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Alles was so hängen bleibt

Bistro IQ in der VHS – Jägerschnitzel

Die Kantine in der Volkshochschule nennt sich Bistro IQ. Es ist ein kleines Bistro im Ergdgeschoß der Volkshochschule, Theke, Tische wenig gelüftet. Auf dem Schild vor der Tür, welches das Tagesgericht anzeigt, steht „ Zum Mittag sollst du essen wie ein König.“ Wo auch immer das Zitat herkommt, dort gehört es eventuell auch hin – hat aber mit dem Bistro nichts zu tun.

Später kommen ist wie so oft auch hier empfehlenswert, gegen 12 ist ziemlich voll aber ab 12:30 Uhr ist es dann schon wieder ok. Hier speißen die Werktätigen der VHS und der umliegenden Büros. Das Essen bekommt man an der Theke, es gibt meistens mehr als eines und Klassiker wie Kartoffelsalat mit Fleischbeilagen sowieso immer. Ausgeschenkt wird aus Wärmebehältern und somit weiß man auch womit man es zu tun hat: zentral zubereitetes Essen, was hier her gefahren und vor Ort verteilt wird.

Wurtschscheibe im Januar 2018Jägerschnitzel im Marz 2018

 

Das Gericht kommt hier statt mit Spirelli mit Penne, Soße und Wurstscheibe in klassischer Kombination dazu etwas Petersilie fürs Auge und als Schmankerl immer ein Dessert. Aufgetragen wird es auf einfachen Tellern, wenn man Pech hat sind die auch noch angeschlagen, dazu Besteck aus Blech – einfacher Kantinenstyle galore.

Lederlatsch als Wurstschnitzel

Ich war über die Zeit mehrmals da, nicht weil ich es so lecker fand, sondern eher weil ich hoffte, dass es besser wird und der Laden in der Nähe meines Offices liegt. Abgesehen davon, dass der Preis ab 2019 um 10% erhöht hat, hat sich das Gericht meiner Meinung nach verschlechtert.
Das Jägerschnitzel war früher größer, heißt jetzt im Vergleich zu meinen ersten Besuchen und anderen Lokalen ist es jetzt ein Kleines und kommt allein. Der Zubereitung war noch nie der Brüller, ich hab schon Tage erlebt, da war es so durchgebraten, dass es fast ledrige Konsistenz hatte.

Die Panade kann eigentlich schon gar nicht gut sein, wenn die Schnitzel in einem Thermobehälter warm gehalten werden, da sich die Knusprigkeit durch die feuchte Wärme recht schnell verflüchtigt. Anders dann, wenn die Wurstscheibe so lange im Fett gelegen hat, dass die Panade steif und fest ist. Geschmacklich ist die Panade übel – mehrmals ist mir hier ein „muffiger“ Geschmack aufgefallen, brrr.

Jägerschnitzel im Bistro IQ Januar 2019Wurstscheibe im März 2019

 

Die Pasta ist auch nicht gut, mal sehr zerkocht meist klebrig zusammenpappend mit viel Fettigkeit, dass die ganzen Nudeln speckig glänzen. Bei der Soße habe ich leider auch noch keinen guten Tag erwischt, manchmal ist Konsistenz ok aber der Geschmack war noch nie gut bittersüßer Geschmack wenig Frucht manchmal durchaus vergleichbar mit der Soße zur Schulspeisung.

Kantinenessen der schlechteren Art

Leider muss man in der Zusammenfassung sagen, es lohnt sich nicht hier das Jägerschnitzel zu verspeißen. Andere Gericht muss man abwägen man muss aber bedenken, es ist Kantinenessen der etwas schlechteren Art.

sächsische Jägerschnitzel in der der Krankenkasse

Das AOK Casino befindet sich im großen AOK Gebäude gegenüber der Arena. Wenn man das erste mal reingeht wird man sich wundern, dass es auch für Normalos, also auch Nicht-Mitarbeiter, zugänglich ist. Hier geht so ziemlich jeder hin, Angestellte, Rentner und Arbeiter. Wenn man sich das Publikum und die Preise anschaut darf man nicht viel von den Gerichten erwarten. Da es einen Wochenplan im Netz gibt sieht man auch, wenn das sächsische Jägerschnitzel auf dem Plan steht und da ich schon lange nicht mehr da war, wollte ich mir die ganze Sache mal wieder reinziehen.

