Max Goldts skurile Friedhofsgeschichte

Herr Goldt ist wieder in Leipzig und wer die Zeit hat sollte heute hingehen. Ich habe mir den Kaiser der Nebensätze und Abschweifungen gestern gegeben und er war wieder ein mal besonders hörenswert. Unter Anderem eine sehr schöne Geschichte über einen Friedhof mit den Gebeinen der Gebrüder Grimm nebst FriedhofsCafé und einer verückten Greisin .

Seine Lesungen gehören fast schon zum Inventar der herbstlichen Schaubühne und sollten in jedem Fall besucht werden:

Immer wenn die Blätter von den Bäumen stürzen, fällt Max Goldt in der Schaubühne ein. In bester Tradition entlarvt er auch diesmal die Absurditäten und Widersprüche des Alltags und rückt die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens rücksichtslos in den Fokus – gewohnt absurd und zum Schreien komisch. Als Meister der freischwebend-assoziativen, dabei stets präzise sezierenden Sprache verliert er dabei aber niemals ganz seinen vornehmen, fast aristokratischen Tonfall. (Schaubühne)

Wie gesagt diese Gelegenheit unbeidngt nutzen, an der Abendkasse gibt es bestimmt noch Karten, Gestern waren einige Stühle auch noch unbesetzt.

(Bild:kitziblog.de)

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Der Baikaltrain fährt wieder

Aus der Reihe “Wo geh ich hin am Freitag Abend?” hier ein Tipp für nächste Woche: Der Baikaltrain hält mal wieder in Leipzig, dieses mal mit einer Tschechischen Band. Das bedeutet für uns ne Menge Tanzen (mal schauen ob mein Fuß wieder mitmacht), Schwitzen und frisch ausgeschüttete Endorphine. Die Karten vorher zu beschaffen ist wärmstens empfohlen weil immer eine riesen Schlange vorm Eingang steht.

Hier der Inhalt vom Newlsetter:

Der Baikaltrain pfeift wieder zur Abfahrt!

Freitag, 3.10., 21 Uhr
UT Connewitz, Leipzig, Wolfgang-Heinze-Str. 12A

live dabei: Terne Čhave (Tschechien)

Kartenvorverkauf: Buchhandlung am UT Connewitz

Mit DJ Mahalla und DJ Petrike am Steuer geht es auf rasantem Kurs in den wilden Osten! Mit dabei das Heißeste osteuropäischer Tanzmusik, gesammelt auf den Fahrten des Baikaltrains unter der Sonne Serbiens bis Sibiriens. Durch alle Abteile schmettert das Beste zum kollektiv-exzessiven Abtanzen aus den ewigen Weiten zwischen Balkan und Baikal. Vorbei fliegen pulsierende Rhythmen von schnellem Balkan-Brass und Russen-Ska, treffen auf crazy Gypsy-Punk und slawischen Speed-Beat.

Mit an Bord sind die Gypsy-Musiker von Terne Čhave. Sie heizen die Stimmung im verrückten Zug kräftig mit an und bringen alle bei Höchstgeschwindigkeit zum Tanzexzess. Die Band aus Tschechien besingt in ihren Liedern das Leben, die Liebe, Glück und Schmerz. Sie befeuert diese Emotionen mit abgehenden Gypsy-Sounds, gewürzt mit Latin, Punk und Reggae. Mit ansteckender Lebensfreude im Herz und mitreißenden Tanzrhythmen in den Beinen erleben alle eine turbulente Fahrt, immer der aufgehenden Sonne entgegen!

… na denn, vergesst aber das WechselT-Shirt nicht einzupacken.

Nachtrag: Ihr ein Vorgucker auf die zu erwartenden Band, absolut tanzbar, würd ich einfach mal so behaupten.

