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Alles was so hängen bleibt

Streetart in Dresden

Ich habe mich Letztens in Dresden aufgehalten, meistens in der Neustadt – ja wie so ein richtiger Tourist – dabei ist mir aufgefallen, dass es ne ganze Menge Streetart gibt. Meistens PasteUps – und meistens ganz nett.

… und wenn jemand fragt: „meistens“ hab ich noch nie so oft im Zusammenhang von sowenig Worten verwendet.

Viel Spaß beim durchklickern und wer es sieht – ein alter ElBocho war auch drunter.

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Superfreunde Streetart

Erinnert Ihr Euch noch an den Bauzaun im Zentrum von Leipzig an der entstehenden neuen katholischen Kirche?

Die Superfreunde hatten damals die gesamte Länge zur Strasse um die Ecke mit schicken Motiven aus ihrem Stadtzirkus verziert. Damals beim ersten Mal vorbei fahren, hab ich schnell mit meinem ollen Handy ein Bilder geknippst um ganz bestimmt später noch mal wieder zu kommen um bessere Fotos zu machen – wie immer hat das super geklappt. Die Bedingungen mit fetter Sonne im Gegenlicht und dickem Schatten waren damals alles andere als super. Dazu gabs noch den jetzt nicht mehr existierenden Grünstreifen zwischen Fußweg und Strasse – was sich optimal auf den Abstand auswirkte.

Jetzt habe ich die Bilder auf meinem Rechner wiederentdeckt und will sie nicht verrotten lassen. Schaut sie euch an und freut euch über die witzigen Figuren.

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Räucherkäse selber machen

Intro: Kleine DIY Anleitung zum Käse räuchern ohne großen Aufwand, Materialien, Ablauf mit Bildern und gute Tipps runden den kleinen Text ab

Diese Saison sind die kleinen Kugelgrills in Mode gekommen, ob sie sich gut für das Grillen eignen sei mal dahingestellt. Für ein was machen sie offensichtlich mehr Sinn. Zum Räuchern! Sie sind nicht groß, praktisch an jeden Ort mitzunehmen, man kann sie verschließen und sie haben gute Regulierungsklappen zur Luftzufuhr.

Meistens will man eh nicht so viel räuchern, dass man einen großen Räucherofen bestücken könnte. Mal einen Fisch, etwas Käse oder Schinken. Hier gebe ich eine kurze Einführung ins Räuchern – sicherlich finden sich im Internet weit bessere Tipps – dieser Ablauf hat für mich gut geklappt und einige Learnings für das nächste Mal könnt Ihr gleich abgucken und davon profitieren.

Vorbereitung:

  • Kugelgrill besorgen
  • Räucherspäne aus dem Anglerbedarf kaufen
  • eine leere Blechdose (klein bzw. klein und breit) am Start haben
  • Hammer und kleinen Meißel
  • Rundholz ca 1 cm Durchmesser
  • Teelicht und Streichhölzer
  • MiniStövchen oder andere nicht brennbare Materialien, auf das man die Dose stellen, kann damit die Kerze unter die Dose passt
  • jungen Gauda besorgen
  • Tag wählen der nicht so heiß ist

Durchführung:

  • in der Mitte des Dosenbodens mit Hammer und Meißel ein Loch schlagen – muss nicht schön aussehen, nur so groß dass das Holz durchpasst
  • Holz durchstecken
  • Späne rund um das Holz in die Dose geben
  • mit dem Stiel des Hammers rund um das Holz die Späne festklopfen
  • Dose für Käse ca. auf die Hälfte gepresst füllen
  • den Ascheauffänger aus dem Grill entfernen
  • Teelicht und Stövchen bzw. Materialien so drapieren, dass man die Dose drüberstellen und die Flamme etwas in die Dose ragt
  • Teelicht anzünden und Dose drauf stellen
  • Käse schneiden
  • Grillrost in den Grill über der Dose platzieren
  • Käse drauflegen
  • Deckel zu
  • Regulierungsklappen oben und unten etwas öffne
  • darauf achten, dass es immer räuchert
  • nach drei Stunden ist er fertig

Meine Learnings:

Käse wird über dreißig Grad weich und bei noch mehr Temperatur läuft er, d.h. im Grill sollte es nie mehr als dreißig Grad heiß sein. Käse kann man gut Kalträuchern und wenn notwendig auch immer wieder nachräuchern. Bei mir war teilweise, durch meine erste größere Dose mit viel Spänen, ganz schön hohe Temperaturen im Grill, so daß der Käse tatsächlich teilweise zerlaufen ist. Dazu kam noch, dass der Tag selbst ganz schön warm. Empfehlenswert sind kältere Tage, die Wärmentwicklung im Grill ist dann nicht so stark. Den Käse auch so drapieren, dass er nicht unmittelbar in der Nähe der Dose liegt weil da die Temperaturen höher sind.

Die Rauchentwicklung außerhalb des Grills/Ofen ist relativ gering, in etwas bewegter Luft verfliegt er ziemlich gut. Kann man also auch mal im Hinterhof versuchen.

Nachdem die Kerze eine Weile die Späne am glühen gehalten hat, kann man sie entfernen da sich sonst der verdampfte Wachs etwas im Käse bemerkbar macht. Die Späne halten die Glut und räuchern gut von selbst durch.

Wenn es zu heiß im Grill ist – man kann dann nicht einfach den Grill anfassen – etwas zwischen Deckel und Boden klemmen, so das Luft reinziehen kann.

Nach dem Räuchern den Grill säubern, da kann er schön auf den nächsten Einsatz warten.

Viel Erfolg

DIY Räucherkäse - Späne aus dem AnglerbedarfDIY Räucherkäse - Dose mit Loch versehen, Rundholz durch stecken und Späne einfüllenDIY Räucherkäse - mit dem Hammerstiel die Späne verpressenDIY Räucherkäse - nach dem Dose halbvoll Späne ist, Stab vorsichtig herausziehenDIY Räucherkäse - Käse schneidenDIY Räucherkäse - Käse auf Grill platzieren und nicht wie hier darauf achten, dass er nicht zu nah an der Dose liegtDIY Räucherkäse - Deckel druff und räuchern lassen (3h)DIY Räucherkäse - Temperatur kann man mit Kochthermometer prüfen, gegebenenfalls für Lüftung sorgenDIY Räucherkäse - wenn es zu heiß im Grill/Ofen ist zerläuft der Käse