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Alles was so hängen bleibt

Alte Kaffeemühle halbautomatisieren

Was macht man wenn man Guten Kaffee in Form von Kaffeebohnen geschenkt bekommt aber keinen Vollautomat sein eigen nennen kann? Man setzt sich hin, nimmt die alte Kaffeemühle, stellt das Mahlwerk auf besonders fein und läßt seine Arme kurbeln und die Mühle mahlen. Nun stellt man dabei irgendwann fest, dass bei der fein granularen Einstellung des Mahlwerks, es besonders lange dauert bis etwas frisch gemahlenen Kaffee erzeugt ist.

Da man ja gerade Zeit hat und die ganzen Bohnen auf Vorrat mahlen möchte, kommt man beim Kurbelprozess auf Gedanken wie:

  • Wie kann ich das beschleunigen?
  • Wann entkrampft sich mein Unterarm?
  • Werde ich Morgen Muskelkater haben?
  • Würde das auch funktionieren, wenn man mit einem Bogen und Schnur … wie zu ganz frühen Zeiten das Feuer … und so?

Die Idee!

Irgendwann halt abbrechen. Eine Nacht drüber schlafen und etwas Brainstorming mit Kollegen bringen mich auf die Idee es mal mit einem Akkuschrauber zu versuchen. Also Kurbelabschlussstück abmontiert, herausragende Schraube als für lang genug befunden um dem Bohrfutter des Akkuschrauber genug Halt zu geben, hoffen dass das Schraubgewinde nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und los gehts.

Whow, siehe da es funktioniert und da mein Akkuschrauber schon etwas in die Jahre gekommen ist sogar nur etwas schneller als der Handkurbelprozess. Also optimal und es geht!

Guter Kaffee und die alte MühleRotation in ProzessMahlprozess galore!

 

Zimmer Frei zur DokFilmWoche + Formular mit Feldern

Die Vorboten zur DokFilmWoche sieht man schon allerorten, die MietBikes in Leipzig sind entsprechend dekoriert und wie jedes Jahr suchen die Veranstalter nach Zimmern für die Teilnehmer. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen ein Räumchen anzubieten – damit es uns nicht gar so langweilig wird und da uns langsam die Entertainmentideen für unseren kleinen Spross ausgehen, dachte ich mir: das wird interessant und lustig. Vielleicht findet sich ja auch Zeit mal ins Kino zu gehen, denn als Gegenleistung neben einem hoffentlich interessanten Gast und vielen tollen Geschichten die der erzählen kann, gibt es eine Dauerkarte – Juhuu!
So eine wollte ich schon immer mal haben – war mir aber irgendwie zu teuer…. Nunja.

Jedenfalls bin ich gespannt und harre der Dinge die nun passieren, wenn ich mich angemeldet habe.

Einfacher mit Feldern im Formular

Vor dem ganzen Spaß, der sich hoffentlich einstellt, muss man sich anmelden, dazu gibt es ein PDF-Formular was man ausfüllen und zurückschicken soll. Das Formular ist leider ohne bearbeitbare Felder, so dass man es ausdrucken, ausfüllen und einscannen muss – wie OldSchool meine kreativen Damen und Herren!??

Ich mag nicht drucken (und meine Handschrift erst, die kann keiner lesen – ich schon gar nicht) und hab ein paar Felder hinzugefügt. Ausgefüllt kann man es wiederum als PDF-drucken und schon hat man ein sauber lesbares Formular mit Inhalt. Wer mag kann es sich runterladen, ausfüllen als PDF drucken und an die Veranstalter schicken. Die Felder sind alle hoffentlich optimal, dort wo man viel eintragen könnte ist die Schriftgröße auf auto gestellt, also je mehr man schreibt desto kleiner wird es dann.

Hinweise damit es schnell gehen kann:

  1. Formular runterladen
  2. am besten mit Chrome anschauen
  3. im Browser ausfüllen
  4. aus Chrom heraus drucken (als PDF speichern)
  5. Per Mail an die Dokfilmwoche

 

Sächsische Blüten: Kommunikationsagentur in lokaler Sprache

Das muss man erst mal sehen und verstehen. Eine Kommunikationsagentur für die lokale Zielgruppe (Pixeltype 360).