Kantine halt

Das Essen bekommt man an der Theke, recht schnell ist man dann auch an seinem Platz und mischt sich unter die anderen Gäste im Raum oder auf dem Freisitz.
Das Essen ist recht einfach angerichtet. Spirelli mit Soße, darauf drapiert das Wurstschnitzel. Hat man Glück bekommt man ein etwas dunkler gebraten, meins war recht hell aber dazu später. Wer Käse will muss den extra bezahlen, ist für mich ok – da er meistens eh geschmacklos ist, macht es auch keinen Sinn den sich zusätzlich zu „gönnen“. Insgesamt ist das gereichte Essen mit Geschirr dem Umfeld angemessen – einfachster Kantinenstyle.

Jägerschnitzel gut, der Rest….

Die Wurstscheibe ist bei meinem letzten Besuch in erstaunlich guter Größe. Dick und groß, die Panade, auch wenn sie nach meinem Geschmack etwas zu hell gebraten ist, trotzdem knusprig und vom Geschmack her fast schon sehr gut. Der Eindruck deckt sich auch mit dem Besuch von vor zwei Jahren. Sieht so aus, als ob der Caterer Wurstscheiben gut kann.
Die Pasta steht dem leider sehr weit nach, etwas labbrig leicht kühl und von keinem Geschmack – kann man so nicht wirklich anbieten. Die Soße reiht sich dem ein. Die Konsistenz ist noch recht ok aber Farbe, Frucht und Süße sind jenseits jeglichem guten Geschmacks. Lieblos zusammengerührt ist noch die netteste Beschreibung.

Jägerschnitzel im März 2019Jägerschnitzel im Okt. 2017

 

AOK-Casino lohnt sich nicht

Zusammenfassend muss man leider sagen, nicht hingehen – für das Jägerschnitzel selbst ja aber nicht für Pasta und Soße. Zugegeben, ich gehe selbst zu anderen Gerichten nicht mehr in das AOK-Casino, das Essen wird auf der ganzen Linie nicht gut serviert, ist meist etwas zu durchgekocht, die Kartoffeln sind schmecken nicht und im allgemeinen der Geschmack – naja man gucke sich die Gäste an, sie werden nicht protestieren.

aktueller Preis 4,80 €

Die Wurstscheibe im Literaturcafé des Haus des Buches

Das Café im Haus des Buches ist im Foyer angelegt. Trotz der ungewöhnlichen Lage macht es nicht den Eindruck durch etwaigen Durchgangsverkehr zu leiden. Es ist gemütlich und die Einrichtung ist gut. Im Sommer gibt es eine Terrasse auf die man sich setzen kann.

Am Tresen bestellen und sofort bekommen

Die Wurstscheibe bekommt man direkt nach der Bestellung am Tresen, Besteck geschnappt und dann an den Tisch gesetzt.

Das Gericht macht einen durchschnittlichen Eindruck mit Tendenz zum lieblosen. Angerichtet auf einem flachen Teller mit Spirelli, Soße, Wurstscheibe und etwas Käse als Topping. Das Geschirr reiht sich hier ein und bleibt im allgemeinen unterem Standard.

ordentlicher Durchschnitt

Der Jägerschnitzel hat eine ordentliche Größe und Dicke die Panade kommt mit einer guten Konsistenz. Die Farbe der Kruste ist gut, allerdings sind einige Stellen bereits hart durch das getrocknete Fett. Der Gesamteindruck ist ok, geschmacklich auch ganz gut.

