Bleistifte im Klavier

Wer noch nicht wußte, dass Pianofabriken auch Bleistifte herstellen, der kann sich hier belesen.
Noch nie habe ich so eine detailierte Produkrezension zu Bleistiften gelesen, vor allem gefällt mir der Längenvergleich… .
“Kürzester und längster Bleistift in diesem Dutzend unterscheiden in der Länge um 2 mm und die Position der Zwinge variiert um 3 mm; auch sitzt die Mine nicht immer ganz zentrisch.”
Sehr großes Blogkino.

Geschrieben in Werbung und Marketing | 1 Kommentar

Schöner Frühstücken in der Schaubühne

Nach der Frustkanone Kesselhaus zum Sonntag mussten wir uns umorientieren, die Wahl fiel auf die Schaubühne. Die Große alte Dame an der Karl-Heine-Strasse erschien uns als solide genug uns mit Frühstück zu erfreuen - obwohl ich mir da nicht ganz sicher war - sicherheitshalber wurde noch ein Ausweichquartier erörtert, was aber dann doch nicht notwendig war. Das Café des Westens werden wir eben ein anderes Mal besuchen, dann wohl eher nicht zum Frühstücken (macht erst 16 Uhr am Wochenende auf).

Eine solide Einladung

Die Bühne lachte uns, an diesem verregneten Morgen, mit einem großem Schild: “internationales Frühstück an” - sehr gut - mal kein Brunch, denn die Warscheinlichkeit eine Kneipe Sonntags in der Stadt zu finden, die keinen Brunch anbietet, ist so gut wie aussichtslos. Hier jedenfalls brunchfreie Zone. Das hat man auch mal gerne!

Das Lokal war erstaunlich leer, wir nahmen die wohl besten Plätze des Cafés hinten rechts zwischen Fenster, Wand und Bar ein und wurden sogleich gefragt was es denn sein darf. Der große Milchkaffee erinnert mich immer irgendwie an kurz-nach-Wende-Zeiten, wo die Cafés den Milchkaffee in großen weißen Schalen anboten - hier bekomme ich mein eigenes Dejavú und ganz viel heißen Milchkaffee. Leider war der auch noch bestellte Macchiato lauwarm, das lag wohl daran, dass das Glas nicht wie die Schalen unter einem Tuch auf der Maschine gewärmt wurde - schade.

Frühstück geht hier wunderbar

Auf der Frühstückskarte kann man neben den angebotenen internationalen Standardfrühstücks auch sein Ureignes kreieren, dazu gibts eine Basicvariante mit Brötchen und Croissant (2,50 € glaub ich), so dann wählt man seine Lieblingskomponennten zu je 0,90 € dazu. Man kann auch eines von der Karte wählen, meine Begleitung hatte so ihre Präferenzen und es gab mal wieder den englischen Klassiker mit Bohnen, Bacon, Rührei, Würtschen und Toast - auch lecker. Den Hammer und Glückgriff hatte ich erwischt - das amerikanische Frühstück.

Breakfast Americana

Auf der Karte las sich die Wahl schon sehr oppulent, was dann kam hätte ich nicht gedacht. Zu Beginn ließ man es langsam und underdressed an, ein Paar blaß getoastetet Kastenweißbrotscheiben mit Salat, Wurstbelag und eigenartiger Remouladencremé, dazu eines mit Erdnussbutter und eines mit Ei/Schinkensalat kamen mit dem ersten Teller - okay die Steigerung nach oben war noch drinn - und sie kam. Der zweite Gang war ein tellerfüllendes mit Käse überbackenes Omelette mit viel Paprika (Tomaten hatte ich abbestellt) - schon mal sehr lecker. Damit war ich allerdings schon ziemlich abgefüllt, zum Schluß kam dann noch der Pancake mit viel Ahornsirup in Butter gebacken. Oben drauf lagen ein Paar Toastecken die nochmal in süßer-EI-Milch-Panade gebraten wurden, garniert wurde dies mit Ananasscheiben neben Kiwi’s und Pfirsichen. Boah! Ich war platt und schaffte nicht alles, dafür hatte ich einen Mitesser der sich nicht lange bitten ließ.

Geheimtipp oder Glück gehabt?

Frühstücken im Café Nora Roman der Schaubühne läßt sich allemal. Es ist nicht der kulinarische Oberbrüller aber für einen verregneten Sonntag eine sehr gute Option. Die Teller waren zwar ein bißchen zu uncreativ hergerichtet, die Toast’s etwas zu blaß, aber der Gesamteindurck und die Fülle wetzten die kleine Scharte gut aus. Die verzögerte Kredenzung der drei Teller nacheinander hätte ich mir vielleicht doch eher gleichzeitig gewünscht, da würde ich von jedem Teller gut naschen können und dann wieder von vorn - aber im Prinzip gings auch so. Wunderbar war die Ruhe im Lokal, sehr dezente Musik und angenehm wenig Leute - wenn das jeden Wintersonntag so ist, so wäre es ein Geheimtipp - im Sommer gehts erfahrungsgemäß eher nicht - da ist Terassenzeit.

