Zur Kanzlei - Naumburger Markt

Weilt man in Naumburg und schaut sich das kleine mittelalterliche Städtchen an und verspürt Hunger, kann man so zu fast jeder Tageszeit die zwischen 11 und 17:00 Uhr liegt, in der alten Kanzlei am Markt einkehren. Man findet eine urgemütliche Kneipe vor, die sich mehr als Restaurant und Cafe versteht. Reingehen und Wohlfühlen heißt die Devise, so lang man einen Platz findet.

Angenehmes Innere

Die Lokalität ist nicht auf Mainstream ausgerichtet, so scheint mein erster Eindruck, das Interieur sehr ambient gehalten, meiner Empfindung nach in die Vor-Zwanziger gelegt, was mit den Leuchten und Deckenlampen besonders unterstrichen wurde. Viel Holz und großzügige Platzverteilung. An einer Seite wo bequem 3-4 Mehrsitzertische Platz finden, sind nur zwei Halbroundelle gegenüber der Bar anzufinden, die mit viel rotem Samtpolster zum gemütlichen Zurücklehnen einladen.

Wir waren gegen 14:30 Uhr da und es gelüstete uns nach einem deftigen Mittagsmahl. Die Speisekarte kommt aufgeräumt daher, die Entscheidung viel auf Gulasch halb und halb und einmal Matjes mit (Sonderwunsch) Bratkartoffeln. Bestellt - getan, Getränke kamen, -leider die Zitrone nicht in Handarbeit sondern aus Konzentrat, dafür mit Zucker was mit der Nachbestellung von Honig endete, der auch prompt kam. Service, unter diesen Umständen, also bestens!

Essen prinzipiell gut

Am Essen konnte man nicht wesentlich meckern, allerdings auch keine Oberbesonderheit sondern supergutes Mittelfeld. Es kam erstaunlich schnell an den Platz, der Gulasch schmeckte ganz gut, die Klöße waren erwartungsgemäß hergerichtet, ich vermag die Standardkloßmasse aus dem Großmarkt zu schmecken - vielleicht auch Einbildung - aber die Krumpeln waren drin. Bestens! Leider kam später die leckere Soße des Öfteren vorbei und meinte noch mal guten Tag zu sagen - ein eindrückliches Zeichen - für in meinen Gaumen - Tütensuppe.

Kaffeklatsch olé

Der Matjes kam gut an, was ich nicht selbst einschätzte sondern meine Begleiterin, nur die Braties waren etwas zu schwarz, allerdings schmeckten sie nicht verbrannt, was wiederum eine Überraschung war.

Wenn wir nicht super optimal abgefüllt gewesen wären, hätten wir einen von den hausgemachten Kuchen probiert. Der Mohnkuchen machte einen sehr guten Eindruck so empfiehlt sich die Kanzlei demnach auch zum Kaffeetrinken - wenn man denn einen Platz findet.

Café-Kneipe Kanzlei
Markt 10
06618 Naumburg (Saale)

Telefon: (03445) 20 05 22

Blick vom Marktplatz ausInnenansicht IInnenansicht IIInnenanischt IIIGulasch Halb u. Halb mit Klöseneinmanierter Hering mit Bratkartoffeln

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Meyer fährt Schwarz(Taxi)

Der Herr Meyer - seines Zeichen Leipziger Buchautor - lässt sich neuerdings des nächtens durch Leipzig kutschieren. Er versucht eine andere Art von Theaterkonsum zu rekonstruieren und zwar aus dem Fond eines schwarzen Taxis. Prinzipiell scheint es etwas irritierend zu sein an verschiedene Schauplätze gegondelt zu werden und die Handlung der Geschichte aus der voyeuristischen Perspektive eines Mitfahrers, Zuhörers am Radio, aus dem Autoherausschauender mitzuerleben - aber auch wohl nicht ganz uninteressant.

Lücken in der Erinnerung

Unglücklicherweise schein Meyer Lücken der Erinnerung zu haben, zum Einen kann es daran liegen, dass es nicht besonders interessant war und er eingeschlafen ist oder er möchte keinem auf die Füße - der Qualität wegen - treten. Beide Varianten sprechen eher gegen einem Besuch des Stückes, der Stand des Kartenverkaufs - bis Ende März gibt’s keine Karten mehr - spricht dagegen.

