Geschmackskontrolle: Spekulatiusaufstrich

Ehrlich gesagt, Spekulatius ist nicht ganz so mein Ding. Um die Weihnachtszeit rum mag es ganz lecker sein aber daneben, eher nicht. Es soll aber trotzdem Leute geben, die sich das Zeug horten und dann übers Jahr immer mam wieder rauskramen und sogar im Sommer verspeise. Naja.

Im Sommer war ich nun in Frankreich und wenn man in anderen Länder ist, probiert man ja auch mal verrückte Dinge aus die sich so im Supermarkt finden. Ein was hat es mir besonders angetan – Spekulatius Aufstrich – krass und total verrückt würde ich meinen. Ok, der eine oder ander kennt das Zeugs vielleicht – aber ich nicht! Naja jedenfalls dachte ich mir schlimmer als Erdnuscremé kanns ja fast nicht sein. Ich hatte dann noch die Auswahl zwischen “Normal” (aha!) und Chrunchy. Da ich ein Fan von Chrunchy-Zeugs bin hab ich das Zweitere genommen (Lotus Speculoos Crunchy).

Zu Hause in DE stand es erste eine Weile rum und irgendwann in Ermangelung an Schokocremé hab ich sie dann probiert. Ich muss sagen sooooo schlecht ist sie nicht, man muss sich vielleicht erst einmal an den sehr starken Spekulatiusgeschmack gewöhnen, aber durch die Chrunchyness läßt es sich gut wegschnorbsen. Ein was ist mir sehr positiv aufgefallen, es klebt nicht so komisch wie Erdnusscremé am Gaumen und super streichfähig ist es auch.

Also zusammenfassend kann ich für meinen Teil behaupten, Geschmackstest bestanden – wenn es das Zeuchs auch in Deutschland geben würde, könnte ich mir vorstellen ab zu mal zuzuschlagen. Eine Einschränkung gilt allerdings der Preis muss etwas günstiger als in FR sein, da waren, wenn ich mich recht erinner, 4-5 Euro für fällig.

…und wie ich so nach dem Schreiben des Artikels auf Onlinerecherche gehe, sehe ich: es gibt genügend Einträge darüber.

 
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Aprikosenmarmelade einfach schnell gemacht

Was macht man mit 2kilo Aprikosen von der Gartennachberin? Tja, entweder man quält sich und ißt sie pö a pö langsam auf und hofft das die Obstfliegen und der Matschschimmelpilz nicht schneller sind, oder man macht kurzen Prozess und pammt es zu Marmelade zusammen.

Kurz entschlossen Zucker gekauft und Gläser organisiert, Messer in in die Hand, ein großer Topp und los gings. Nach einer halben Stunde waren die Aprikosen entkern und schadhafte Stellen ausgeschnitten und dann zerkleinert lagen sie im großen Topf. Gas geben und alles kochen. Nach weiteren 10min hatte sich die ganze Sache zu Brei aufgelöst den Handpürrierer geschnappt und alles mit Schalen schön zermöllert. Zucker hinzu, etwas Zitronensaft und aufkochen lassen. Dann noch ca. 3min kochen lassen und ab gings in die Gläser.

Ergbenis 12 Gläser übels fruchtige Aprikosenmarmelade. Mit Aufräumen, 1Std Arbeit die sich voll gelohnt hat.

2Kilo Aprikosen entkernt mit Schale
750 g Dr.Ö’s Gelierzucker
1 EL Zitronensaft
12 Gläser
unbezahlbar

 

 
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Himbeerernte

So ein Kleingarten mitten in Leipzig hat doch auch seine Vorzüge. Unser Wildbiotop bietet zur Erntezeit schon ein paar kleine Highlights. Lekker!

 
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Zitronenkuchen – schnell mal was backen

zu den ZutatenBilder

Wenn man mal schnell was backen möchte ist Zitronenkuchen ein sehr dankbarer und einfach zubereiteter Kuchen. Zitronenkuchen ist eigentlich nichts weiteres als Rührkuchen mit Zitronengeschmack und einer leckeren Zitronenglasur. Eigentlich Zitrone, Zitrone und Zitrone mit Zucker, Eier und Mehl.

