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Ganz einfach – Gemüseburger selbst gemacht

Aus welchen Gründen man auch immer auf die Idee kommt Gemüseburger zu machen sei mal dahingestellt, aber wenn man sie macht, sollte es einfach gehen.

Zuerst hatte ich mir ein Rezept gesucht nach dem ich dann die Burger herstellte aber das war mir am Ende zu kompliziert und damit zu langweilig und so dacht ich mir, das kannst du selbst und viiiiieeeel einfacher. Nun siehe da es wurde nicht wie ich mir es vorstellte aber am Ende haben sie trotzdem geschmeckt.

Momentan geht zwar die Saison für Gemüse frisch aus dem Garten zu Ende aber von der lokalen Gemüsekiste schmeckts auch und man nimmt was man bekommt – wenn was fehlt wird es ersetzt – experimentieren geht bei dem einfachen Rezept super.

Damit ihr schon mal sehen könnt was am Ende rauskommt, so kann es aussehen….

Was benötigt man dazu?

Die Zutaten…

  • Gemüse der Saison
    • Möhren
    • Kohlrabi
    • Zucchini
    • etwas Kürbis geht auch
  • zwei bis drei Kartoffeln
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Lauchzwiebeln, wenn man will
  • zwei Eier
  • Semmelbrösel
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Gemüsebrühenpulver
  • Olivenöl

Los gehts!

Das Gemüse Säubern und da wo nötig schälen, alles nach und nach in eine große Schüssel reiben. Das dauert etwas, wenn man eine Küchenmaschine sein eigen nennt kann man das damit ausprobieren – ich hab bisher immer per Hand gerieben – das ist zwar mühselig aber wenn es nicht anders geht….

Zwei Möglichkeiten

  1. Möchte man lieber Gemüseburger die Dick und prall sind wie Klopse, dann sollte man nach dem Reiben die Masse ausdrücken und den Saft abkippen, je mehr Saft weg ist desto besser gelingen die großen dicken Dinger wie auf dem Bild.
  2. Wenn einem Ersteres egal ist und man eher auf Fladen steht (die kann man auch besser stapeln für das spätere Aufbewahren) dann alles so lassen und mit der flüssigeren Masse arbeiten.

Zwiebeln, Lauchzwiebeln klein schnippeln und rein damit. Knoblauch nach Wunsch zerquetschen und ebenso rein damit. Wenn alles zusammen ist, die Eier aufschlagen und ebenfalls rein damit. Alles schön umrühren, nebenbei zwei gehäufte Teelöffel von dem Gemüsebrühpulver (gibts auch als BIO-Variante) damit man etwas stärkeren Geschmack hat. Wems nicht so gefällt, der läßt es einfach weg – geht auch. Dann Salzen und Pfeffern – abschmecken.

Der ganze Pamps wird bei der zweiten Möglichkeit sehr matschig sein, die Konsistenz kann man durch Zugabe von Mehl verdicken. Aufpassen! – nicht zu viel Mehl, denn dann schmeckts später etwas mehlig, lieber die gleiche Menge an Semmelbrösel ebenfalls dazu geben und umrühren.

Gemüseburger braten

Pfanne heiß machen, am besten gleich zwei, damit man nicht so lange am Herd stehen muss fürs Braten. Wenn das Öl heiß genug ist, nimmt man einen Großen Löffel oder eine kleine Kelle Masse für die matschige Variante, andernfalls reicht eine kleine Hand voll zum formen und gibt sie in die Pfanne. Mit dem Löffel einen Klecks machen, kurz warten und einen Zweiten, Dritten und wenn Platz ist einen Vierten dazu trappieren. Von jeder Seite bei mittlerer Hitze ca.7min braten bis eine schöne Braunfärbung erreicht wurde. Herausnehmen und wenn man möchte auf Küchencrepp abtupfen.

Fertig.

Die kleinen Fladen haben unserem Nachwuchs super lecker geschmeckt, etwas besser als die Klopse, da die Konsistenz nach dem Braten bei den Fladen fester und nicht so fluffig raspelig ist. Beides ist Geschmacksache, die Fladen lassen sich später super transportieren und schmecken auch kalt gut – kann man wie Eierkuchen vergleichen, nur halt nicht süß, sondern aus Gemüse… 🙂

Wenn man nicht alle schafft, kann man sie auch gut einfrieren . auftauen und in der Mikrowelle erwärmen – klappt super und schmeckt nicht schlechter.

Schmecken lassen!

 

 

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