Nora Roman - Das Café in der Schaubühne

Mo-Fr. : 10.00-01.00 Uhr
Samstag: 14.00-1.00 Uhr
Sonntag:  10.00-1.00 Uhr

Karl-Heine-Str.50 - 04229 Leipzig
Tel. 0341-4846216

Geschrieben in Essen | Keine Kommentare

Ausflusziel Naumburg - auch im Winter

Naumburg als Ausflugsziel ist echt zu empfehlen. Diese geschichtsträchtige Stadt bietet neben dem Dom noch eine ganze Menge mehr. Wenn man durch die Altstadt geht, findet man an fast jedem Haus eine Figur, Kopf, Schnitzerei oder sonstiges Detail… es macht Spaß die vielen kleinen Dinge zu finden und einfach nur zu staunen. Allerdings war es aber ehrlich sooooo kalt, dass ich meine Hände doch besser in der Tasche ließ, als den Auslöser meiner Kamera des öfteren zu drücken… dann eben beim nächsten Mal.

Im Dom selbst haben mich die Bleiglasfenster mit den unterschiedlichen Wappen fasziniert, da es so dunkel war gibts auch hier nicht so viele Bilder, dafür mehr von diesen schicken skurilem Treppengeländer.

Für eine Pause zum Mittag oder Kaffeetrinken kann ich die Kanzlei am Markt empfehlen.

Naumburger Stadtkirche am Markt

Geschrieben in Ausflugstipp | Keine Kommentare

Naked - Roller - Hotroad

Würde ich glatt in die Kategorie Hotroad packen - dieses krasse kleine Dingens hier… da wird man glatt neidisch. Macht echt was her… auch wenns bestimmt genauso knattert wie die Normalo-Roller.

Geschrieben in Foto | Keine Kommentare

Frische Ware aus dem T-Shirt-Land

Die Shirtversender meines Vertrauens legen diesen Montag was nettes auf das Produktionsband. Einige schöne Typo-Shirts gitbs zu kaufen und natürlich immer wieder nette andere Motive. Schauen staunen… und vielleicht mal kaufen !? Wenn ich die freie Wahl hätte, dann BigDaddy und Shirt Le Plus von Lafraise - und die Typoshirts von Threadless - Yeah!

Geschrieben in Werbung und Marketing | Keine Kommentare

Luups Gutschein Pleite Nr.2 - Kesselhaus

Am Wochenende hatten wir uns auf ein Frühstück im Kesselhaus gefreut, der Gutschein hieß das zweite Frühstück gibt’s frei dazu - also los. Etwas spät, jedenfalls für meine Begleitung - Frühaufsteher - Ihr wisst schon, kamen wir  gegen 10:30 Uhr an.

unbequeme Atmosphäre

Recht leer präsentiere sich uns die Lokalität und auch etwas duster, da es draußen ungemütlich war und die Fenster nicht viel Licht rein ließen. Etwas unentschlossen setzten wir uns erst hier hin da hin - bis wir dann beim dritten Versuch halbwegs zufrieden waren.

Fragen Sie nur - wir lassen Sie ordentlich auflaufen!

Wir kündigten an, mit Luups Gutschein zu speisen, was ohne Kommentar mit einem Nicken entgegengenommen wurde. Etwas verwundert schauten wir drein, als wir mitbekamen das Sonntagsbrunch geboten wurde. Wir fragten nach der Karte, da uns der Brunch (12€) zu teuer erschien, und wollten von ihr unser Frühstück wählen, was wir eindeutig zu erkennen gaben.
Nach dem wir die Karte durch schauten und wiederum verwundert waren, dass kein Frühstück ausgezeichnet war, fragten wir nach. Ja - Frühstück gäbe es nicht mehr von der Karte - die Bedienung hatte sich schon bei unseren Fragen danach gewundert (aber nicht reagiert - wie rücksichtsvoll…phhh!) und ganz klar seit Anfang des Jahres hätte man die Karte umgestellt damit wären die Gutscheine ja völlig sinnlos - aber man könnte ja nix machen, es gäbe aber ja noch das zweite Dessert frei (was für eine schöne Alternative).