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Karpatt - Ausgehtipp für Donnerstag

Zu Beginn des Jahres hatte ich schon über diese Band geschrieben, jetzt ist sie wieder in Leipzig. Am Donnerstag schlagen sie im Absturz auf. Die Jungs von Karpatt machen extrem gute Gute-Laune-Musik, machen einen äußerst sympathischen Eindruck und ihnen beim musizieren zuzusehen und -hören macht absolut Spaß (Juhu! Dreimal „machen” in einem Satz). Hingehbefehl!

Gespielt wird eine Mischung aus französischen Chanson und Folk, Testhören auf Ihrer MySpace-Seite und bei Youtube.

Donnerstag, 25. September 2008  um 21.00 Uhr
Absturz
Feinkostgelände
Karl Liebknecht Straße 36
04107 Leipzig

Freitag in Kassel und Samstag/Sonntag in Radebeul beim Weinfest.

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MTB-Tour: Kohlbornsteinschleife

Die nächste Tour meiner Trimm-Dich-Woche war eine sehr anstrengende aber wunderbare Runde zum Kohlbornstein - Lietenmühle - Papstdorf - Cunnersdorf - Katzstein - Spitzenstein - Cunnersdorfer Nadel - Bärenberg - Fuchsteich - Taubenteich - Läusenhübel - Hertelsborn - Wildpretshöhle - um den Großen Zschirnstein - Kalkbaude - Kleingießhübel gefahren.

kohlbornsteinschleife

Auf meinem Kilometerzähler standen
Strecke : 48,12 km
Zeit: 4:10:31
Max.Speed: 54,25 km/h
Durchn. Geschw.: 11,52 km/h

Die Strecke ist für alle die zu empfehlen, die sich nicht durch elend lange Auffahrten, kurze Schiebestrecken, enge Waldpfade, Wurzelwege bergab und lange schnelle Abfahrten abschrecken lassen.

Anbei einige Impressionen und danach die Tourbeschreibung:


dorfstrassespitzstein pano

fuchsteich

 
  • Start wie immer Kleingießhübel runter Richtung Krippen
  • Nach der Rechtskurve am Ortsausgang hinter dem letztem Haus den Wanderweg mit dem Rotem Punkt folgen zum Kohlbornstein, hier gleich mal absteigen und den kräftigen Stich hoch schieben
  • die Strecke geht nun fast nur bergan was aber fahrbar ist
  • am Fuß des Kohlbornstein rechts in den Weg rein und eine schöne angenehme Runde um den Berg nehmen
  • am Fuß wieder den gleichen rechten Weg nehmen, dann aber gleich rechts die steile Abfahrt des Pferdeweges fahren und bei der nächsten Wegkreuzung links halten
  • dem langezogenen linksgebogenen Schotterweg abfahrend folgen
  • die Einfahrt zur Spitzkehre verpaßt man wunderbar da die Hecke ziemlich hoch ist, am Hochstand dann rechts rum und den Waldweg rein
  • am Ende den Malerweg (Gelber Strich) weiter links
  • es geht kurz bergan dann die Fahrt runter zur Liethenmühle, wo man durchaus einkehren kann
  • weiter den Malerweg folgen, Richtung Klein Hennersdorf dann den sehr steilen Ortseingang einfahren und sofort links wieder zwischen den Einfamilienhäuser raus
  • nicht den Weg nach Koppelsdorf nehmen sondern den Wald verlassen und ein kurzes Stück die Strasse bergan nach Papstdorf nehmen
  • hier der Hauptstrasse folgen bis man nach Höhe der Kirche den Hinweis auf den roten Strich folgend links abbiegen und den Weg hinauf Richtung Cunnersdorf nehmen kann
  • oben angekommen geht der Weg weiter geradeaus die Wiese hinunter und endet an der alten Schule gegenüber der Kirche in Cunnersdorf
  • in Cunnersdorf links halten, an der Bäckerei vorbei und gegenüber der Nr.29 rechts dem großen ehemaligen Forst/Jägeramt? den Weg (grüner Schrägstrich, Lehrpfad) hinauf folgen
  • weiter bis der Abzweig zum Wanderweg grüner Punkt kommt, dann dort entlang
  • dann auf den Abzweig Spitzer Stein folgen und bis zum Fuß fahren, absatteln und den kurzen Weg hinauf nehmen um kurz die Sicht geniesen
  • dann weiter dem Malerweg (gelber Strich) folgen, dann den Wurzelweg lang und bei der nächsten Kreuzung rechts die Abfahrt weiter
  • dann nicht verpassen bei der nächsten Kreuzung links zu fahren (linker Hand kleiner Tümpel)
  • dann schön den ansteigenden schottrigen Hirschbornweg immer hinauf folgend eine lange Nase fahrend bis man auf einen besser ausgebauten Weg kommt, dort links dem grünen Strich folgen
  • nach kurzer Fahrt dem Pfeil links Richtung Fuchsteich immer am Feldhain entlang folgen
  • nach einer weiteren Linkskurve (Richtungspfeil) sind wir wieder auf dem grünen Strich
  • den Teich dann nicht verpassen denn er ist für den ersten Moment etwas versteckt, nach der Rechtskurve auf den Schotterweg kann man kurz auf der Linken Seite einen Blick erhaschen und schon ist man vorbei, zurück und eine Verschnaufpause einlegen
  • dann den Weg wie gekommen bis zur nächsten Kreuzung und dann rechts Richtung Taubenteich
  • zum Taubenteich gehts dann einen schmalen Pfad bergab, durch hohes Grass, Wurzelwege und Schlammpfützen
  • nach dem Teich, rechts den steilen Anstieg hinauf
  • dann der Schotterpiste nach einer kleinen Senke folgend einen kurzen Anstieg zur schnellen Abfahrt immer dem gelben Strich folgend
  • dann weiter auf diesm Weg bergab und den Schildern Richtung Kleingießhübel folgen
  • bei einem Unterstand mit Bank den Weg rechts verlassen und den Schifferweg (grüner Punkt) Richtung Zschirnstein folgen
  • wenn man den roten Punkt trifft diesem folgen und dann erst verlassen, wenn der Hinweis Aufstieg zum Zschirnstein kommt, hier weiter geradeaus
  • dem alten schönen Weg um den Zschirnstein nehmen bis man den roten Punkt auf dem Schotterweg rechts wieder trifft
  • Jetzt die Abfahrt nach Kleingießhübel links an der Kalkbaude nehmen und auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigen

Viel Spass!

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MTB-Tour: Zu Beginn - Königstein

Erster Tag meiner Trimm-Dich-Woche bedeutet neben Anreise von Leipzig über Dresden und Krippen vor allem Warm-werden. Der Start verlief reibungslos, zeitlich recht unkritisch wurde der Zug genommen und kaum waren wir drin gings auch gleich los. Die RB nach Dresden ist erstaunlich komfortabel, nicht so ein olles Dingens mit dem ich jeden Tag zur tgl. Arbeit fahre. Schön bequem also und mit klimatisierten Abteilen. Die Zeit wurde schön verquatscht mein italienischer Mitbewohner hatte ‘ne Menge Fragen genau wie ich…

Angekommen in Krippen gings erst einmal zur Haus in Kleingießhübel um die Klamotten abzulegen die erstaunlicher Weise in nur zwei Packtaschen paßten. Die Anfahrt über die ca. 5km ist schon mal ein netter Vorgeschmack auf den Rest der Woche. Nach dem Dorf Krippen gehts schön lange bergan, immer Richtung KGH.

Nach kurzer Verschnaufpause dann der Start nach Königstein, denn meinem ausländischen Kollegen mußte ja was geboten werden. Die neuesten Infos und Fahrtipps von Nachbarsjungen in der Tasche gings Richtung Papstdorf um den hiesigen Stein zu erklimmen.

