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Alles was so hängen bleibt

Axel Hacke – nur halb Wumbaba

Auf ins Hackeuniversum hieß es gestern für uns, Axel Hacke lud ein und man kam zahlreich. Erstaunlich gut besucht zeigte sich die Schaubühne, obwohl es schon der zweite Tag der Lesung war aber nicht minder erwartungsvoll schien das Publikum.

Wer Hacke kennt, weiß was Ihn geboten wird und man ist deswegen besonders gespannt auf neue und alte Geschichten voller Missverständnisse, Wortspiele und intensiven Beobachtungen und der sich anschließende Schlussfolgerungen. Genau so kam es und noch etwas mehr… begeisternd die Auszüge aus den Wortstoffhof mit der speziellen Leipziger Wortkreation „Fahrgastwunsch“ – eine sehr geniale Geschichte mit Regionalbezug. Abgesehen davon machte es sich Sympathien in dem er sich als Rosenthaljogger „outete“ – obwohl ich mir das nicht so recht vorstellen möchte denn er ist schon etwas gealtert…

Leider bin ich kein Freund seiner Wortverhörungen aus der Weiße-Neger-Wumbaba-Reihe, die ich schon lustig finde, aber eher unter die Kategorie „einfach gestrickt“ ablegen würde. Aus diesem Grund war es nur ein halbes Vergnügen für mich. Alle anderen haben sich bestimmt über den ganzen Abend köstlich amüsiert, trotzdem kann man die aktuellen Lesungen getrost empfehlen… es wird auf alle Fälle ein belustigender Abend. > weitere Lesungen

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