Die Pasta als Spirelli schon mal gut, hier werden sie heiß geliefert was Pluspunkte sammelt, Bißfestigkeit ist auch gegeben – also alles „bene“.
Die Soße macht mir einen zu hellen Eindruck von der Dicke her aber gut, der Geschmack für meinen Eindruck etwas zu süß und leicht pfeffrig im Abgang.

Wurstscheibe im Januar 2019Jägerschnitzel im September 2017

Würde man mich fragen ob ich die Wurstscheibe empfehlen kann, sag ich ja aber erwarte nicht zu viel. Scheibe ist OK Preis auch und Lokalität passt.

Für ein einfaches Mittagessen – alles gut

Preis: 5 €

Ramen essen bei Shintō Sushi&Ramen in Leipzig

Das Lokal liegt in der Münzgasse, klein und niedlich gleich ziemlich weit vorn links, wenn Ihr von der Stadt kommt. Tür auf und man sieht schon den Küchenbereich der einen großen Anteil im Raum einnimmt. Rechts und Links im Raum sind kleine Tischgruppen, man sieht viel Holz und die Decke ist mit einer Holzkonstruktion nach unten gezogen. Es wirkt alles sehr gemütlich – also setzen.

Ramen stand schon lange Mal auf dem Programm und da das Lokal super Bewertungen erhielt und viele davon schwärmten – warum, weiß ich jetzt leider nicht – besuchten wir es bei dieser Gelegenheit.

Ramen in LeipzigRamen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Unser Besuch am Sonntag

Als wir Sonntag gegen eins ankommen ist es recht leer, was ganz gut ist, denn es ist nicht viel Platz bzw. es wird bestimmt schnell eng. Der Tresen, der den Kochbereich abtrennt ist ziemlich vollgestellt man sieht allerlei Flaschen, Geschirr und Gläser dazu zwängt sich Spielzeug auf den wenigen Platz. Spielzeug?
In einer kleinen Ecke unterhalb des Tresens finden sich auch ein paar Mangas, also wenn es länger dauert kann man sich gut die Zeit vertreiben. Der Tisch an dem wir saßen klebte leicht (!).

Bei uns hat es sich nicht lang gezogen bis wir nach der Bestellung unsere ersten Teile des Essens auf dem Tisch hatte. Wir bestellten uns zur Vorspeise angebraten Dumplings und japanischen Reisbällchen.

Vorspeisen sind gut

Die Dumplings waren ganz ok, die beigestellte Soße war sehr lecker. Die Reisbällchen waren riesig, gefüllt mit Tunfisch und Lachs, schwer mit den Stäbchen zu essen aber durchaus schmackhaft.

Ramen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Das Angebot der Ramen beschränkte sich auf vier verschiedene Varianten. Wir wählten einmal scharf und einmal mit Seetang und Gemüse. Die Ramen kamen in große Schalen voll bis fast zum Rand. Nachbetrachtet musste ich feststellen, dass sie so gar nicht aussahen wie die die man auf den Bildern von anderen Besuchern sehen konnte. Leider muss man sagen.

Inhaltlich war die scharfe Variante mit wenig Gemüse gekommen, dicke Nudeln und Schweinefleisch, ein halbes Ei, würzig und leicht cremig. Die Variante mit Seetang und Gemüse kam zusätzlich mit Bambussprossen. Die scharfe Suppe hat mir besser geschmeckt als die andere. Der Seetang kam sehr stark durch aber das Gemüse war besser als bei der scharfen Suppe. Das Schweinefleisch bei beiden war mir persönlich zu dick und zu groß – erkennen konnte man nichts außer einer sehr tranigen Note zu erkennen.
Geschmacklich waren beide Suppen nicht der Brüller und wir würden ein zweites Mal nicht hingehen. Ich hatte zudem noch den Rest des Tage mit dem scharfen Nachgeschmack zu kämpfen.

