Liveerlebnis: S-Bahn entgleiste kurz vorm Bahnhof

Aufregung  heut Morgen in der S-Bahn aus Borna kommend, meine tägliche Fahrt zum Bahnhof Leipzig aus St.ötteritz wurde kur vor Einfahrt in den Bahnhof unterbrochen. Bei der Querung einiger Weichen ca. 400m vor dem Bahnhof, sprang der Triebwagen und der erste Zugwagen aus den Gleisen.

Enorme Schräglage und große Staubwolke

Als wir durch das Gleisgewirr vor dem Bahnhof fuhren, schwanken die Wagen ganz normal ein wenig durch die Kurven und Weichen. In langsamer Fahrt bewegten wir  uns auf den Bahnhof zu, als es auf einmal unnatürlich stark schwanke. Der Zug machte einige große Schlenker ehe er mit großem Ruckeln und aufgewirbelten Staub stehen blieb. Whow! Das war  vielleicht `ne Schräglage, lange Gesichter bei den Fahrgästen aber keine große Aufregung. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte den Verdacht der Entgleisung, man konnte gut die Schiene erkennen neben der wir standen. Mehr gab es erst einmal nicht zu sehen.
Nach einem kurzem Moment meldete sich der Zugführer mit der Ansage, dass wir entgleist sind und er sich meldet wenn es Neuigkeiten gibt, raus durften wir natürlich nicht, standen wir ja in der Einfahrtschneise des Bahnhofes. Es dauerte nicht lange und der Zugführer erklärte das Hilfe nahe… . Dann kamen einige Polizisten und Bahnmitarbeiter die erste Tür wurde geöffnet und wir durften die paar Meter zum Bahnhof laufen.

Am Ende ist alles recht glücklich verlaufen, keine Verletzten keine sehr großen Verzögerungen nur ein interessantes Erlebnis mit der Bahn. Woran es lag kann man nur vermuten, vielleicht war eine Weiche nicht richtig gestellt die dann den Triebwagen aushebelte. Näheres werden wir bestimmt bald in der Zeitung lesen.
Anbei meine Fotos welche allerdings qualitechnisch nicht besonders sind, naja iPhone-Cam und das morgendliche Gegenlicht.

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Eläkeläiset - Humppa - genial

…braucht man eigentlich nicht viel dazu sagen, wieder mal sehr genial und mitreisend. Verrückte Typen die die Orgeln mit allen Möglichen Körpern und dessen Teilen spielen können. Erstaunlich wie lang ein Bart ein einem Jahr wachsen kann… man vergleiche die Bilder Typ mit Handtuch vom letzten Jahr und von letzte Woche (falls man es erkennen kann). Dieses mal verschonten sie uns nackend auf der Bühne zu stehen… dafür gabs viel Alkohol auch für das Puplikum. Bis zum nächsten Mal!

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Original Quarkkeulchen

…wurden uns am Sonntag Nachmittag in unserem Hof gereicht, U. der Koch für die klassischen Gerichte beglückte das ganze Haus mit einem Riesem Berg leckerster Quarkkeulchen. Boah - so…. mampf!

Bei Gelegenheit sammle ich das Rezept ein und poste es.

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Vöner - vergeigts zum Ersten

In der Zschocherschen gibts einen neuen Junk-Food-Laden auf VegiBasis - den Vöner. Zugegeben ihn solls schon länger geben, denn im Kreuzer wurde schon über ihn geschrieben. Gutes Zeichen denkt man und will mal schnell um die Mittagszeit sich sein eigenes Bild machen… Denkste! Angeschissen! - 12:30 Uhr Mittags geschlossen, was das für’n Mist!

Kopfschütteln bei mir und meiner Begleitung, die Macher scheines nicht nötig zu haben… auch nicht wenn man schon da ist und ein paar Leute am Tresen sitzen, bleibt die Gesellschaft eine geschlossen und wir außen vor der Tür.Ich finde Kunden(an)bindung muss hier noch gelernt werden…

Vöner Schild

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Herr Horn und seine Erben

… und eine grüne Entenfamilie

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Snowboards with Arms

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Inkakakteen in Leipzig

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Axel Hacke - nur halb Wumbaba

Auf ins Hackeuniversum hieß es gestern für uns, Axel Hacke lud ein und man kam zahlreich. Erstaunlich gut besucht zeigte sich die Schaubühne, obwohl es schon der zweite Tag der Lesung war aber nicht minder erwartungsvoll schien das Publikum.