Leider können wir es aus Meyers Aufzeichnungen nichts weiter entnehmen, da hilft nur eins sich selbst überzeugen -und auch wenn ich mir ins eigene Fleisch schneide (würde mal hingehen) - die nächsten Karten gibt’s im Vorverkauf ab 5.3. zu kaufen (je 16€). Jedenfalls für eine 1,5 stündige Stadtrundfahrt im luxuriösen Taxi, ist das schon mal ein günstiger Preis.

Wir werden sehen, demnächts hier….

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Ghän - HGB Rundgang 2009

Kunst ist Geschmacksache - so soll es bleiben und wenn er mir diesesmal nicht so gefallen hat, dann vielleicht nächstes Jahr, denn letztes Mal war ich sehr angetant. Man muss nicht alles verstehen oder wie meine Begleiterin treffend meinte: “Genau wie letztes mal als ich in der Pinakothek in München war und sich Manu gleich in die Kantine setzte, nach einer halben Stunde kam ich zurück und meinte: Beuys habe ich noch nie verstanden” tja kann nichts weiter zu sagen außer, auf die kleinen Dinge neben der Kunst achten.


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Tanzbein schwingen! Nächste Woche Baikaltrain!

Der Titel des Post sagt schon alles, es ist wieder Zeit das Ränzlein zu packen und den Zug gen Osten zu besteigen. Tanzen! Tanzen! Tanzen! Der Baikaltrain mit der Taigatrommel als Zugmaschine hält wieder im UT, seid pünktlich am 14.2. 20.00 Uhr an der Bahnsteigkante… Leider kann ich nicht dabei sein - wie bitter - ist doch ein Aufenthalt in Jena geplant. Das Barcamp Wordcamp ruft schließlich schon seit geraumer Zeit - zu schade diese Doppelbelegung in meinem Kalender!

Okay die Träne wird bei mir nicht soooo  groß sein denn diese mal ist keine Band an Board, sondern es wird “nur” ein russisches Märchen gezeigt. Anbei ein Auszug aus der Newlsettermessage:

…Angefeuert mit fettem Balkan-Beat, wilden Gypsy-Sounds, heißem Russen-Ska und abgehendem Kosaken-Punk bahnt sich unser heißer Partyzug seinen Weg durch die klirrende Kälte, bringt die Stimmung zum kochen und vereint alle zum gemeinsamen Tanzexzess.
Um die Wette mit Baba Jaga und verzaubert von der Schneekönigin geht es zusammen mit Brüderchen Iwanuschka und der hübschen Snegurotschka immer weiter durch den funkelnden Winterwald!
Die Hände in die Luft, die Tanzbeine gen Osten – Nastrovje! Der Baikaltrain ist nicht mehr zu bremsen!…

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standardisiert: Chinaimbiss Nikolaistrasse

Schnell zwischen Feierabend und Abendgestaltung in der Stadt was einwerfen, klar - kein Problem FastFoodLäden überall. Auf der Nikolaistrasse reihen sie sich genauso wie anderswo. Meine Wahl des Abends fiel auf das Soup&Nem, seines Zeichen ein Chinese bzw. Asiate.

Überascht?

Gab es den schon immer hier oder fällt der mir erst jetzt auf?

Etwas überraschte mich die sehr moderne und angenehme Inneneinrichtung, sieht mir mehr nach einer Fastfoodkette aus, als ein eigenständiger Laden wie man ihn sonst gewohnt ist.

Mir war nach einer Suppe, da es draußen kalt und ich was heißes im Bauch brauchte. Vier Variationen auf Basis einer (angereicherten) Grundsuppe werden angeboten, alle um die fünf Euro, also eher im oberen Preissegment der angebotenen Speisen gelagert. Ich bestellte Gericht Nummer 16 der Karte.

“Bestellt und wie nicht abgeholt”

Bestellt, Abkassiert und “kleinen Moment bitte” so stand ich vor dem Tresen und wartete. Da nicht viel los war ansich kein Problem, wäre aber auch kein Ding gewesen mir das Essen an den Platz zu bringen - so kennen ich es zumindest von anderen Imbissen dieser Art. Ich wartete gefühlte zehn Minuten, die Bedienung muddelte mit dem Rücken zu mir, an meiner Schale Suppe vor einem großem Topf und reichte mir anschließend das Ganze. Tablett und Löffel nahm ich mir selber, nach ein Paar Stäbchen mußte ich explizit fragen - ja in China essen sie Suppe mit Stäbchen und der Rest wird - wenn gewollt - geschlürft.

