Um sich das täglich Brot zu verdienen hat man es als Freelancer nicht immer leicht, meist bleibt für die eigenen Seiten keine Zeit über. Es passiert auch, dass man so lange an dem neuen und besten Design rum schraubt, dass es noch während der Erstellung einem gewaltig auf den Keks geht. Es kommen einem ja auch jede Menge hübsche Designs und Grafiken beim Browsen unter die Augen. Mal ehrlich – es lässt sich doch so schön inspirieren, mal hier und mal da. Von dort ein Farbschema und diese Grafik hier ist ja ganz nett oder nehmen wir vielleicht dies Icons – die passen doch so gut. Copy und Paste! Es merkt bestimmt niemand. Aber verlieren wir nicht ab und an den Boden unter unseren Füßen. Grafiker und Designer, bleibt bei Euren eigenen Kreationen! Bei Anderen gucken ist o.k. aber gleich kopieren, so dass es einem unheimlich wird und man beim Browsen von einem Flashback in den Anderen kommt – nö so wollen wir das nicht!
In Zeiten von Hochwasser und Überschwemmungen muss man aufpassen, dass man nicht von einer immer gleichen Flut von ähnlichen Designs ertränkt wird. Deswegen fordern wir eine Dublettenpolizei! An den Pranger mit Ihnen! Besonders die die sich freie Web- und Grafikdesigner nennen. Pfui Spinne!

Bin ich doch Letztens beim Lesen und Recherchieren im Photoshop Weblog über ein Tutorial zum Erstellen von realistischen Graslandschaften gestolpert. Selbiges wurde von Jonny aus dem Englischen übersetzt. Beim Blick auf seine Webseite (rechts) bekam ich das Gefühl nicht los dieses Seitendesign schon einmal gesehen zu haben konnte mich aber nicht erinnern wo. So war es auch. Wiedergefunden habe ich es bei CreativeGuy der das Original (links) schon mal erwähnte. Nach meiner Meinung ist hier der Inspirationseinfluss etwas über die Ufer gelaufen. Gerade von einem Freelancer finde ich dies nicht sehr proffessionell. Zumal die eigen Seite das Aushängeschild ist mit der man sich empfehlen möchte. Wenn diese nicht mal aus dem eigen kreativen Potential geschöpft wurde, wirft dies nicht gerade ein positives Bild auf den Inspirierten.

Letzten bin ich diesen Schritt gegangen, habe mich zwar noch hinter einem anderen Projekt versteckt – aber immerhin. In