Oben angekommen hatten wir eine bemerkenswerte Fernsicht bis ins entlegene Dresden, die Sonne lachte der Wind pfiff, Zeit für ein kleines Päuschen auf der Baude am Gipfelfuß des Papststeins. Die Baude lädt zum verweilen bei Getränk und Speisen ein, wobei das Essen leider nicht der ansäßigen Kost angelehnt wurde, sondern fancy internationale Küche geboten wird. Immerhin gibt es vegetarische Gerichte zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, bei uns blieb es allerdings heute nur bei einem Radler und ner Menge Fotos.

Der Weg nach Königstein über Gohrisch ist eine wunderbare Abfahrt bei der ich meine Tageshöchstgeschwindigkeit von 51,4km/h mit dem Rad erreichte. Whow - Geschwindigkeitsrausch - Yeah! Der Ort Königstein ist jetzt nicht soooo sehenswert deswegen nahmen wir gleich ein Stück den Elberradwanderweges um später zur Festung aufzusteigen. Der Weg nach oben war so steil und mit altertümlichen Sandsteinkopfsteinpflaster verlegt, dass wir die Räder anschlossen und zu Fuß den weg zur Festung nahmen.

Nach 20min waren wir auch schon da, an der Kasse ließen wir 6Euro pro Nase und nochmal 2,50 für den Audioguide. Wir nahmen uns Einen und so konnte jeder in seiner Muttersprache dem Erklärer lauschen. Auf Start gings los und gleichzeitig konnten wir staunen und uns bewundernd und hooo-sagend bei erstaunlichen Dingen zunicken. Ein Guide ist absolut empfehlenswert.

Der Besuch dauert bequem 2-3Stunden und man hat ne Menge anzusehen und zu fotografieren. Essen kann man übrigens oben auch, es gibt genügend Buden und Imbisse mit reichhaltigem Angebot zu Festungspreisen. Die Füßen werden ordentlich von Geschlendre beansprucht aber genügend Gelegenheiten sich zu setzen und die Sonne zu genießen sind vorhanden. Dem faulen Fußgänger sei trotz des Fahrstuhles der Eingang zu Fuß geraten, denn da sieht man die phantastische Tor- und Schutzanlage wirklich besonders gut.

Panoramablick von der Festung ins Hinterland

Eblkrümung von der Festung Königstein auf den Lilienstein gesehen

Dann waren auch bald die fünf Stunden Ausflug für den Tagestouristen A. vorbei und ich begleitete den italienischen Kollegen zum Zug. Mein Weg führte mich zurück an der Elbe entlang Richtung Kleingießhübel. Der Tag war schon gut vorangeschritten, so dass ich auf Höhe von Bad Schandau den Sonnenuntergang an der Elbe geniessen konnte.

Fazit: Wer einen Tagesausflug am Wochenende unternehmen möchte, kann sich ein paar Freunde schnappen, sich das Sachsenticket lösen und mit den Rädern eine kleine Tour durch das Elbsandsteingebirge unternehmen. Nehmt genügend Getränke, etwas Imbiss und vielleicht ein Wechselshirt mit, denn man könnte ins schwitzen kommen. Notwendiger Weise sind normale Räder mit wenigstens sieben Gängen empfehlenswert.

Hier gehts zur Routenübersicht und Nebenan das Routenprofil.

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Eine Woche Elbsandsteingebirge mit Rad

Einen kleinen Ausstieg vom Arbeitsleben diese Woche, bedeutet für mich ein wenig Trimm-Dich und das im Elbsandsteingebirge. Meine Base habe ich in Kleingießhübel aufgeschlagen, einem klitzekleinem Dorf an der Grenze zur Tschechei in dem ich bei Freunden untergekommen bin.
Trimm-Dich, bedeutet der Plan aktiv zu sein und mich körperlich zu bewegen. Das geht zum einem in dem ein Fahrrad mitnimmt und damit die Berge rauf und runter fährt und zum anderen an dem Haus, wo ich Unterschlupf finde, handwerklich aktiv zu werden und an der Renovierung teilhaben zu können.

