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Alles was so hängen bleibt

Max Goldts skurile Friedhofsgeschichte

Herr Goldt ist wieder in Leipzig und wer die Zeit hat sollte heute hingehen. Ich habe mir den Kaiser der Nebensätze und Abschweifungen gestern gegeben und er war wieder ein mal besonders hörenswert. Unter Anderem eine sehr schöne Geschichte über einen Friedhof mit den Gebeinen der Gebrüder Grimm nebst FriedhofsCafé und einer verückten Greisin .

Seine Lesungen gehören fast schon zum Inventar der herbstlichen Schaubühne und sollten in jedem Fall besucht werden:

Immer wenn die Blätter von den Bäumen stürzen, fällt Max Goldt in der Schaubühne ein. In bester Tradition entlarvt er auch diesmal die Absurditäten und Widersprüche des Alltags und rückt die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens rücksichtslos in den Fokus – gewohnt absurd und zum Schreien komisch. Als Meister der freischwebend-assoziativen, dabei stets präzise sezierenden Sprache verliert er dabei aber niemals ganz seinen vornehmen, fast aristokratischen Tonfall. (Schaubühne)

Wie gesagt diese Gelegenheit unbeidngt nutzen, an der Abendkasse gibt es bestimmt noch Karten, Gestern waren einige Stühle auch noch unbesetzt.

(Bild:kitziblog.de)

Favoritensterben beim AB-TT-Turnier

Letzten Freitag stieg das zweite offene TT-Turnier der AugustBebelStr.40 zum Sommerende. Angetreten waren 13 hoch motivierte Sportler die rechtzeitig zum adhoc nach hinten verlegten Anmeldeschluss anwesend waren. Die Gastgeber D. und B. sorgten für entsprechendes Turnierfeeling, mit zahlreichen Getränken der alkoholischen und nichtalkoholischen Art, vielfältigen Speisen und bequemen Sitzgelegenheiten sowie chillicher Musik ausgewählt vom Sportfreund M. Die Tüte Sonnenschein wurde rechtzeitig ausgepackt, so dass bei fast Windstille gefightet werden konnte.

Anmelderbedingt wurde der Sportlerpulk in drei Gruppen zu jeweils drei und eine Gruppe der Altersklasse U12 zu vier Battlestars eingeteilt. Es hieß Jeder gegen Jeden und der mit den besten Satz- sowie Punktverhältnis kam weiter. Zeitbedingt und aus den Erfahrungen des letzten Jahres heraus, wurde im System zwei Sätze zu 11 Punkten gespielt, es gab also auch Unentschieden… blablablub.

Zusammengefasst gab es gefühlte „nur fiese Gruppen“ mit hochkarätigen Ansetzungen bei denen Blut und Wasser geschwitzt wurde. Favoritensterben auf der ganzen Linie und damit wirkliche Enttäuschungen und selbstverständlich ausgiebige Frustrationsmomente. M. als stadtbekannter TT-Krägg war äußerst unfähig unterwegs, da half auch die perfekt angelegte TT-Hand nicht. Er verlor reihenweise seine Spiele und konnte sich nur durch die verletzt ausgefallene J. (sie hatte sich die Schmetterhand lahm gespielt) in die Finalrunde retten (Selbst da konnte er leider nicht wirklich überzeugen). Ich vermute mal, er war durch eventuell fehlende adäquate Gegner einfach mental frustriert und damit einfach nicht anpassungsfähig genug um seinen Stiefel durchzuziehen. Der kleine flinke G. kam diese Mal nicht mal durch die Vorrunde, (wieso das eigentlich?) In einem Interview vermutete er Schiebereien bei der Tabellenauswertung, aber die verlorenen Spiele sprachen irgendwie für sich.

Kurzum der Neuling G. gewann souverän seine Spiele und erhielt entsprechend den noch rechtzeitig, durch den Gewinner vom letzten Jahr, angelieferten Wanderpokal überreicht. Meinereiner teilte sich den zweiten Platz mit B. aus der U12er Gruppe (Hochachtung für Ihn und natürlich für mich den Einmal-im-Jahr-spielenden-ehemaligen-Ferienlager-TTProfi)

Für das nächste Jahr freuen wir uns auf das vom Gewinner und Neu-Gastgeber G. auszutragende Sommerabschlussturnier (ja dass war doch das Ziel, wir lassen uns gerne zum nächsten Turnier einladen:o) ) und vielleicht fällt uns eine etwas spannender Turniermodus ein, denn jeder gegen jeden und Auswertung nach Tabelle killt etwas das Knistern in der Luft. Vorschläge gerne in die Kommentare.

Bis dahin Sport frei!

Hier noch der Links zum letzten Jahr (Fotoshow).

Das ist mal ein Reisemobil

Dieses wunderschöne alte Wohn- und Reisemobil lädt zum träumen ein, seines Zeichen ein umgebauter Mercedes Benz vermutlich ein LA 710, in gewissen Kreisen werden solche Modelle, durch ihre kurze runde Motorhaube, bezeichnender Weise Kurzhauber bzw. Rundhauber genannt. In offiziell aktiven Zeiten war es bestimmt eine Art mobile Krankenstation, jetzt ist ein Wohnmobil. Wen man genauer hinschaut kann es für dieses Modell nicht besser ausgestattet sein, eine fast eingebaute Badewanne und die dazugehörige Palme auf der Veranda bieten gewiss ein entspanntes Szenario für ein ausgiebiges Bad nach einer anstrengenden Tagestour. Wie so oft bieten sich in Leipzig für Wohnmobile gute Übernachtungsparkmöglichkeiten wie hier im Klarapark, auf der Schleußiger Seite im Kreisverkehr.