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Alles was so hängen bleibt

Jägerschnitzel an der Tanke

Der Besuch im Späti Löwentanke eröffnet keine Überraschungen, das Sächsiches Jägerschnitzel welches hier angeboten wird kann man durchaus probieren.

Die Löwentanke ist allerdings keine Tanke sondern ein Späti auf der Jahnallee. Der heißt nur so, weil früher hier um die Ecke noch eine kleine Tankstelle existierte die vornehmlich die Löwen-Taxis betankte und naja – offensichtlich fand man den Namen recht passend.

gut was los hier

Zur Mittagszeit macht der Späti eher den Eindruck einer kleinen Kantine mit Warenangebot zu sein. Man kann draußen an der Straße, Drinnen oder im Hof sitzen. Der Andrang ist recht ordentlich, es gibt viel verschiedenen Gerichte die aus ein paar Grundzutaten bestehen aber gut zusammengestellt werden. Alles ist auf die Essenverteilung ausgelegt und die Einrichtung ist daher auch pragmatisch das Ambiente eher laut.
Sein Essen bekommt man recht schnell, die Bedienung ist freundlich und sehr präsent.

Wurstscheibe kann man hier jeden Tag essen, es ist ein Standard – wer sich vorher trotzdem sicher sein will schaut auf den Instagram-Account der Tanke der jeden Tag das aktuelle Bild. Eine der wenigen sehr sinnvollen Anwendungen von Instagram finde ich.

Wurstscheibe für jeden Tag

Das Gericht ist absolut mit den anderen dieser Stadt vergleichbar. Im tiefen Teller mit Spirelli Käse und Wurstscheibe – soweit so Standard.
Die Größe der Wurstscheibe macht einen ordentlichen Eindruck, Dicke auch gut, Konsistenz der Panade ok. Der erste Biss birgt keine Überraschungen, er macht eher einen etwas trockenen Eindruck. Kann man insgesamt machen.

Jägerschnitzel in der Löwentanke

Die Nudeln sind auch Standard und sind nicht weiter bemerkenswert interessanter ist die Soße wobei das Aussehen erstmal auch nur Standard ist. Auffällig ist, dass sie ihren sehr eigenen Geschmack mitbringt – im Prinzip ist das ja erstmal positiv, hier aber ist es mir eher negativ aufgestoßen.
Beim ersten Besuch gab es soweit nichts Wesentliches zu berichten, da war sie eher zu wässrig. Bei meinem letzten Besuch aber erwiess sich der Geschmack als sehr süß – wie Ketchup aus der Flasche – dazu gesellt sich eine hervorstechende Säure, das mundete nicht wirklich. Im Nachgang hatte ich dann mit einem langanhaltenden süß-klebrigen und leicht scharfen Nachgeschmack zu kämpfen.

guter Standard – mehr nicht

In der Endnote ergibt sich ein Standard-Bild mit guten Noten für die Scheibe aber weniger guten für die Soße. Der Käse war von der Masse und vom Geschmack nicht weiter auffällig, so dass man das Jägerschnitzel im Leipzig-Vergleich anbieten kann und dem Esser viel Glück mit der Soße wünschen möchte.

Preis 4,95 €

433Mhz Empfänger mit Pilight am Raspberry3 B+

Ein Problem an dem ich lange geknaubelt habe ist die Meldung „pilight-receive: NOTICE: no pilight ssdp connections found„. Die Lösung hab ich gefunden und musste dann noch zusätzlich rumprobieren. Bei einem Neustart war dann nämlich meinen WLAN-Verbindung nicht mehr aktivierbar.

Um einen 433Mhz Empfänger am Raspberry3 B+ zum laufen zu bekommen ist prinzipiell Pilight notwenig. Die Installation am besten wie im Tutorial beschrieben umsetzen.
kurz vor 7. „service pilight start“ stoppen und folgende Dinge checken.

  1. Korrekter Inhalt der config.json
  2. Angepasste IP-Tabellen
  3. Angepasste Interface Einträge

1. Korrekter Inhalt der config.json

Die config.json befindet sich im Ordner /etc/pilight und kann mit dem Aufruf als root wie folgt angesehen und bearbeitet werden.


sudo nano /etc/pilight/config.json

bei mir sieht die JSON dann so aus:

{
    "devices": {},
    "rules": {},
    "gui": {},
    "settings": {
        "log-level": 6,
        "pid-file": "/var/run/pilight.pid",
        "log-file": "/var/log/pilight.log",
        "standalone": 0,
        "webserver-enable": 1,
        "webserver-root": "/usr/local/share/pilight/webgui",
        "webserver-http-port": 80,
        "webserver-https-port": 5002,
        "webserver-cache": 1,
        "whitelist": "",
        "gpio-platform": "raspberrypi3"
    },
    "hardware": {
        "433gpio": {
            "sender": 0,
            "receiver": 1
        }
    },
    "registry": {
        "webserver": {
            "ssl": {
                "certificate": {
                    "secure": 0,
                    "location": "/etc/pilight/pilight.pem"
                }
            }
        },
        "pilight": {
            "version": {
                "current": "8.1.3"
            }
        }
    }
}