Klingt nach ‘ner ganzen Menge Spaß und Arbeit, auf alle Fälle ausgeschüttete Glückshormone und üblen Muskelkater. Wenn ich noch weiter dazu komme, gibts später ein paar Zeilen zu lesen.

  1. Bericht: Zur Festung Königstein
  2. Kohlbornsteinschleife
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Testkassette: Montagsdemos

Experimente während der Abendgestaltung sind ziemlich tricky, man lässt sich auf was ein und dann kann’s ziemlich worst werden. Montagsdemos sollte es werden, gibt’s schon ne Weile, erscheint immer mal auf dem Radar aber hingekommen ist MeinerEiner noch nie. Anstoß gab eine Randnotiz in irgendeiner Sendung von RadioBlau. Hieß es doch, die besten Bands der letzten Ausgaben wären vertreten, sie werden präsentiert und in die Bewertung fließt die Ansage ans Publikum ein – okay die Ansage? Komisch, naja da ich keine Ahnung hatte was mich da erwartete, freute ich mich auf verschiedene Bands und deren Ansage.

Mit dieser Einstellung ging ich doch recht blauäugig an die Sache und wunderte mich bei Ankunft, dass so wenige Fahrräder vor der MB standen und das bei LiveMusikEvent? Denkste! Die Veranstaltung läuft völlig anders, es stehen regelmäßig Bands mit Ihrer Musike zur Auswahl, da eben nur ihre Musike in Form von Tapes, die sozusagen als Geschmackskitzler in Demoform vorgelegt werden – keine Livebands! Dazu ein wenig Gequatsche der Moderatoren und ein paar Bilderchen nebst Videos von den Bands. Die Bands und Ihre Musik können vom Publikum bewertet werden und am Ende gab’s ne Endabrechnung mit einem Gewinner.

Das Handverlesene Publikum gab den Hesslers den wohlverdienten ersten Platz – die hatten aber auch ein schönes „Ansagevideo“ eingeschickt. Zusammengefaßt, kann man sich die Geschicht gerne geben – ist wie ne private Runde bei guten Freunden, wo einer seine Lieblingsbands oder neue Hörproben vorstellt und seine Meinung dazu abgibt. Sehr schön auch, dass man bei der letzten Ausgabe auch den Herrn Gäbel mal kennenlernen konnte – obwohl der nicht so viel zu sagen hatte. Den kann man sich ja auch Woanders anschauen.

Mitgenommen habe ich auch noch was Schönes, eine CD voller Lieder der letzten Demos, als Gegenleistung mußte ich mir Autogramme der Moderatoren auf meinen Unterarm tätovieren lassen

Die Nächsten Tapes werden dann im Herbst vorgespielt – einfach mal hingehen.

MontagsdemosMontagsdemos
8ung Handyfotos

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Hamlet verry easy

Es ist Sommer, es ist warm alle Welt zieht es nach draußen, so auch die Theatertreibenden und Ihre Zuschauer. Letzte Woche gab ich mir den Thrill, zwischen „heut war’s heiß und eventuell gibt’s vielleicht ein Gewitter und man sitzt draußen wird nass“ oder „es passiert gar nichts und man kann einfach den lauen Abend genießen“.

Unsereins zog’s zur Pferderennbahn „Hamlet4you“ stand auf dem Programm. Unvorstellbarer Weise wollten zwei Akteure das ganze Programm über alle Rollen spielen, klang interessant und versprochen ward ein lustiger Abend.
Die Sommertheaterlokation neben der Haupttribüne, sah sehr nach Sommerbeachparty aus, sitzen durfte man in angemessenen Plastestapelstühlen oder in den Zuschauerrängen auf Isomatten die gereicht wurden. Klarer Vorteil von Openairveranstaltungen, man hat es luftig, kann Speißen und Getränke zu sich nehmen, alles andere ist - wie man aktuell im SZ-Magazin lesen - kann zweifelhaft.