Geschmacklich ist er super, kommt immer gut an, vorallem weil der Überaschungseffekt enorm ist. Schaut man sich den Kuchen so an, denkt man: “naja was kann da schon leckeres dran sein?” – Tja genau das iss es, reingebissen und das Geschmackserlebnis schlechthin.

die Zubereitung ist ein Klacks

Für das Zubereiten benötigt man nicht viel, ein Behältnis für den Teig, eine Waage oder etwas Ahnung von Gewichtsverhältnissen, eine Gabel, eine Springform und los geht’s.

Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Zucker, Magerine, Eier, Zitronensaft, gerieben Zitronenschalen in das Behältnis geben und so lange rühren bis die die Masse schön teigisch ist. Die Springform leicht ausfetten, den Teig hinein geben und im vorgeheizten Backofen 30min lang backen.

Beim Teig zubereiten sollte man darauf achten nicht alles schon vorher wegzukosten. Das passiert leicht ,wenn man mal probiert und schwubs hat man den ein oder anderen Löffel verspeißt. Keine Angst es bleibt genügend in der Schüssel zum auslecken das reicht allemal…

Biozitronen sind kein Muss

Bei den Zitronen achtet man am besten darauf, dass man Biozitronen kauft und die Schale nur kurz anreibt, so nimmt man nicht so viel von der darunterliegenden weißen Schicht mit, denn die ist etwas bitter. Normale Zitronen tun’s zur Not auch, dann weiche ich die Zitronen kurz in lauwarmen Wasser ein und rubbel dann beim abtrocknen etwas fester, mit der Hoffnung die Schale so relativ frei von Behandlungsstoffen zu bekommen.
Was ich auch mag ist immer etwas von dem Fruchtfleisch nach dem ausdrücken zurück ins Zitronenwasser zu geben, dann hat man das Gefühl noch etwas Frucht mehr zu nutzen und dem Kuchen gibt es ebenfalls eine fruchtigere Kuchen-Note.

Das Finale – es wird gehackt!

Ist der Kuchen schön braun an der Oberfläche kommt er aus dem Ofen, kurzer Test mit dem Holzstäbchen und wenn nach dem Reinstecken nichts kleben bleibt ist er in Ordnung. Jetzt kommt ein ganz toller Teil, man nimmt das Holzstäbchen und fängt an wie wild auf den Kuchen einzustechen. Für den abschließenden Zitronenzuckerguß benötigt man Löcher im Kuchen, damit der Guß dort hineinfließen kann. Hat man genügend Löcher im Kuchen, gießt man den Guß darüber. Ich nehme meist ein Löffel und gebe den Guß so auf den Kuchen damit er Zeit hat in die Löscher zu fließen, denn das macht am Ende den Kuchen schön saftig.

Jetzt noch den Kuchen etwas stehen lassen, damit der Guß aushärten kann und dann is er fertig.

Bilder

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 200g Zucker
  • 250g Magerine
  • 4 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • eine Priese Salz
  • geriebene Schale von zwei Zitronen
  • Saft von einer Zitrone für Teig
  • 150g Puderzucker für Guß
  • Saft von 2 Zitronen für Guß

30min bei vorgeheiztem Backhofen auf 180° backen

 
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in 60 (Foto)Schritten zur Weihnachtsgans

Wie macht man seine erste Weihnachtsgans?

Ein kleiner Ratgeber der Leute wie mich und meine Freundin ansprechen soll. Das erste Weihnachten ohne Eltern feiern, Freunde einladen und klassisch Essen. Sozusagen erste Hilfe in Sachen Klassiker Kochen für Jungdreißiger.

Zur Vorbereitung haben wir uns bei unseren Eltern rumgehört und einen Termin zum Zeigen und Probebraten getroffen. Alles wurde dokumentiert und zusammengetragen und hier niedergeschrieben. Eigentlich kann nichts mehr schief gehen.

Zur Vorbereitung:

  • einen Bräter besorgen, 38-42cm je nach Ofengröße, es muss nicht der Teure Gute sein mit Sandwichboden, es reicht ein Einfacher damit die Hitze überall gleichmäßig im Ofen an die Gans ran kann – unser hat ca. 20 Euro gekostet – der ist voll in Ordnung
  • Unser Ofen hat übrigens einen Grill – was für diese Art der Zubereitung notwendig war
  • eine frische Gans beim Lieferanten des Vertrauens bestellen, für vier-sechs Leute reicht eine von 4-5Kilo, wir haben hier eine 4,5 Kilo Gans
  • wenn gekauft dann am Besten gleich mit der Zubereitung beginnen, andernfalls aus der Folie nehmen und max. 2Tage in der Kälte aufbewahren
  • im Übrigen gefrorene Gänse dauern im Ofen viel, viel länger

Da wir uns auf ein Essen für den 24. vorbereiten, gibts hier das Rezept zugeschnitten auf drei Tage, es geht aber auch an zwei oder sportlich an einem Tag.