Angepasst sind

  • SUPERWICHTIG wenn Ihr den Pi mit WLAN betreibt „standalone“: 0 (war 1)
  • „webserver-http-port“: 80 (war 5001)
  • „gpio-platform“: „raspberrypi3“ (war none)
  • „hardware“: … (war leer)

2. Angepasste IP-Tabellen

Die IP-Tabellen findet ihr unter /etc/network

zum bearbeiten als root
sudo nano /etc/network/iptables

bei mir steht jetzt folgendes drin

*filter
:INPUT DROP [159:12505]
:FORWARD ACCEPT [0:0]
:OUTPUT ACCEPT [140:13492]
-A INPUT -i lo -j ACCEPT
-A INPUT -p icmp -j ACCEPT
-A INPUT -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
-A INPUT -p tcp -m state --state NEW -m tcp --dport 22 -j ACCEPT
-A INPUT -s 127.0.0.1 -j ACCEPT
-A INPUT -j REJECT --reject-with icmp-host-prohibited
COMMIT

3. Angepasste Interface Einträge

Bei diesen Einträgen würde ich nicht wie in den Pilight FAQ beschrieben den ganzen Block nehmen. Nach einem Neustart konnte ich mein WLAN nicht mehr konfigurieren. Das war abgeschlaten und nahm die Länderkennung nicht mehr an.

folgendes File über den root-Zugriff im Ordner /etc/network bearbeiten
sudo nano /etc/network/interfaces

auto lo
iface lo inet loopback

das reichte aus und ich bekam plight-receive zum laufen.

Also zum Terminal den Daemon anschalten:

sudo pilight-daemon -D

Neues Terminal öffnen und dann:

sudo pilight-receive

eingeben und etwas warten.
Dann sieht man die in der Umgebung sendenden Geräte.

Nicht aufgeben!

Mondwolken

Bei einem besonders hellem Mond und vielen Wolken hab ich versucht die Kombination von beiden einzufangen.

Soooo schlecht ist es nicht geworden.

Mond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und WolkenMond und Wolken

 

Jägerschnitzel in der Kantine der Stadtwerke

Wann es bei der Kantine Leipzig das Jägerschnitzel gibt ist nie wirklich klar, ist aber auch nicht schlimm es nicht zu wissen.

Die Kantine der Stadtwerke ist wenig bekannt da sie nicht öffentlich beworben wird und man als externer Gast erst ab 12:30 Uhr dort essen darf. Leider gibt es auch keinen Online-Plan, d.h. man geht auf gut Glück und muss dazu noch weiteres Glück haben, dass die Gerichte noch nicht aus sind.
Wenn man regelmäßig geht bekommt man gut mit, wann es das Jägerschnitzel gibt.

Das Lokal befindet sich am Anfang der Pfaffendorfer und man kommt über das Tor rein und dann gleich Links durch die Glastür.

die bessere Kantine

Die Kantine an sich ist recht nett, schön eingerichtet meist nicht so voll, im Sommer Klimaanlage und das Essen ist im Vergleich zu anderem Kantinenessen ganz gut. An der Ausgabe herrscht ein etwas rauer Ton – vllt. nur gegenüber den Normalos? Ich weiß es nicht. Es sollte einem trotzdem nicht abschrecken sein Glück zu versuchen.

Keine guten Noten für das Schnitzel

Das Jägerschnitzel kommt klassisch in Pasta-Soßen-Wurstscheibe-Kombination, hier in der Penne Version. Sieht erstmal nicht schlecht aus.
Die Wurstscheibe ist gut groß allerdings etwas dünn und die Kruste etwas zu labbrig. Geschmacklich tritt die Panade nicht hervor die Scheibe auch nicht – im Gesamteindruck also eher mickriges Mittelfeld.

Jägerschnitze Stadtwerker Leipzig

Die Pasta steht dem Fleischteil nichts nach, geschmacklich noch ok aber die Konsistenz und die Temperatur sind dann doch recht mäßig.
Die Soße sieht auch nicht besser aus, optisch schon nicht so toll anzusehen, die Süße aber ziemlich ok wobei die Fruchtigkeit dann eher wieder nicht mehr so gut sind. Im Abgang hat die Soße allerdings einen unangenehm scharfen Abgang.

Käse gab’s nicht dazu.

Möp!

Der Preis spiegelt die Qualität – schon als Externer sind nur 4€ zu berappen – ein Besuch für die Wurstscheibe kann ich nicht empfehlen zum Glück gibt’s ja auch andere Gerichte.