Suppe wie gemalt

Nun zu Tisch bitte!
Die Sitzgelegenheiten waren nett arrangiert man konnte sepparat mit Sichtschutz in kleinen Gruppen speisen oder mit Barhocker an erhöhten Tischen. Das Licht war erstaunlich angenehm die Tische modern und sauber.

Meine Suppe sah fast wie auf dem Aushang aus, machte damit einen guten Eindruck war aber geschmacklich nicht der Brüller. Ich bin etwas von den Reisnudeln entäuscht gewesen, die man so in jeder Fertigpackung bekommt, naja der Geschmack der Suppe war ebenfalls in die Richtung anzusiedeln. Für die Preisgruppe etwas zu underdressed meiner Meinung nach.

Guter Standard

Zusammenfassend war’s okay, wenn man nicht viel verlangt - und das kann man ja nicht von Fastfood - dann bekommt man genau das. Der Service könnte etwas freundlicher sein, dafür ist der Laden moderner, sauberer und einladener als z.B. der zum Bahnhof weiter vorne auf der anderen Seite. Alles in allem eine annehmbare Alternative zum Rest der Bande.

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IlsesErike Police/Sting Coverabend

Die Erwartungen waren hoch angesetzt, was sie besser hätten nicht sein sollen… Letzten Samstag waren wir dort um uns ein paar Covers um die Ohren werfen zu lassen. Neben kleinen Leuchten und schrecklichen Abgründen gabs auch Alles zwischendrinn zu hören. Nach den ersten Songs hatten wir auch unsere Eingangserwartungen angepaßt und so wurde es ein vergnüglicher Abend, der für meine Begleiterin etwas zu spät anfing (wg. Kino im Obergeschoß darf erst danach geschrabbelt werden).

Für meine Begriffe war der Eintritt etwas zu unverschämt hoch angesetzt (zumal die gebotene Qualität wegen der selben, eher (wohlwollend) der Richtung Satire zuzuordnen wäre). War der Freitag etwa der bessere Termin? Who knows?

Im Prinzip beschleicht mich langsam das Gefühl, dass die Qualität der IlsesErika-Eigenproduktionen im Gegensatz zu den ambitionierten Anfängen vor Jahren stark nachläßt… oder meine Erinnerungen trügen mich und lassen in der Nachbetrachtung nur die guten Erlebnisse durch.

Naja beim nächsten Mal überlegen wir etwas tiefgründiger ob es sich im Gesamten lohnt.

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Pendler, die verständnisvollen Geiseln der Bahn

Prinzipiell bin ich schon ein Verfechter des entspannten zu-Arbeit-Fahrens mit der Bahn. Meine Arbeitsstelle ist etwas mehr als ne halbe Stunde Fahrtweg entfernt von Leipzig, mit den Transferwartezeiten am Bahnsteig komme ich knapp auf eine Stunde pro Weg. Mit dem Auto würde ich ungefähr 40min benötigen, den Doppelten Fahrtpreis zahlen, die Aufwendungen für das Auto kommen auch noch drauf müsste selbst fahren, hätte aber keinen der mit mir fährt, nervt, stinkt oder anderweitig stört, bloß lauter Idioten die mir im Fahrweg sind und die Straßen verstopfen. Soweit zur Vorbetrachtung, alles hat sein für und wieder.

Die Bahn eigentlich günstig und entspannend

Ich Fahr mit der Bahn Weil es günstiger ist und ich entspannt hin und her komme. Entspannt war ich die letzte Zeit leider nur die Hälfte der Zeit. Immer wieder erfahre ich ganz kleine fiese Erlebnisse die mich nerven und dann werde ich per Durchsage auf Verständnis gezwungen. Bitte Haben Sie Verständnis für die Verspätung, für den Ausfall des Zuges, für die wetterbedingten Behinderungen, für den Rechnerabsturz…usw. Beliebt ist auch immer wieder die nicht vorhandene Informationen auf dem Bahnhof, der Zug fällt aus oder ist zu spät - keine Information an der Anzeige - oder die Anzeige rückt im zehn Minutentakt die Verspätung weiter. Das bahninterne System scheint nicht sehr abgestimmt zu sein, dafür findet man aber komischer Weise immer ziemlich genau diese Informationen im Internet unter Bahn.de - guter Tipp immer online schauen ob der Zug auch wirklich kommt.