Zu Beginn der Rezepttext und im Anschluss die Bilder mit Kommentaren in der Bildershow.
Wer übrigens ein Rezept neben dem klassischen mit Beifuß kennt, der kann gerne Hinweise in den Kommentare posten, wir brauchen für die nächsten Jahre gute Anregungen.

Na denn… auf gehts.

Rezept: Weihnachts GANS – ganz klassich mit Beifuss

22. Dezember

  • abholen, anriechen, ganz viel Geld bezahlen
  • Gans aus der Folie nehmen, dann noch 2 Tage in Kälte haltbar
  • Bürzel (Hinterteil) abschneiden und zur Seite legen
  • Innereien und Fett aus der Bauchhöle entfernen
  • Flügel abschneiden: Hautlappen um den Flügel in der Beuge anschneiden, Gelenk überstrecken, einschneiden, drumherum- und abschneiden
  • Hals entfernen: am Halsende bis auf den Wirbel drumherumschneiden, drehen, abschneiden
  • Haut vom Hals abstreifen: von der Schnittkante her
  • Würzen: in die Bauchhöhle Salz und Pfeffer, dann außen damit einreiben (wenn zu trocken-Gans vorher etwas mit Wasser anfeuchten)
  • Beine zusammenbinden: Faden über Rücken kreuzen, über Flügel bis zu den Schenkeln
  • falls die Gans (4,5-5 kg) zu groß ist für den Bräter (40 cm): Schenkel abschneiden: Gelenk mit dem Daumen suchen, einschneiden, herausdrehen und würzen
  • Bräter mit einer Lage Beifuß auslegen
  • Gans mit Brust nach oben hineinlegen
  • Keulen dazulegen oder in den Bauch der Gans stopfen
  • Hals und Flügel teilen und in den Bräter
  • Bürzel aus Hinterteil rausschneiden und weg, den Rest in Bräter
  • Innereien: Leber säubern und extra braten; Herz und Magen säubern und teilen und in den Bräter geben; Magen von der Silberhaut trennen
  • Gans ganz oft mit einer Fleischgabel anstechen
  • so kann die Gans über Nacht in der Kälte liegen

23. Dezember

  • Ofen auf 140 Grad vorheizen
  • Bräter 4cm mit 0,5 bis 1 Liter Hühnerbrühe auffüllen (eher wenig Brühe in Wasser lösen)
  • bei 140 Grad 3 Stunden zugedeckt garen
  • Herd ausschalten und noch 1 Stunde so ziehen lassen
  • Soße in Topf geben und in Kälte stellen, damit sich Fett oben absetzt
  • Gans in Stücke schneiden und auf Blech legen, Haut drüber: zuerst Brust längs in der Mitte trennen und Brustbein rausnehmen, Knochen hinten zerteilen und komplett auslösen (vorsichtig-nicht Knochen splittern)
  • kühl aufbewahren

24. Dezember

  • Blech bei 50-70 Grad in den Ofen schieben und erwärmen
  • 15 min. vor dem Servieren Grill einschalten und alle 5 min. Haut auf Fleischstücken einpinseln mit: Schälchen Soße ohne Fett, 2 TL Honig, 2 Msp. Zimt
  • Soße mit Kartoffelstärke andicken und Bräunung abwarten

nicht vergessen: Klöße und Rotkraut :-)

Heilig Abend 18 Uhr – Frohe Weihnachten und bon appetit!

Das Rezept bebildert:

Verpackung öffnen und am besten gleich hineinschnuppern um zu testen ob die Gans frisch istAls Nächtes werden die Flügel gestutzt, Gelenklappen finden und anschneiden

 
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Über

Hier schreibt immer mal sinnfrei Alexander alias le.x über Dinge die er für sich bewahrens- bzw. mitteilenswert findet.

Mitlesen und kommentieren ausdrücklich erwünscht. Rechtschreibfehler und Ausdruckslücken sind Teil dieses Blogs und machen ihn so einzigartig.

Viel Spaß.