Die Kurve wurde nicht genommen - geradeaus ins Verderben

Wir zogen unseren letzten „Strohhalm” und fragten ob es denn dann den zweiten Brunch frei gäbe, die Bedienung meinte nach fragen zu müssen und kam mit einer negativen Antwort zurück - Sonntagmorgen und schon hatten wir ein ordentliches Frustlevel erreicht.

Vielen Dank liebes Kesselhaus - die Chance habt ihr ganz gewaltig vergeigt. Das Lokal stand schon eine Weile auf unsere Liste der zu Besuchenden, aber nun erst einmal gestrichen.

Rettung nahte

Frühstück gab’s dann doch noch für uns, aber in der Schaubühne - dazu dann später.

Geschrieben in Essen | Keine Kommentare

Kneipe Stilbruch in Jena - okay

Bei einem Ausflug nach Jena lernt man zwangsläufig auch die dortige Gastronomie kennen und es versteht sich von selbst, dass man darüber schreibt wenn es sich schon anbietet.

Große Auswahl

In Jena hat man erstaunlicherweise eine relativ große Auswahl von netten Kneipen mit kulinarischer Versorgung bei denen sich die Karten ganz gut lesen lassen und damit einiges Versprechen. Wir wählten auf Empfehlung das Kneipen-Restaurant-Café Stilbruch in der Wagnerstrasse. Klein und fein eingerichtet kommt es daher, mit scheinbar zusammengewürfelter Innenausstattung jedoch mit Stil, der Name wird hier offensichtlich zum Programm. Die Lokalität selbst erstreckt sich über zwei Häuserfronten, die beim ersten Anblick so gar nichts gemein haben. Innen erheben sich die Räumlichkeiten in Ermangelung an Tiefe einfach in die Höhe. Man hat die Möglichkeit sich den besten Platz über zwei Etagen hinweg auszuwählen und wenn man ‘ne ganze Horde von Mitstreitern dabei hat, lassen sich auch ganze Etagen buchen oder aber es genügt ein Zimmer mit langer Tafel.

Wohlfühlatmosphäre

Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt und das viele Holz und geschmackvoll ausgesuchte Interieur sorgen für eine angenehme Stimmung. Ich finde eine gute Mischung aus nicht so überkandietelt und gut abgesessen. So fühlt man sich wohl.

Wir haben einen gemütlichen Tisch im Erdgeschoss, direkt hinten in der Ecke am Fenster bekommen, von dem man einen guten Blick nach draußen und in die Kneipe hatte.

Guter Start

Die Bedienung war aufmerksam, so bestellten wir flux und die Getränken folgten auf dem Fuß. Heiße Zitrone, frisch gemacht! Leider etwas lau (wurde hier vorsichtiger Weise auf die Temperatur geachtet um die Vitamine nicht zu zerstören? ) Die Teekarte hält einige leckere Sorten bereit die man nicht alle Tage sieht und meine Wahl wurde mir Teesieb dargeboten. Ich hätte mir die Option Teekännchen oder Tasse gewünscht - es gab leider nur die Tassenversion, man kann halt nicht alles haben.

Gutes Handwerk

Beim Essen fiel die Wahl auf die Birnenpfanne und meine Begleitung nahm den Salat Stilbruch. Lange mußten wir nicht warten, schon stand das Essen auf dem Tisch. Der Salat groß mit viel Blattwerk und Bratkartoffel dazu Spiegelei sah schon mal gut aus, meine Pfanne kam Gußeisern daher ebenso mit Kartoffeln und Birnen sowie Putenbruststreifen und Alles überbacken. Das Essen machte einen guten Eindruck, aber geschmacklich blieb es ein bissel farblos. Die Birnen waren aus der Dose, der Salat hielt keine Überraschung bereit, alles in Allem gutes Handwerk, aber es fehlte der Kick! Fairer Weise muss man dazu sagen, wir befinden uns in hier einem Kneipenlokal und dafür war es dann doch angemessen.

Eine kleine Träne die schnell trocknete

Einen kleinen Wermutstropfen gab’s trotzdem, der georderte Prosecco war wohl schon recht lange offen, denn still und starr ruhte das Getränk im Glas, kein einziges Bläschen ließ sich blicken.

Am Ende bezahlten wir die übersichtliche Rechnung doch mit einem zufriedenen Gesamteindruck. Wir waren satt aufgewärmt und bereit für den Rest des Tages.

Das Stilbruch in JenaDie Wagnerstrasse in JenaSpeisekarteDie Lehne einer bequemen BankAuch mal den Blick nach oben wagenInnenansichtenGroße Tafel in den oberen EtagenAnsicht in eine der oberen EtagenLauwarme Salat StilbruchBirnenpfanne

Geschrieben in Ausflugstipp | Keine Kommentare

Wordpress Plugin gegen Duplicate Content

SEO’s sehen beim Thema doppelten Inhalt gerne rot, CMSysteme haben die Angewohnheit Inhalte unter verschiedenen Rubriken abrufbar zu halten. So sind Artikel erstens unter der Artikel-URL zu finden, in Archiven unter verschiedenen Tags und weiteren Links. So erreicht der Inhalt über die verschiedenen Wege sein Ziel, was prinzipiell gewollt aber auch Probleme schafft.

