Axel Hacke - nur halb Wumbaba

Auf ins Hackeuniversum hieß es gestern für uns, Axel Hacke lud ein und man kam zahlreich. Erstaunlich gut besucht zeigte sich die Schaubühne, obwohl es schon der zweite Tag der Lesung war aber nicht minder erwartungsvoll schien das Publikum.

Wer Hacke kennt, weiß was Ihn geboten wird und man ist deswegen besonders gespannt auf neue und alte Geschichten voller Missverständnisse, Wortspiele und intensiven Beobachtungen und der sich anschließende Schlussfolgerungen. Genau so kam es und noch etwas mehr… begeisternd die Auszüge aus den Wortstoffhof mit der speziellen Leipziger Wortkreation „Fahrgastwunsch“ – eine sehr geniale Geschichte mit Regionalbezug. Abgesehen davon machte es sich Sympathien in dem er sich als Rosenthaljogger „outete“ – obwohl ich mir das nicht so recht vorstellen möchte denn er ist schon etwas gealtert…

Leider bin ich kein Freund seiner Wortverhörungen aus der Weiße-Neger-Wumbaba-Reihe, die ich schon lustig finde, aber eher unter die Kategorie „einfach gestrickt“ ablegen würde. Aus diesem Grund war es nur ein halbes Vergnügen für mich. Alle anderen haben sich bestimmt über den ganzen Abend köstlich amüsiert, trotzdem kann man die aktuellen Lesungen getrost empfehlen… es wird auf alle Fälle ein belustigender Abend. > weitere Lesungen

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Schlipsträger und Schirmmütze

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Steak für die bellende Katze in Jena

Normaler Weise sieht mich eine Kneipe/Restaurant nicht gleich wieder, wenn ich beim ersten Mal so ordentlich abserviert wurden bin wie beim Gatto Bello in Jena. Bei dem Versuch hat man uns kurzer hand, da wir ohne Reservierung eines Samtsag Abend dort aufschlugen, rauskolportiert - auch an der Bar wäre kein Platz  - Okay - wer es glaubt. Nungut, dummer Weise hatte ich einen Gutschein für dieses Etablisement und ich “musste” es noch einmal versuchen. Es bot sich bei einer Durchfahrt einfach an in der Mittagszeit dort vorbei zu schnippsen und es noch einmal zu versuchen. Die Vorzeichen stehen gut, Freitag-Mittag dürfte so jede Kneipe Platz haben… so war es auch. Nur mäßig besucht war das Lokal, so dass wir die Qual der Wahl der Platzwahl hatten.

Nichts für jeden Tag

Ein Blick in die Karte und auf Nachfrage bei der etwas zu aufdringlich kumpelhaften aber durchaus netten Bedienung klärte die Sache auf; keine Wochenmittagskarte und Preise um die zehn Euro für ein Mittagsmahl. Da muss man sich schon bewußt für das Gatto Bello entscheiden. Wir wählten jeweils ein argentinisches Rinderhüftsteak, meins gut durch mit Bohnen im Speckmantel und Bratkartoffeln, für meine Begleitung eins Medium mit Pilzen und Fritten - Kartoffelbeilagen mussten extra bezahlt werden….(?) Die Getränke kommen äüßerst durchschnittlich ohne regionalen Bezug daher… etwas schade, dann eben Standard - phhh! Standard genauso wie das Aussehen der Karte, da paßte die anspruchsvoll dekorierte Einrichtung irgendwie nicht - aber besser so als andersrum.

Roh, Medium, gut durch - alles dabei

Wir mussten nicht lange warten das Essen kam nett angerichtet und schmeckte absolut in Ordnung - nicht mehr und nicht weniger. Mein Steak war gut durch, das andere wie bestellt medium, beide kamen in zwei kleineren Teilen, was so nicht störte sondern eher positiv zu bewerten ist. Ein Manko hatte die ganze Sache, das Essen wurde auf kalten Tellern serviert, hier hätte man ruhig das Porzellan anwärmen können, als ich mich meinen Bohnen im Speckmantel widmete, das Steak hatte meine Aufmerksamkeit zu Beginn gefesselt - und so schnell schlinge ich nun wirklich nicht, waren diese bereits sehr kalt… Schade. Meine Begleitung war nicht bis zum Ende zu frieden, denn die etwas dickere zweite Hälfte vom Steak war dann im Zentrum nicht nur medium sondern eher mehr roh… es blieb liegen.

