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Alles was so hängen bleibt

Kneipensimulation im Noch besser Leben

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Aufregendes sucht demnächst im Westen unserer Stadt Aufmerksamkeit. Die Künstler des Kollektivs noch Besser Leben starten eine täuschend echte Kneipensimulation um die Kunst des Getränkekonsums in diesem schönen Stadtteil zu erweitern.

Liebe Freunde,
hier entsteht demnächst im Rahmen des Kunstprojektes „Im WESTEN GEHT DIE SONNE UNTER“ eine täuschend echte Simulation einer Kneipe. Das Künstlerkollektiv legt großen Wert auf möglichst große Authentizität der Ausführung. Die Akribie im Detail wird auf die Spitze getrieben durch den Einbau einer Brandschutzdecke, ausreichend Toiletten, einer leistungsfähigen Lüftung und der Erfüllung aller Voraussetzungen zur Erlangung einer gaststättenrechtlichen Erlaubnis. Bis zum Start der Simulation finden täglich umfangreiche Klempner-,
Maler-, Tischler- und Reinigungsperformances statt.

Die Simulanten vom noch BESSER LEBEN

Mitmachen ist Pflicht! Na denn, Prost!

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Werbung die auffällt


Bei Flickr hab ich heut diese Fotos zum Arbeiten auf kleinen Raum gefunden. Naja, eigentlich ne Werbung für ne Jobvermittlung. Aber ziemlich witzig und einfallsreich. Da fällt mir glatt die aktuelle Diskussion zum Mindestlohn ein. Schön creativ!

9 Regeln für die Logo Erstellung

Der cretaive guy stellt neun Regeln des Logodesigns auf und erinnert uns damit an die Dinge, an die wir bei der kreativen Arbeit denken sollen. Ganz nützlich finde ich dabei die Hinweise auf den Umgang mit den Kunden.

  • Biete deinem Kunden kein Logo an, welches du nicht selbst liebst.
  • Nimm nur Aufträge an bei denen du nur einen Entscheidungsträger überzeugen mußt.
  • Gestalte Logos nur in Schwarz und Weiß. Keine Verläufe!

usw. nachzulesen im Artikel Rules of logo design

Dazu passen ein paar Büchertips zum Logodesign als Inspirationsquellen:

  • Los Logos. Logo-CollectionLos Logos. Logo-Collection
    von Robert Klanten, Michael Mischler, N. Bourquin
  • Logodesignvon Sabine Hamann
  • Lingua Universalis. Global Wordless UnderstandingLingua Universalis. Global Wordless Understanding
    von Mutabor, Johannes Plass

Osterhase weg – Eier weg

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Klassische Werbung die richtig weht tut. Wenn man sich diese Fotos anschaut spürt man den Schmerz unwillkürlich dort wo er wirken soll. Ein krasses Beispiel für die richtige Werbung an der richtigen Stelle zeigt diese Anti-Aidskampagne in Frankreich. Bernd Roethlingshoefer fragt sich allerdings ob der Wirkungslosigkeit von Werbung gegen Aids der Anspruch zur Erregung von Aufmerksamkeit genug ist.

[…] Wenn Werbung wirken soll, kann das nur heißen:
Sie muss es schaffen, unser Verhalten zu verändern. Sie muss es schaffen, dass wir unseren Café Latte künftig woanders trinken, das Waschmittel wechseln und uns beim Sex mit neuen Partnern immer Kondome anziehen.

Aus der Sicht des Auftraggebers hat sie scheinbar ihre Wirkung erbracht. Alle freuen sich, man schlägt Wellen, man steht im Mittelpunkt und taugt sogar als Beispiel für kreative, auffällige, gut gemachte Werbung. Stellt sich die Frage, ist man damit zufrieden? Sollte man nicht nach etwas Höherem streben.

[…] Tja die Old School Werbung hat das nicht geschafft. Aber mal ehrlich: war das nicht ohnehin ein bisschen arg naiv, zu glauben dass ein Bild und ein paar Textzeilen unser Verhalten ändern können?

Na klar! Berge versetzten, vielleicht? Wer es sich leisten kann – bitte! Do it! Die Agentur die diese Idee umsetzte kann sich freuen. Bei neuen Kunden kommt man so schnell ins Gespräch. Aufträge folgen und die Kasse klingelt. Wenn wir so irgendwann unser Rentensäckel gefüllt haben, machen wir uns an die Arbeit und retten die Menschheit. Sie doch auch Herr R. – oder?

Ich freu mich schon und lese eifrig weiter.

PS: den Satz find ich richtig schick: „A man doing a Sharon Stone ala Basic Instinct without his jewels! Now that’s shocking.“

(via: TheCoolHunter und B.R.)