezogen bis wir nach der Bestellung unsere ersten Teile des Essens auf dem Tisch hatte. Wir bestellten uns zur Vorspeise angebraten Dumplings und japanischen Reisbällchen.

Vorspeisen sind gut

Die Dumplings waren ganz ok, die beigestellte Soße war sehr lecker. Die Reisbällchen waren riesig, gefüllt mit Tunfisch und Lachs, schwer mit den Stäbchen zu essen aber durchaus schmackhaft.

Ramen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Das Angebot der Ramen beschränkte sich auf vier verschiedene Varianten. Wir wählten einmal scharf und einmal mit Seetang und Gemüse. Die Ramen kamen in große Schalen voll bis fast zum Rand. Nachbetrachtet musste ich feststellen, dass sie so gar nicht aussahen wie die die man auf den Bildern von anderen Besuchern sehen konnte. Leider muss man sagen.

Inhaltlich war die scharfe Variante mit wenig Gemüse gekommen, dicke Nudeln und Schweinefleisch, ein halbes Ei, würzig und leicht cremig. Die Variante mit Seetang und Gemüse kam zusätzlich mit Bambussprossen. Die scharfe Suppe hat mir besser geschmeckt als die andere. Der Seetang kam sehr stark durch aber das Gemüse war besser als bei der scharfen Suppe. Das Schweinefleisch bei beiden war mir persönlich zu dick und zu groß – erkennen konnte man nichts außer einer sehr tranigen Note zu erkennen.
Geschmacklich waren beide Suppen nicht der Brüller und wir würden ein zweites Mal nicht hingehen. Ich hatte zudem noch den Rest des Tage mit dem scharfen Nachgeschmack zu kämpfen.

Ramen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Keine Empfehlung

Im Nachgang zum Essen habe ich mich dann etwas intensiver mit Ramen beschäftigt und zufällig am Abend noch bei Kitchen Impossible die Folge mit der RamenKochChallegne gesehen.
Mein Fazit, das was wir gegessen haben war nicht gut – auch nicht wenn man den ganzen super-duber-Quatsch weglässt und nur das handwerkliche und geschmackliche sieht.

Die Anrichtung mit der übervollen Schale, die Suppe, das wenige Gemüse, das komisch schmeckende Fleisch. Vielleicht hatte der Koch an dem Tag keine Lust oder es hat sich eine gewisse Routine eingeschlichen und man macht nur das Nötigste.
Für die Ramen kommt von mir eindeutig keine Empfehlung.

Ramen in Leipzig

Wurstschnitzel im Atrium Leipzig

Das Wurstschnitzel im Atrium kann gut sein aber wenn man Pech hat, dann schmeckts nicht wirklich. Eine Empfehlung ist schwer möglich.

Das Atrium in der Nähe des Listbogens an der B2 ist ein klassisches Bistro. Das Essen wird nicht vor Ort gemacht, es wird zentral zubereitet und dort nur erwärmt. Aus diesem Grund gleich am Anfang der Hinweis auf die unterschiedliche Qualität des Jägerschnitzels bei verschiedenen Besuchen.

Der Laden ist funktional mit einer Theke und einem großen Sitzbereich ausgestattet den man durch die umfließenden Fensterfronten gut einsehen kann. Das Bistro ist immer ganz gut besucht, es gibt täglich zwei verschiedenen Gerichte, eines davon vegetarisch und ein Wochengericht, dazu einige Standards mit Kartoffelsalat, Brötchen und Wurst/Fleischbeilagen.

Man kann dort gut zu Mittag essen

Ich esse meist vegetarisch dort und kann das Angebot durchaus empfehlen. Die Bedienung ist auf Zack und ich habe noch nie lange Wartezeiten erfahren müssen.

Das Jägerschnitzel kommt klassisch im tiefen Teller mit Spirelli und Käse. Soweit so Standard. Das Geschirr und das Besteck sind eher am untersten Ende anzusiedeln und das Besteck liegt ziemlich sperrig und unbequem in der Hand.

Das Gericht sieht erstmal recht ordentlich aus, die Soße macht einen merkwürdig leicht ins orangigen fallenden Farbton, die Wurstscheibe sieht gut aus aber die Pasta macht einen fettig harten Eindruck.

