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Alles was so hängen bleibt

Giraffen essen Plastiktüten

giraffe-plastiktueteDas erste Mal habe ich die fliegenden Plastiktüten im Film Smoke gesehen. Dort werden zwei Aktivisten der Stadtverschönerung interviewt die den Plastiktüten mit langen Scheerenbestückte Stangen zu Leibe rücken. So werden die Bäume in New York von den Plastiktüten befreit. Doch greift der Mensch nicht schon wieder in ein natürliches Habitat um seinen Ordnungssinn und Sauberkeitstrieb zu frönen. Es gibt doch urbanes Wild, welches sich auf die lustigen Tüten, die durch den Wind getrieben und später in Bäumen verfangen, spezialisiert hat. Die plastiktütenfressende Giraffe! Schont ihren natürlichen Lebensraum, entfernt keine Plastiktüten von Bäumen.

Ich werde mich demnächst auf die Lauer legen und meinen Hochstand beziehen, um ein seltenes Exemplar per Foto zu erlegen. Vor unserem Haus steht ein Baum in dem sich eine von diesen tollen Tüten verfangen hat. Wer vor mir diese Trophäe schießt, den lade ich zu einem Softeis bei Brakers in Connewitz ein. via Wooster Collective

Einmal Ohrspülen bitte!

Nach den Erfahrungen meines letztens Arztbesuchs finde ich den neuen Trend der Ear-Cleaning-Professionals in Japan richtig gut. Wozu also umständlich zum Hausarzt rennen sich eine Überweisung für den Ohrenarzt holen und dort ewig rumzusitzen für einmal Ohrspülen? Geh doch gleich in den Laden um die Ecke, für 3,50 das „selbstreinigende“ Organ Ohr unterstützen und frische Luft an die Trommelfelle lassen. Für alle Orchestermusiker, Toningenieure und sonstige ohrabhängige Berufsgruppen wäre dies doch eine Wohltat. Oder halt! Gibt es das etwa schon? Vielleicht in den kleinen Beautysalons in der Nebenstrasse? Zumindest könnte ich mir den Service dort gut vorstellen. Die überwiegende Nutzer sind übrigens die Männer in Japan. Eigentlich verständlich, wird doch mit einem Blick via Minicam in sein eigenes Ohr ein zusätzlicher Service angeboten. via Springwise

Buchstabensuppe an der Waschmaschine

Buchstabensuppe an der WaschmaschineHabe ich doch schon seit langem meinen kühlen Freund in der Küche mit einem schönen gelben Plastikkleid überzogen, gibt es jetzt diese Idee weitergeführt für alle anderen planen Flächen im wichtigsten Raum der Wohnung. Tolle Fotografien gedruckt auf flexiblen Material können magnetisch an den Kühlschrank oder die Waschmaschine gepappt werden. 100 Euro für so eine Verschönerung finde ich etwas überzogen aber vielleicht sinken die Preise, wenn der Drogeriemarkt um die Ecke die Idee aufgreift und statt Tassen und T-Shirts magnetische Folien mit den Lieblingsfotos bedruckt. Hat man sich sattgesehen, einfach wieder abmachen und dem Nächtbesten als Einzugsgeschenk für sein neues Heim überreichen. Anschauen!

Aufräumen im CSS-File

Beim lesen des Artikels „Efficient CSS with shorthand properties“ bestätigte sich meine Arbeitsweise zur Verhinderung von übermäßigen Inhalten im CSS-File. Die Gefahr bei der Optimierung von Webseiten besteht meistens darin, die Beschreibungen des Seitencode aus der Webseite in die CSS-Datei zu verlagern. So tritt man zwar dem Ladevolumen der Seiten entgegen doch die CSS-Dateien blähen sich künstlich auf.

Zusammenfassend richtet sich das Augenmerk darauf die Eigenschaften von background, border, border-color, border-style, border sides, border-width, font, list-style, margin, outline, und padding in einer Zeile zu beschreiben, als eine Zeile für jede Eigenschaft. Ein paar Bytes zusätzlich lassen sich dann auch noch einsparen, wenn man in den Farbeigenschaften statt drei Paaren von hexadezimalen Zahlen nur je eine davon übergibt. So wird aus #000000 #000 oder #336699 #369.

Hilfreich fand ich den Hinweis bei der Beschreibung der Seitenelementen wie top, right, bottom, left. Durch eine Eselsbrücke soll man sich eine Uhr vorstellen bei der die 12=top, die 3=right, die 6=bottom und die 9=left anzeigt. Easy! Bsp: statt margin-top:1em; margin-right:0; margin-bottom:2em; margin-left:0.5em; gibt man margin:1em 0 2em 0.5em an.

Weniger Code ergibt mehr Übersicht. Wer mehr Informationen benötigt findet in den folgende Büchern weitere Hilfe:

  • CSS-Praxis
  • Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS.
  • Eric Meyer on CSS. Mastering the language of  Web Design
 

Webdesign mit Copy und Paste

Ein sehr dreister Ideenklau erlaubt sich gerade eine Werbeagentur in Wien. In der Umgestaltung ihres Designs greifen die „Kreativen“ auf Inspirationen aus dem Internet zurück. An dem ist ja an sich nichts einzuwenden, aber gleich ganzen Quellcode zu kopieren und dabei Verweise und Beschreibungen vom Original zu übernehmen grenzt schon an dumm dreiste Frechheit. Der geschädigte ist der Autor des High Resolution Weblog und Entwickler des YAML-Framework sein prämierter Fotoblog Staring the Sun wurde in Aussehen, Struktur und Farbgebung komplett übernommen und beim Blick in den Quellcode finden man die selben Metadaten die Dirk Jesse als Entwickler ausweisen. Wie blöd kann man den sein?

orginal-copie

Passend dazu gibt es ein Artikel bei Akademie.de der sich mit Urheberrechtsverletzung im Internet befaßt.