Das erste Mal habe ich die fliegenden Plastiktüten im Film Smoke gesehen. Dort werden zwei Aktivisten der Stadtverschönerung interviewt die den Plastiktüten mit langen Scheerenbestückte Stangen zu Leibe rücken. So werden die Bäume in New York von den Plastiktüten befreit. Doch greift der Mensch nicht schon wieder in ein natürliches Habitat um seinen Ordnungssinn und Sauberkeitstrieb zu frönen. Es gibt doch urbanes Wild, welches sich auf die lustigen Tüten, die durch den Wind getrieben und später in Bäumen verfangen, spezialisiert hat. Die plastiktütenfressende Giraffe! Schont ihren natürlichen Lebensraum, entfernt keine Plastiktüten von Bäumen.
Ich werde mich demnächst auf die Lauer legen und meinen Hochstand beziehen, um ein seltenes Exemplar per Foto zu erlegen. Vor unserem Haus steht ein Baum in dem sich eine von diesen tollen Tüten verfangen hat. Wer vor mir diese Trophäe schießt, den lade ich zu einem Softeis bei Brakers in Connewitz ein. via Wooster Collective
Habe ich doch schon seit langem meinen kühlen Freund in der Küche mit einem schönen gelben Plastikkleid überzogen, gibt es jetzt diese Idee weitergeführt für alle anderen planen Flächen im wichtigsten Raum der Wohnung. Tolle Fotografien gedruckt auf flexiblen Material können magnetisch an den Kühlschrank oder die Waschmaschine gepappt werden. 100 Euro für so eine Verschönerung finde ich etwas überzogen aber vielleicht sinken die Preise, wenn der Drogeriemarkt um die Ecke die Idee aufgreift und statt Tassen und T-Shirts magnetische Folien mit den Lieblingsfotos bedruckt. Hat man sich sattgesehen, einfach wieder abmachen und dem Nächtbesten als Einzugsgeschenk für sein neues Heim überreichen. 