Die Scheibe hat eine ordentliche Größe, angenehme Dicke und die Jagdwurst schmeckt gut, dagegen ist die Panade ziemlich unterirdisch. Labbrig, durchweicht, eher hell und geschmacklich wirklich nicht zu empfehlen – beim ersten Mal war es noch anders, da konnte ich zufriedener sein.

Das Jägerschnitzel sieht besser aus als es am Ende ist

Die Penne war dieses Mal recht schlecht, kalt, sehr fettig und teilweise von langen liegen schon hart geworden. Auch hier war mein erster Versuch besser
und ich hatte mir hier Durchschnitt aufgeschrieben den die Pasta aber jetzt auch nicht mehr erreicht.

Die Soße ließ nicht auf Verbesserung des Gesamteindruckes hoffen, wie gesagt leicht ins orangige tendieren schmeckte sie auch irgendwie so: sehr süß, sehr klebrig, keine Frucht. Was soll ich mit dem Gericht machen? Gut drüber reden kann ich jedenfalls nicht. Mir bleibt nur zu hoffen, dass beim nächsten Mal die Sacher besser ausgeht.

Der Käse war eine nette Zugabe aber bringt das Jägerschnitzel aus dem Atrium nicht weiter nach vorn.
Ich muss dem Gericht leider eine Rang am unteren Ende meiner Tests einräumen und kann es nur schwer empfehlen – eigentlich nicht.

Preis: 5€

Jögerschnitzel vom 29.01.2018 Wurstschnitzel vom 29.1.2019

 

Jägerschnitzel an der Tanke

Der Besuch im Späti Löwentanke eröffnet keine Überraschungen, das Sächsiches Jägerschnitzel welches hier angeboten wird kann man durchaus probieren.

Die Löwentanke ist allerdings keine Tanke sondern ein Späti auf der Jahnallee. Der heißt nur so, weil früher hier um die Ecke noch eine kleine Tankstelle existierte die vornehmlich die Löwen-Taxis betankte und naja – offensichtlich fand man den Namen recht passend.

gut was los hier

Zur Mittagszeit macht der Späti eher den Eindruck einer kleinen Kantine mit Warenangebot zu sein. Man kann draußen an der Straße, Drinnen oder im Hof sitzen. Der Andrang ist recht ordentlich, es gibt viel verschiedenen Gerichte die aus ein paar Grundzutaten bestehen aber gut zusammengestellt werden. Alles ist auf die Essenverteilung ausgelegt und die Einrichtung ist daher auch pragmatisch das Ambiente eher laut.
Sein Essen bekommt man recht schnell, die Bedienung ist freundlich und sehr präsent.

Wurstscheibe kann man hier jeden Tag essen, es ist ein Standard – wer sich vorher trotzdem sicher sein will schaut auf den Instagram-Account der Tanke der jeden Tag das aktuelle Bild. Eine der wenigen sehr sinnvollen Anwendungen von Instagram finde ich.

Wurstscheibe für jeden Tag

Das Gericht ist absolut mit den anderen dieser Stadt vergleichbar. Im tiefen Teller mit Spirelli Käse und Wurstscheibe – soweit so Standard.
Die Größe der Wurstscheibe macht einen ordentlichen Eindruck, Dicke auch gut, Konsistenz der Panade ok. Der erste Biss birgt keine Überraschungen, er macht eher einen etwas trockenen Eindruck. Kann man insgesamt machen.

Jägerschnitzel in der Löwentanke

Die Nudeln sind auch Standard und sind nicht weiter bemerkenswert interessanter ist die Soße wobei das Aussehen erstmal auch nur Standard ist. Auffällig ist, dass sie ihren sehr eigenen Geschmack mitbringt – im Prinzip ist das ja erstmal positiv, hier aber ist es mir eher negativ aufgestoßen.
Beim ersten Besuch gab es soweit nichts Wesentliches zu berichten, da war sie eher zu wässrig. Bei meinem letzten Besuch aber erwiess sich der Geschmack als sehr süß – wie Ketchup aus der Flasche – dazu gesellt sich eine hervorstechende Säure, das mundete nicht wirklich. Im Nachgang hatte ich dann mit einem langanhaltenden süß-klebrigen und leicht scharfen Nachgeschmack zu kämpfen.

guter Standard – mehr nicht

In der Endnote ergibt sich ein Standard-Bild mit guten Noten für die Scheibe aber weniger guten für die Soße. Der Käse war von der Masse und vom Geschmack nicht weiter auffällig, so dass man das Jägerschnitzel im Leipzig-Vergleich anbieten kann und dem Esser viel Glück mit der Soße wünschen möchte.