“Wetterbedingt” - Generalausrede für Unfähigkeit

Beim Thema Zugausfall beschleicht mich vor allem bei sehr kaltem Wetter immer mal das Gefühl dieser Vorwand wird gerne genommen um einfach Züge zu steichen - da hat man wenigsten einen Schuldigen sowie eine plausible Begründung für die frierend wartenden Passagiere und keiner merkts das man nachgeholfen hat. Nicht anders kann ich mir erklären, dass Züge vorher und nachher aus den selben Richtungen pünktlich sind, aber nur einer wegen eingefrorenen Weichen, oder alternativ witterunsbedingt, ausfällt und das gleich mehrmals am Tag. Aber lieber Kunde, dafür haben sie doch Verständniss, dass sie eine kalte Stunde bis zum nächsten Zug auf dem Bahnsteig warten müssen, denn wir haben hier in Bitterfeld keinen Warteraum.

Ich habe kein Verständnis - keinen Interessierts

Fuck It, ich habe lange genug ein scheiß Verständnis gezeigt ich möchte auch mal kein Verständnis haben können, Ihr klaut mir Lebenszeit und zwar ganz massiv und dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Ich habe die letzten drei Monate gewiss 24Stunden verloren und dafür muss ich Verständnis zeigen. Ich muss sogar dann Verständnis zeigen wenn der Zug nicht nur zu spät kommt, sondern auch mal zu zeitig ist - ja das passiert - bei einem morgendlichen Zeitplan, wo so fast jede Minute getimet ist, kann das der Killer sein. Eine Minute zu früh angekommen und dann noch gestarteter Zug und schon fällt mein entspanntes Zeitgerüst zusammen. Besonders gemein ist es, wenn man in solchen Fällen den Zug noch erreicht, der Zugführer einem noch sieht, aber die Türen schon geschlossen hat und dann einfach abfährt. Fuck it again, demnächst erwartet man wieder Verständnis von mir für die armen Zugführer die für mehr Gehalt streiken und damit Verspätungen und Zugausfälle provozieren.

Nö absolut nicht! Service am Kunden zuerst bitte, dann habe ich auch mal Verständnis.

Wolfener Bahnhof

Meine Erfahrung - Service fast Nullanzeige

Man kommt sich mittlerweile so schön ausgeliefert vor, jede kleine Schaffnerin spielt ihre Macht aus, hält einen ne Standpauke wenn man es einmal nicht geschafft hat vorher die Fahrkarte zu kaufen. Hallo ich möcht bloß ‘ne Karte kaufen um die Dienstleistung zu bezahlen und dazu suche ich die Schaffnerin auch noch selbst auf. Ein wenig entgegenkommen und Verständnis kann man dann auch vom Servicepersonal erwarten oder gehören Zugbegleiter nicht dazu? Muss man sie eher als Gefängnisswärter sehen, die bei jedem kleinem Verstoß einem die Peitsche spüren lassen? Klar der Kunde muss ja nicht mit der Bahn fahren, nimm doch was anderes! Vielleicht dein eigenes Auto oder den Bus!? Geht nicht - wie dumm - dann fahr mit uns und zur Belohnung erhöhen wir die Preise.

Monopolstellung wird voll ausgenutzt

Ja, ich würde gerne einen anderen Anbieter auf der Schiene wählen, kann ich aber nicht, da die Bahn Monopolist ist und nur kleine unattraktive Krümel für alternativ Anbieter übriglässt, wie man z.B. an den ungünstigen Fahrzeiten des Connex nach Berlin sieht - absolut keine Alternatvie für Berlinpendler.