Wer Hacke kennt, weiß was Ihn geboten wird und man ist deswegen besonders gespannt auf neue und alte Geschichten voller Missverständnisse, Wortspiele und intensiven Beobachtungen und der sich anschließende Schlussfolgerungen. Genau so kam es und noch etwas mehr… begeisternd die Auszüge aus den Wortstoffhof mit der speziellen Leipziger Wortkreation „Fahrgastwunsch“ – eine sehr geniale Geschichte mit Regionalbezug. Abgesehen davon machte es sich Sympathien in dem er sich als Rosenthaljogger „outete“ – obwohl ich mir das nicht so recht vorstellen möchte denn er ist schon etwas gealtert…

Leider bin ich kein Freund seiner Wortverhörungen aus der Weiße-Neger-Wumbaba-Reihe, die ich schon lustig finde, aber eher unter die Kategorie „einfach gestrickt“ ablegen würde. Aus diesem Grund war es nur ein halbes Vergnügen für mich. Alle anderen haben sich bestimmt über den ganzen Abend köstlich amüsiert, trotzdem kann man die aktuellen Lesungen getrost empfehlen… es wird auf alle Fälle ein belustigender Abend. > weitere Lesungen

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Schlipsträger und Schirmmütze

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Steak für die bellende Katze in Jena

Normaler Weise sieht mich eine Kneipe/Restaurant nicht gleich wieder, wenn ich beim ersten Mal so ordentlich abserviert wurden bin wie beim Gatto Bello in Jena. Bei dem Versuch hat man uns kurzer hand, da wir ohne Reservierung eines Samtsag Abend dort aufschlugen, rauskolportiert - auch an der Bar wäre kein Platz  - Okay - wer es glaubt. Nungut, dummer Weise hatte ich einen Gutschein für dieses Etablisement und ich “musste” es noch einmal versuchen. Es bot sich bei einer Durchfahrt einfach an in der Mittagszeit dort vorbei zu schnippsen und es noch einmal zu versuchen. Die Vorzeichen stehen gut, Freitag-Mittag dürfte so jede Kneipe Platz haben… so war es auch. Nur mäßig besucht war das Lokal, so dass wir die Qual der Wahl der Platzwahl hatten.

Nichts für jeden Tag

Ein Blick in die Karte und auf Nachfrage bei der etwas zu aufdringlich kumpelhaften aber durchaus netten Bedienung klärte die Sache auf; keine Wochenmittagskarte und Preise um die zehn Euro für ein Mittagsmahl. Da muss man sich schon bewußt für das Gatto Bello entscheiden. Wir wählten jeweils ein argentinisches Rinderhüftsteak, meins gut durch mit Bohnen im Speckmantel und Bratkartoffeln, für meine Begleitung eins Medium mit Pilzen und Fritten - Kartoffelbeilagen mussten extra bezahlt werden….(?) Die Getränke kommen äüßerst durchschnittlich ohne regionalen Bezug daher… etwas schade, dann eben Standard - phhh! Standard genauso wie das Aussehen der Karte, da paßte die anspruchsvoll dekorierte Einrichtung irgendwie nicht - aber besser so als andersrum.

Roh, Medium, gut durch - alles dabei

Wir mussten nicht lange warten das Essen kam nett angerichtet und schmeckte absolut in Ordnung - nicht mehr und nicht weniger. Mein Steak war gut durch, das andere wie bestellt medium, beide kamen in zwei kleineren Teilen, was so nicht störte sondern eher positiv zu bewerten ist. Ein Manko hatte die ganze Sache, das Essen wurde auf kalten Tellern serviert, hier hätte man ruhig das Porzellan anwärmen können, als ich mich meinen Bohnen im Speckmantel widmete, das Steak hatte meine Aufmerksamkeit zu Beginn gefesselt - und so schnell schlinge ich nun wirklich nicht, waren diese bereits sehr kalt… Schade. Meine Begleitung war nicht bis zum Ende zu frieden, denn die etwas dickere zweite Hälfte vom Steak war dann im Zentrum nicht nur medium sondern eher mehr roh… es blieb liegen.

Gut genug für die warmen Tage?

Unterm Strich bleibt zu sagen, das Essen ist solide, die Karte bietet gute Auswahl für jeden Geschmack, eine Linie bzw. besondere Richtung ist nicht zu erkennen; dann eher in die Höhere der Standardgerichte. Durch die Preise bietet sich das Lokal eher für den Ausflug bzw. Urlaub an, für eine jeden-Tag-Speisekarte wirds wohl nicht reichen. Ein Raucherabteil gibts auch und für die warmen Tage ist Terasse für’n Kaffee bestimmt bestens geeignet.

Achja - warum jetzt Gatto Bello - die Frage bleibt offen.

Gatto Bello
Johannisplatz 16
07743 Jena
03641/229322
Webseite

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