Suchmaschinen finden das nämlich nicht so toll und registrieren dann den sogenannten Duplicate Content und wissen  nicht welchen Link sie als Reverenz angeben müssen. Die Folge: meistens wirkt sich dies dann gegenteilig auf das Ranking aus.

Canonical URL links

Dem Problem kann jetzt Abhilfe geschaffen werden; Google, Microsoft und Yahoo haben gemeinsam einen Tag geschaffen der anzeigt, welcher Inhalt in den Verzeichnissen aufgenommen werden soll. Dieser Tag wird in den entsprechenden Header abgelegt mit dem Verweis auf die OriginalURL.

<link rel=”canonical” href=”http://meineseite.com/artikel” />

Dazu gibt’s natürlich auch schon ein Wordpress Plugin.

Und hier zum Nachlesen bei Google.

Geschrieben in Web 2.0 | Keine Kommentare

Zur Kanzlei - Naumburger Markt

Weilt man in Naumburg und schaut sich das kleine mittelalterliche Städtchen an und verspürt Hunger, kann man so zu fast jeder Tageszeit die zwischen 11 und 17:00 Uhr liegt, in der alten Kanzlei am Markt einkehren. Man findet eine urgemütliche Kneipe vor, die sich mehr als Restaurant und Cafe versteht. Reingehen und Wohlfühlen heißt die Devise, so lang man einen Platz findet.

Angenehmes Innere

Die Lokalität ist nicht auf Mainstream ausgerichtet, so scheint mein erster Eindruck, das Interieur sehr ambient gehalten, meiner Empfindung nach in die Vor-Zwanziger gelegt, was mit den Leuchten und Deckenlampen besonders unterstrichen wurde. Viel Holz und großzügige Platzverteilung. An einer Seite wo bequem 3-4 Mehrsitzertische Platz finden, sind nur zwei Halbroundelle gegenüber der Bar anzufinden, die mit viel rotem Samtpolster zum gemütlichen Zurücklehnen einladen.

Wir waren gegen 14:30 Uhr da und es gelüstete uns nach einem deftigen Mittagsmahl. Die Speisekarte kommt aufgeräumt daher, die Entscheidung viel auf Gulasch halb und halb und einmal Matjes mit (Sonderwunsch) Bratkartoffeln. Bestellt - getan, Getränke kamen, -leider die Zitrone nicht in Handarbeit sondern aus Konzentrat, dafür mit Zucker was mit der Nachbestellung von Honig endete, der auch prompt kam. Service, unter diesen Umständen, also bestens!

Essen prinzipiell gut

Am Essen konnte man nicht wesentlich meckern, allerdings auch keine Oberbesonderheit sondern supergutes Mittelfeld. Es kam erstaunlich schnell an den Platz, der Gulasch schmeckte ganz gut, die Klöße waren erwartungsgemäß hergerichtet, ich vermag die Standardkloßmasse aus dem Großmarkt zu schmecken - vielleicht auch Einbildung - aber die Krumpeln waren drin. Bestens! Leider kam später die leckere Soße des Öfteren vorbei und meinte noch mal guten Tag zu sagen - ein eindrückliches Zeichen - für in meinen Gaumen - Tütensuppe.

Kaffeklatsch olé

Der Matjes kam gut an, was ich nicht selbst einschätzte sondern meine Begleiterin, nur die Braties waren etwas zu schwarz, allerdings schmeckten sie nicht verbrannt, was wiederum eine Überraschung war.

Wenn wir nicht super optimal abgefüllt gewesen wären, hätten wir einen von den hausgemachten Kuchen probiert. Der Mohnkuchen machte einen sehr guten Eindruck so empfiehlt sich die Kanzlei demnach auch zum Kaffeetrinken - wenn man denn einen Platz findet.

Café-Kneipe Kanzlei
Markt 10
06618 Naumburg (Saale)

Telefon: (03445) 20 05 22

Blick vom Marktplatz ausInnenansicht IInnenansicht IIInnenanischt IIIGulasch Halb u. Halb mit Klöseneinmanierter Hering mit Bratkartoffeln

Geschrieben in Ausflugstipp, Essen | Keine Kommentare

hier wohnt Herr Foto-Michel

Fotofenster in Jena.

Fotofenster

Geschrieben in Foto | Keine Kommentare