In die selbe Kategorie passt auch die LVB, unsere wunderbare lokale Straßenbahn- und Busverkehrsanbieterin die aktuell mit schlechten Nachrichten in Zusammenhang mit Unfällen mit Personenschaden von sich reden macht. Ich kann nur aus meiner eigenem Erfahrung sagen, dass das eindeutig nicht nur auf die Fußgänger zurückzuführen ist sondern in direkter Verbindung mit der Unfreundlichkeit, Verbortheit und Rücksichtlosigkeit der Straßenbahnfahrer zu tun hat. Man brauch sich nur an die große Haltestelle des Bahnhofs zu stellen, Fussgängerströme queren wegen der grünen Ampel die Schienen der Bahn und in just diesem Moment muss die Straßenbahn losfahren. Klingelnd bahnt Sie sich Ihren Weg durch die Massen die zurückspringen bzw. stehenbleiben müssen. Kurzes Warten war und ist sowieso noch nie die Stärke der LVB gewesen ,auch nicht wenn sie zu zeitig an einer Haltestelle ist (genau das gleiche wie bei der Bahn s.o.) Ebenso äußert sich die Überheblichkeit und die Gewissheit Monopolist zu sein, in den man die Fahrpreise genauso anhebt wie allen anderen Monopolisten (siehe wieder oben), denn die Kunden können sich nicht wehren.

Geiseleien und Überheblichkeit

Das i-Tüpfelchen hab ich dann jeden Tag, wenn ich durch den Bahnhof gehe, ich muss mir tagein tagaus ein Plakat von der LVB anschauen mit der Botschafft “Wir kennen weder Absatzkrise noch Kursverlust” - klar doch wir geiseln unsere Fahrgäste, das machen wir auf ihre kosten - freuen sie sich mit uns! Eine absolute Frechheit! Wer macht dort bitteschön die PR-Arbeit, ein Musterbeispiel von Gewissenlosigkeit und Nicht-Gespür für den Markt per exelance.

Ende!

(Frustablassen! - in den Kommentaren)

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Luups Erfahrungsbericht: Verarscht im Telegraph

Die Wunderwelt der Gutscheinbücher hat in seiner Ausprägung bei Luups einen ganz angenehmen Effekt. Man kann in Lokalitäten etwas sparen in die man eh mal mehr oder weniger regelmäßig geht. Nicht nur Kneipen und Restaurants stehen hier auf dem Programm, auch Theater, Kino und andere Kulturell geprägte Einrichtungen kann man mit diesem kleinem Büchlein besuchen und meistens zahlt der Mitgeher nichts.

Zwei Dumme ein Gedanke

So kam es auch das meine Freundin und ich den gleichen Einfall zu Weihnachten hatten und es als Dreingabe zum Rest der Geschenke beilegten. Okay jetzt haben wir zwei Luupsbüchleins und können theoretisch 1.000€ im Jahr sparen, man muss natürlich auch 1.000 Piepen ausgeben können.
Der Hintergrund für den Ausgeber solcher Angebotsbücher besteht darin, dass man Leistungen in Anspruch nimmt die man vielleicht nicht immer auf dem Radar hat und so dazu animiert wird diese in Anspruch zu nehmen.

Barcelona wir kommen!

Zu einer solchen Leistung gehört wohl auch ein Frühstück im Telegraph. Nun, durchaus könnte man auf den Gedanken kommen dort zu frühstücken, aber dafür würde man wohl eher mal das Barcelona ausprobieren und dort eher den Brunch nehmen (Barcelona … Ihr seid auch im Luups - wir kommen so oder so!) . Also würde ich die Wahrscheinlichkeit eher mit 50 Prozent angeben, was den Spareffekt wohl halbieren würde.

Samstags Frühstücken im Telegraph

Okay es ist Samstag und für den Start in den Tag bietet sich ein Frühstück im Telegraph gut an. Sehr entspannt kommen wir im Telegraphen an, wir hätten sogar direkt vorm Lokal parken können so ruhig startetet der Samstag in der Stadt und es war schon halb 11 durch. Possitiv zu früheren Besuchen und wieder den Erfahrungen wurde uns sogleich die Karte gereicht, Pluspunkt! Die Bestellung der Getränke konnten wir auch problemfrei abgeben, aber für die Speisen blieb uns keine Zeit, denn so gekonnt hatte ich es noch nicht erlebt, wie man den Ansatz zum Weiterreden abwürgte. Das muss gelernt sein, wir waren baff! Klar konnten wir die Essensbestellung nach der Darreichung der heißen Schalen loswerden.