Ramen in LeipzigRamen in Leipzig

 

Keine Empfehlung

Im Nachgang zum Essen habe ich mich dann etwas intensiver mit Ramen beschäftigt und zufällig am Abend noch bei Kitchen Impossible die Folge mit der RamenKochChallegne gesehen.
Mein Fazit, das was wir gegessen haben war nicht gut – auch nicht wenn man den ganzen super-duber-Quatsch weglässt und nur das handwerkliche und geschmackliche sieht.

Die Anrichtung mit der übervollen Schale, die Suppe, das wenige Gemüse, das komisch schmeckende Fleisch. Vielleicht hatte der Koch an dem Tag keine Lust oder es hat sich eine gewisse Routine eingeschlichen und man macht nur das Nötigste.
Für die Ramen kommt von mir eindeutig keine Empfehlung.

Ramen in Leipzig

Wurstschnitzel im Atrium Leipzig

Das Wurstschnitzel im Atrium kann gut sein aber wenn man Pech hat, dann schmeckts nicht wirklich. Eine Empfehlung ist schwer möglich.

Das Atrium in der Nähe des Listbogens an der B2 ist ein klassisches Bistro. Das Essen wird nicht vor Ort gemacht, es wird zentral zubereitet und dort nur erwärmt. Aus diesem Grund gleich am Anfang der Hinweis auf die unterschiedliche Qualität des Jägerschnitzels bei verschiedenen Besuchen.

Der Laden ist funktional mit einer Theke und einem großen Sitzbereich ausgestattet den man durch die umfließenden Fensterfronten gut einsehen kann. Das Bistro ist immer ganz gut besucht, es gibt täglich zwei verschiedenen Gerichte, eines davon vegetarisch und ein Wochengericht, dazu einige Standards mit Kartoffelsalat, Brötchen und Wurst/Fleischbeilagen.

Man kann dort gut zu Mittag essen

Ich esse meist vegetarisch dort und kann das Angebot durchaus empfehlen. Die Bedienung ist auf Zack und ich habe noch nie lange Wartezeiten erfahren müssen.

Das Jägerschnitzel kommt klassisch im tiefen Teller mit Spirelli und Käse. Soweit so Standard. Das Geschirr und das Besteck sind eher am untersten Ende anzusiedeln und das Besteck liegt ziemlich sperrig und unbequem in der Hand.

Das Gericht sieht erstmal recht ordentlich aus, die Soße macht einen merkwürdig leicht ins orangigen fallenden Farbton, die Wurstscheibe sieht gut aus aber die Pasta macht einen fettig harten Eindruck.

Die Scheibe hat eine ordentliche Größe, angenehme Dicke und die Jagdwurst schmeckt gut, dagegen ist die Panade ziemlich unterirdisch. Labbrig, durchweicht, eher hell und geschmacklich wirklich nicht zu empfehlen – beim ersten Mal war es noch anders, da konnte ich zufriedener sein.

Das Jägerschnitzel sieht besser aus als es am Ende ist

Die Penne war dieses Mal recht schlecht, kalt, sehr fettig und teilweise von langen liegen schon hart geworden. Auch hier war mein erster Versuch besser
und ich hatte mir hier Durchschnitt aufgeschrieben den die Pasta aber jetzt auch nicht mehr erreicht.

Die Soße ließ nicht auf Verbesserung des Gesamteindruckes hoffen, wie gesagt leicht ins orangige tendieren schmeckte sie auch irgendwie so: sehr süß, sehr klebrig, keine Frucht. Was soll ich mit dem Gericht machen? Gut drüber reden kann ich jedenfalls nicht. Mir bleibt nur zu hoffen, dass beim nächsten Mal die Sacher besser ausgeht.

Der Käse war eine nette Zugabe aber bringt das Jägerschnitzel aus dem Atrium nicht weiter nach vorn.
Ich muss dem Gericht leider eine Rang am unteren Ende meiner Tests einräumen und kann es nur schwer empfehlen – eigentlich nicht.

Preis: 5€

Jögerschnitzel vom 29.01.2018 Wurstschnitzel vom 29.1.2019