Gut genug für die warmen Tage?

Unterm Strich bleibt zu sagen, das Essen ist solide, die Karte bietet gute Auswahl für jeden Geschmack, eine Linie bzw. besondere Richtung ist nicht zu erkennen; dann eher in die Höhere der Standardgerichte. Durch die Preise bietet sich das Lokal eher für den Ausflug bzw. Urlaub an, für eine jeden-Tag-Speisekarte wirds wohl nicht reichen. Ein Raucherabteil gibts auch und für die warmen Tage ist Terasse für’n Kaffee bestimmt bestens geeignet.

Achja - warum jetzt Gatto Bello - die Frage bleibt offen.

Gatto Bello
Johannisplatz 16
07743 Jena
03641/229322
Webseite

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Eine gute Erfahrung - das Campus Restaurant

Gleich zu Beginn - ohne groß rumzuquatschen - es war gut und empfehlenswert. An dem Essen im Campus Restaurant in der Nähe des Gohliser Schlösschen an der Villa Ida war nichts zu bemängeln. Hingehen!

…und jetzt der Reihe nach; Sonntag - der schon einigen Wochen her ist - ein wenig Besorgungen in der Stadt erledigen und dann irgendwann Hunger. Mittagszeit ist es zwar ganz knapp noch, aber schon in einer kritischen Zeit. Wir schneiten an diesem schönen sonnigen Tag kurz nach zwei in die fast gar nicht besuchte Lokalität. Ein paar wenige Gedecke waren noch vorbereitet, die meisten schon abgeräumt, irgendwie kam ich mir etwas underdressed vor, machte das Campus mit edlem Interieur, Kerzenleuchter und schicker Bar doch einen recht schnieken Eindruck.

Perfekter Empfang

Die Bedienung fragte uns nett wo wir uns setzen wollen und ob wir noch zu Mittag essen, sie fügte hinzu; es wäre kein Problem an einen ungedeckten Tisch Platz zu nehmen, dann würde sie neu eindecken. Sie bat um unsere Jacken und gab uns dafür die Speisekarten - “….”! Hatte ich so auch noch nicht!

Vor unserer Bestellung meldeten wir noch unseren Luups-Gutschein ordnungsgemäß an und waren gespannt.

Angenehmes Ambiente

Das Restaurant ist elegant-schlicht eingerichtet mit einer Skulptur in der Raummitte, große lange Spiegel an den Wänden und hellen bequeme Bänken an den Seitenwänden. Die Sonne strahlte durch eine große Fensterwand die die Terasse vom Gastraum trennte, alles war hell und angenehm. Neben der Skulptur stand ein recht mächtiger Leuchter der uns schwer beeindruckte, untermalt wurde das Ganze mit einer nicht alltäglichen Hintergrundmusik - Knabenchöre waren zu hören und später eine Art Balkanbrass… außergewöhnlich aber irgendwie passend.

Gutes Essen

Wärend der Wartezeit auf unser Essen, wurde uns verschiedenes Baquette brot mit ebenso unterschiedlicher Butter gereicht, welches wir gerne annahmen und staunten - mit Gutschein das normale Komplettprogramm? oha! - Beim Hauptgang spürten wir ebenso kein Mangel, die Gerichte waren bestens zubereitet ohne Schnörkel angerichtet und schmeckten sehr lecker. Mein Lachs in Wirsingmantel - den ich mit Respekt bestellte, denn Wirsing ist eigentlich nicht mein Ding - mundet mir vorzüglich, der Reis hatte eine gute Konsistenz und duftete nicht zu Stark. Der Wirsingmantel meiner Lachsroulade(14,00) kam so zart daher, dass mein Gaumen nur eine Spur Wirsing schmeckte… perfekt für mich. Meine Begleitung hatte die Käsespätzle (6,50), welche ihre Anerkennung fanden, meine eigene spätere Verkostung ergab. zum Vergleich der Erinnerungen an einem Besuch am Bodensee mit Spätzlegelage, keine wesentlichen Unterschiede. Lecker!