Keine Süß-Herzahft-Kombis out of the Box

Wir entschieden uns in Ermangelung eines Süß-Herzhaft-Gemischten Frühstücks dann doch eher für die komplett süßfreie Fraktion. Einmal Basic Britisch mit Baked Beans, Bacon, Ei, Würstchen und einmal Italienisch mit Parmesan, Oliven, Schinken, Salami, gebratenen Paprika, getrockneteten Tomaten und da mir nach Ei war, einmal extra Rührei ebenfalls von der Frühstückskarte.

Heiße Teller mit Geschmack

Die Bestellungen wurden in angemessenem Zeitraum geliefert und kamen auf großen weißen Tellern daher die bei den warmen Speisen angenehm Temperiert waren. Finde ich Echt genial, denn da wurde das Rührei nicht gleich kalt ,wenn man sich zuerst dem Baguette und der Antipasti zuwandte. Die baked Beans schmeckten super lecker, gut gewürzt und nicht so wie der normale Büchsenbrei den man bei BB erwartet hätte. Der Schinken war Cross, das Rührei korrekt angerichtet die Salami schmackhaft und der Parmesan hauchdünn geschnitten, alles Wunderbar. Der kleine Antipastibeilagetnapf lohnt eder Erwähnung in der Karte kaum, genügend Oliven aber eine kleines Paprikaviertelchen und eine getrocknete Tomate… sollte wohl ein Witz sein. Trotzdem, Es schmeckte und man kann sagen Preis-Leistung absolut i.O.

Alles gut bis auf….

Bei der Rechnung kam dann etwas Irritation auf, denn als zweites Frühstück (5,80) das wir durch den Loopsgutschein sparen wollten, wurde uns das Rührei (3,20) angerechnet. Ein Hinweis der Bedienung und ein Blick in die Karte bestätigte, dass es als Frühstück ausgewiesen war und so korrekt verrechnet wurde.
Aber Bitteschön, Rührei im Gegensatz zu zwei normalen Frühstücken kann wohl kaum als angemessenes Frühstück gelten!!? Es war ja auch klar was wir mit unserem Besuch beabsichtigten; lecker frühstücken und keine Erbsen zählen sondern ein Frühstück bezahlen und eins sparen so wie es der Sinn der Gutscheinbuches ist. So wurden wir bestraft, dass wir zu zwei Frühstücken ein Rührei dazu bestellten. Wir gingen waren aufgebracht fühlten uns schön verarscht… tja was kann man machen, das Lokal hat sich über korrekt verhalten aber für eine langfristige Kundenbindung bleibt ein schaler Beigeschmack.

So macht man es nicht! Ich denke mal die nächsten Kaffees und Kuchen werden wir erst einmal nicht im Telegraph zu uns nehmen.

Was lernen wir daraus? Nur das reine Angebot in Anspruch nehmen und keine Extras dazubuchen, denn dann wird man bestraft sowie erst die Rechnung einsehen dann bezahlen… Trinkgeld fällt dann bei so einer Abrechnung einfach weg.

…hat Jemand was bereits was positives beim Einsatz von Luups zu berichten?

Luups Rechnung:

Ausgaben: 18,00
Gespart : 3,20

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Winter, das wars!

Der Winter in diesem Januar hat mir sehr gefallen, nun taut es allerorten und ich denke das wars einfach mal für dieses Jahr. Trotzdem war es toll. Der Schnee, die Kälte und die Winterspaziergänge einfach schön. Klar gab es auch Dinge die nicht so gut waren…. aber was solls, dafür umso mehr positive Erinnerungen. Ich konnte auch meinen Ofen zusätzlich zur Heizung aktivieren (auch wenn es nicht nötig war) und das war super und total warm!

Hier ein paar Impressionen der letzten Wochen:

Geschrieben in Foto, Leipzig | Keine Kommentare

Bett mit Lederlenkrad und Wasserhahn

Zum schmunzeln gibts immer mal wieder was auf dem Schwarzen Brett der Uni. Ein Spaßvogel bietet sein Bett mit Lederlenkrad, Wasserhahn und integriertem Internetzugang an, Anlieferung erfolgt natürlich gratis mit dem Hubscharauber. Chears!

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