Wie immer bei Sächsisch – am besten sich selbst laut vorlesen dann versteht es auch der Sachse, der ja nur hochdeutsch hat schreiben gelernt.

Nochn kleenes Schdüggä. Bissl de Ochn off unn off de Schildor ge-illord – Gaffe drebbeld! Mior sinn gandz offgeräschd  – was mor pfär disch duhn gönn! Offgang A nach als Dibb – driddä Edaschä!

 

Sommer Postkarten aus der (DDR)-Vergangenheit

Kleiner Erinnerungssflash für die Großen unter Euch die damals als Kind im Ferienlager bzw. Urlaub wunderbare Karten an die Daheimgebliebenen schrieben. Die Klassiker denkt man sich ja meistens schön…, so was wie „Hallo Oma, bin gut angekommen, das Wetter ist schön, das Essen schmeckt – schickt mehr Taschengeld!“ wurden wahrscheinlich nie geschrieben, gehören aber in jedes Erinnerungsrepertoire.

Schön ist es wenn man mal tatsächlich ein paar Exemplare aus der Zeit in den Händen hält, wie diese hier (leider nicht von mir aber im Familienbesitz) – dazu teilweise in stechender Schulausgangsschrift und schönen Lachern wie:

  • „… Mir gefällt es hier. Das Wetter ist einfach Toll. Wir haben eine einfach nette Fam. kennengelernt. Sie haben ein Mädchen in meinem Alter. Die Fam. besitzt ein tolles Surfbrett. Also sürfen wir das Mädchen u. ich zusammen. Das bringt Laune auf!…“
  • „… Liebe Oma! … Die Wohnung wer was für Dich. Wir wohnen im „Stillen Winkel!“ …“
  • „… Jetzt sind wir am Strand. Es ist hier am Strand sehr windig, aber wir haben alle Windfangs. So jetzt mache ich Schluß…“
  • “ … Jetzt fahren wir nach Berlin. Können uns aur tuschen. Gestern haben wir Disko gehabt. …“

Dresden - Oktober 1988

Insel Poel - Sommer 1989

Rezept für einen einfachen Ananassmoothy

Ein sehr einfaches Rezept für einen Ananassmoothy habe ich Letztens gemacht. Eigentlich brauch man gar nicht dafür groß recherchieren denn man kann sich denken wie es geht. Eis und Ananas und Mixen. Fertig.

Also was braucht man:

  • Crushed Eis
  • Reife Ananas
  • Handmixer
  • evtl. ein paar Strohhalme
  • hohes Gefäß zum Mixen
  • 2 große Gläser (400-500ml)

Das Crushed Eis kann man relativ einfach selbst machen, man nehme Eiswürfelbeutel aus dem Diskounter die für Crushed Eis sind. Fülle sie mit Wasser und lege sie für ca. eine Stunde ins Gefrierfach. Dann alle Eiswürfel raus nehmen, am besten man nimmt jetzt den Block, fasst rechts und links an und rüttelt, knistert und zerknüllt den Beutel. Die Innenwände werden dadurch zerstört und die kleinen Eisblöcke sammeln sich zusammen. Den Beutel nur noch aufschneiden und chrushed Eis purzelt heraus.

Die reife Ananas, merkt man daran, dass sich ein Blatt wie aus weicher Butter rausnehmen läßt, in Stücke schneiden und zusammen mit den Eiswürfel in ein hohes Gefäß geben. Den Mixer ansetzen mit der Hand oben etwas abdecken, denn es könnte spritze und dann Mixen.

Wenn alles gut durch ist, hat man eine schöne Eismasse mit viel Frucht vllt. noch etwas Wasser dazu und wem es nicht süß genug ist zusätzlich etwas Zucker noch ein paar Runden mixen, dann in ein Glas geben und nen Halm reinstecken. Fertig ist der Ananassmoothy!

Ein Eisbeutel und etwas mehr als 1/4 Annanas reichen für gut zwei große Gläser.

Ein leckeres Brombeerrezept habe ich vor Jahren auch schon gepostet.