Preis 4,95 €

433Mhz Empfänger mit Pilight am Raspberry3 B+

Ein Problem an dem ich lange geknaubelt habe ist die Meldung „pilight-receive: NOTICE: no pilight ssdp connections found„. Die Lösung hab ich gefunden und musste dann noch zusätzlich rumprobieren. Bei einem Neustart war dann nämlich meinen WLAN-Verbindung nicht mehr aktivierbar.

Um einen 433Mhz Empfänger am Raspberry3 B+ zum laufen zu bekommen ist prinzipiell Pilight notwenig. Die Installation am besten wie im Tutorial beschrieben umsetzen.
kurz vor 7. „service pilight start“ stoppen und folgende Dinge checken.

  1. Korrekter Inhalt der config.json
  2. Angepasste IP-Tabellen
  3. Angepasste Interface Einträge

1. Korrekter Inhalt der config.json

Die config.json befindet sich im Ordner /etc/pilight und kann mit dem Aufruf als root wie folgt angesehen und bearbeitet werden.


sudo nano /etc/pilight/config.json

bei mir sieht die JSON dann so aus:

{
    "devices": {},
    "rules": {},
    "gui": {},
    "settings": {
        "log-level": 6,
        "pid-file": "/var/run/pilight.pid",
        "log-file": "/var/log/pilight.log",
        "standalone": 0,
        "webserver-enable": 1,
        "webserver-root": "/usr/local/share/pilight/webgui",
        "webserver-http-port": 80,
        "webserver-https-port": 5002,
        "webserver-cache": 1,
        "whitelist": "",
        "gpio-platform": "raspberrypi3"
    },
    "hardware": {
        "433gpio": {
            "sender": 0,
            "receiver": 1
        }
    },
    "registry": {
        "webserver": {
            "ssl": {
                "certificate": {
                    "secure": 0,
                    "location": "/etc/pilight/pilight.pem"
                }
            }
        },
        "pilight": {
            "version": {
                "current": "8.1.3"
            }
        }
    }
}

Angepasst sind

  • SUPERWICHTIG wenn Ihr den Pi mit WLAN betreibt „standalone“: 0 (war 1)
  • „webserver-http-port“: 80 (war 5001)
  • „gpio-platform“: „raspberrypi3“ (war none)
  • „hardware“: … (war leer)

2. Angepasste IP-Tabellen

Die IP-Tabellen findet ihr unter /etc/network

zum bearbeiten als root
sudo nano /etc/network/iptables

bei mir steht jetzt folgendes drin

*filter
:INPUT DROP [159:12505]
:FORWARD ACCEPT [0:0]
:OUTPUT ACCEPT [140:13492]
-A INPUT -i lo -j ACCEPT
-A INPUT -p icmp -j ACCEPT
-A INPUT -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
-A INPUT -p tcp -m state --state NEW -m tcp --dport 22 -j ACCEPT
-A INPUT -s 127.0.0.1 -j ACCEPT
-A INPUT -j REJECT --reject-with icmp-host-prohibited
COMMIT

3. Angepasste Interface Einträge

Bei diesen Einträgen würde ich nicht wie in den Pilight FAQ beschrieben den ganzen Block nehmen. Nach einem Neustart konnte ich mein WLAN nicht mehr konfigurieren. Das war abgeschlaten und nahm die Länderkennung nicht mehr an.

folgendes File über den root-Zugriff im Ordner /etc/network bearbeiten
sudo nano /etc/network/interfaces

auto lo
iface lo inet loopback

das reichte aus und ich bekam plight-receive zum laufen.

Also zum Terminal den Daemon anschalten:

sudo pilight-daemon -D

Neues Terminal öffnen und dann:

sudo pilight-receive

eingeben und etwas warten.
Dann sieht man die in der Umgebung sendenden Geräte.

Nicht aufgeben!