Nun zum Stück selbst; meine Erwartungen waren eh nicht hoch, Sommertheater eben, aber sie wurden noch etwas untergraben. Zwei clownesk gekleidete Schauspieler betraten die Bildfläche und boten das was sie darstellten. Hat man sich dann darauf eingelassen, konnten man ein Stück mit Klamauk und Spielwitz, Lach und Schmunzelmöglichkeiten – erstaunlichen Wendungen und interessanten Darstellungen beobachten. Alles in Allem äußerst angenehme Kost, die den heißen Tagen gerecht wird und irgendwie bekommt man so Hamlet ganz einfach beigebracht. Die klassische Stelle darf natürlich nicht fehlen – sie ist auch dabei.

Wie gesagt, die Ansprüche bitte nicht so auch schrauben und die ganze Sache macht Spaß.

Sommertheater PferderennbahnSommertheater PferderennbahnSommertheater PferderennbahnSommertheater Pferderennbahn

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Einar Schleef und Halle

Anlaß für einen Ausflug nach Halle war ein interessant machender Post bei abvmob, welcher auf die Ausstellung im ehemaligen Centrum Warenhaus aufmerksam machte. Die Präsentation des Malers Einer Schleef war im Prinzip recht interessant das Gebäude ebenso, obwohl ich mir mehr erwartet habe. Klar - man konnte nicht erwarten das ganze Haus zu sehen, aber ein bisschen mehr als das Erdgeschoß hatte ich schon erhofft. Die Inszenierung der Werke war schon sehenswert, besonders haben es mir die Bilder aus der Telefonzellenserie gefallen und diese die die Art aufnahmen. Naja, alles andere ohhhhkay.

Was aber trotzdem die ganze Sache gut abrunden konnte war die gleichzeitig laufende Ausstellung der Stipendiaten der Burg Giebichenstein “48 Karat”. Absolut sehenswert und bei Weitem mal was anderes als bei den Rundgängen der HGB, obwohl es da ja auch immer wieder Ausnahmen gibt. Man spürte die Kreativität der Künstler; die verschiedenen Kunstinterpredationen strahlten ein gewisse Frische und Unabhängigkeit aus bei der es Spaß machte die einzelnen “Boxen” zu erkunden.

Den Nachmittag rundete ein Kaffee in der kleinen Ulrichstrasse ab, wobei ich die bequeme Bank im eher besser am Café oder eher Teehaus “Roter Horizont” empfehlen kann. Hier muss ich zu meiner Schande gestehen nur ein Espressogetränk genommen zu haben, obschon ein Tee aus dem reichhaltigen Sortiment wohl angemessener gewesen wäre. Beim nächsten Mal!

Für einen schönen gemütlichen Ausflug in dieser Kombination eine Empfehlung wert. Die Ausstellung läuft noch bis zum 20. und macht es nicht wie wir; sondern nehmt das Rad und die SBahn; Zeit und Geld ist das Selbe aber der Mehrwert durch Halle mit dem Rad zu fahren (hab ich auch schon des Öfteren gemacht) macht die Sache noch entspannter (Ihr wißt ja - Halle und seine Einbahnstrassen…)

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Reiseneid

Da M. gerade auf Ihrem Südostasientripp ist und ich aus der Ferne nur ihre Berichte lesen kann, verfolge ich den Trip von Oben. Angkor das alte historische Hauptstadtgebiet der Khmer mit seinen Tempelanlagen in Kambodscha ist gerader die aktuelle Position. Über Google Maps und die eingebetteten Fotos kann man sich ein gutes Bild von den Örtlichkeiten machen. Fantastisch finde ich auch die verbundenen YouTube-Videos, Internet ist doch ganz schön krass. Weitere Infos sowieso auf Wikipedia
Ich bin neidisch.

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