Für den Abend mit Anspruch

In der Quintessenz kann ich das Campus nur in den höchsten Tönen loben, wir wurden sehr zuvorkommend behandelt, fühlten uns trotz des Chic’s nicht unwohl, dass wir mit Gutschein (nur ein Essen bezahlten wir) speisten bekamen wir nicht zu spüren. Das Essen wird garantiert einen anspruchsvollem Gaumen gerecht und hatte die richtige Portionsgröße. Das Restaurant selbst ist vom gehobenen Ambiente aber nicht zu posh dass wir uns nicht wieder rein trauen würden. Für einen angenehmen Abend, bei dem man bei der Liebsten etwas Eindruck schinden möchte, aber dabei nicht übers Ziel hinaus schießen wi geradezu perfekt, dazu kommt das es nicht allzu groß ist. Alles in Allem mal eine herausstechend positive Erfahrung mit dem Luups-Gutschein.

Vorspeisen 4-7,50 Euro
Hauptgänge 6,50 - 14,00 Euro

Campus - Restaurant u. Bistro
Schlößchenweg 1
04155 Leipzig
0341 56296-750

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Frühjahrsputz beim TShirt-Macher

Günstige Shirts ab 5 Dollar beim amerikanischen Versender…. Coooool!

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Gelesen: Puder von Tor Age Bringsvaerd

Puder hab ich Letztens mal geschwartet, muss sagen - ja kann man sich geben und wenn man einen iPodTouch oder ein iPhone hat, bekommt mann es dann auch kostenlos für 5,99€ was immerhin noch günstiger als bei Amazon ist. Im AppStore kann man am besten danach suchen und runterladen. Ein EBook das den Reader gleich mitbringt - bequemer gehts nimmer.

Ich könnt jetzt was zum Inhalt sagen, bin aber etwas faul - jedenfalls es spielt in der Zukunft, Themen wie “Wer bin ich?”, “Was bin ich?” und “Wieviele bin ich?” bis zu “Von wem werde ich gesteuert?” und “Was hat das Individuum für eine Bedeutung in der sozialen Gesellschafft?” lassen sich gut darin finden. Die Fragen werden nicht als solches behandelt, sondern sind schön im Text verarbeitet… wenn man sie nicht sehen will - auch gut, dann hat man auf alle Fälle gute Unterhaltung und schönes Kopfkino - sowieso. Lesen!

Zum Inhalt und Autor dann hier, hier und hier.

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Lesbare Seiten per Tastendruck

Ein sehr zu empfehlenden Browsershortcut habe ich heute gefunden. Es handelt sich um ein Anwendung die das Design von Seiten so anpaßt, dass sie einfacher zu lesen sind. Im Grunde wird alles was nicht zum Content, wie Werbung Sideboxen etc., gehört entfernt und der Text angenehm lesbar angeordnet. Diese Funktion kennt man bereits von diversen Brwoser-AddOns, mit denen man die Stylesheets selbst anpassen kann. Allerdings macht uns dieses AddOn die Sache besonders einfach.
Damit es noch etwas Individualität gibt, kann man sich auf der Seite Readability seine bevorzugte Ansicht auswählen und einen Link als Favorite in der Browserzeile abspeicheren. Ein Klick genügt und die Seite wird umgewandelt in dem das aktuelle Stylesheet überschrieben wird.

Im Beispiel zeigt sich die SPON-Seite in der normalen Ansicht sehr überladen und nach der Umwandlung, für die nur ein Klick genügte, wird sie einfach lesbarer.

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Buchöffnungswinkel

Es gibt sie öfters als man denkt… Ich dachte Solche Leute wären eine Randerscheinung von denen man nur übers Hören-Sagen etwas erzählt bekommt, jetzt sehe ich sie auch schon Morgens im Zug.
Ich meine die Gruppe der Bücher-nicht-ganz-Aufschläger, weil dann könnten sich ja Knickfalze am Buchrücken bilden und wie das erst aussieht… Geht garnicht.
Lieber verrenkt man sich beim Lesen etwas den Hals, weil das Buch nur halb aufgeschlagen wird.
Achtet mal darauf, es gibt sie auch eurer Umgebung!

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