Fotos fürs Roodle

Ein fast perfekter Online-Fotoservice - Roodle - ist mir heute unter die Finger gekommen. Im eigenen Bekanntenkreis haben wir schon des Öfteren sinniert einen Service zu entwickeln der es ermöglicht so einfach wie möglich Fotos respektive Alben zur Verfügung zu stellen an die jeder leicht rankommt und an denen sich jeder beteiligen kann. Das besondere sollte aber sein, dass man sich die Bilder beim „Fotoladen“ des Vertrauens ausbelichten lassen und diese auch dort abholen und bezahlen kann. Warum nicht schicken lassen wie von Roodle präferiert? Ganz klar, nicht jeder hat immer seine Karte bzw. Bezahlinfos zur Verfügung oder möchte über Internet bezahlen, auch möchte man sich ganz einfach die Bilder dort abholen, wo man sowieso regelmäßig einkauft (Drogerie, Discounter, Elektromarkt). Vorteil, neben der Option sich die Fotos zuschicken zu lassen, er kann ich auch bei einem Laden vorbeigehen so wie man es gewöhnt ist. Zusätzlich bekommt der Laden noch Laufkundschaft die dann noch etwas einkaufen könnte.

Roodle Fotoservice

Wie gestaltet sich der Service an sich? Ein sehr schneller Registrierungsprozess in dem man nur sein Namen und Email angeben muss. Damit man sofort Fotos einstellen kann, muss man noch einen Bestätigungslink anklicken der einem gesendet wurde und schon kann es losgehen. Pro Monat sind dann, in der kostenlos Version, fünf Alben und 20 Fotos erstellbar. Fotos können bewertet, kommentiert und beschnitten werden und zusätzlich gibt es einen Counter wie oft ein Foto angesehen wurde.

Freunde kann man problemlos einladen in dem man aus Roodle heraus eine Einladung versendet. Die Eingeladenen können sofort die Fotos der Alben einsehen zu denen sie eingeladen wurden und ebenfalls Fotos einstellen. Allerdings greift dann die Begrenzung von 20 Bilder pro Album in der kostenlos Variante ebenso. Möchte man informiert werden, wenn neue Fotos in das Album geladen werden, kann man sich für ein Newssystem registrieren.
Meiner Meinung nach ein super durchdachter Service, der leider in der Free Variante noch hinkt, da 20 Bilder pro Album etwas mager sind und die Grenze schnell erreicht wird. Vielleicht sollte man die Begrenzung pro User und Album machen, da so der virale Effekt unterstützt wird und man nur in der Gemeinschaft zu einem ansehnlichem Album kommen kann. Klar, ein capping nach oben im kostenlos-Bereich wie 100 Bilder pro Album max. ist zusätzlich als Einschränkung noch aktzeptierbar, da sonst ein User sofort mehrere Fakes anlegen wird.

Roodle LogoDa es ein neuer Service ist gibt’s auch ein paar Kinderkrankheiten in der Usablility: als eingeladener User sollte ich meine hochgeladenen Bilder auch löschen können so lange ich in der aktuellen Session bin, fehlerhafte Uploads können so schnell bereinigt werden. In der Bildübersicht sollten gleich die Namen der Hochlader angezeigt werden, dies passiert momentan nur in der Detailansicht. Ein neues Album anlegen geht auch nicht wirklich einfach, ich habe es erst nach ein paar mal suchen herausbekommen. Man muss in der Accountansicht auf die oberste Ebene in der Breadcrumpnavigation klicken und dort kann man wie bei der Erstregistrierung starten um neue Alben anzulegen. Eine Übersicht seiner frei hochladbaren Bilder und erstellbaren Alben fehlt auch noch. Kann man nur hoffen, dass sich die Freibilder pro Monat bei Nichtbenutzung auch automatisch in die folgenden Monate übertragen.

Alle Infos auch zur Pro-Variante dann hier aktuelle hier.

Geschrieben in Web 2.0 | Keine Kommentare

Vom Zug überfahren

Whow, so fühl ich mich heute! Gestern hat mich der Baikaltrain aber so richtig umgerissen. Die Freaks von Zdob Si Zdub, aus Moldavien, heizten den alten Saal vom UT mit Gypsy-Hardcore-Punk so richtig ein, das mal wieder kein T-Shirt trocken blieb. Das übermäßige Eintrittssalär von 17!! Euro *kopfschüttel*- wurde durch die sehr moderaten Getränkepreise ausgeglichen und der ein oder andere Wodka glitt dementsprechend standesgemäß unsere Kehlen runter. Nach dem fulminanten Konzert mit Extrazugaben gab es die folgenden Stunden keinen Grund einen Gang runterzuschalten. Der Baikaltrain hatte durch den Konzertboost so richtig fahrt aufgenommen und es fiel schwer irgendwann doch die Notbremse zu ziehen. He! - fünf Stunden durchgetanze ist irgendwie besser als 15km joggen - sag ich mal - bis zum nächsten mal.

Geschrieben in Ausflugstipp, Leipzig | Keine Kommentare

scrollen vs. klicken

Finnische TageszeitungHeute lese ich eine wohltuende Bestätigung meiner Auffassung zum Thema Scrollen vs. Klicken lassen. Von meiner eigenen Userbequemlichkeit und des Genervt-Seins von klicken auf die nächste Seite habe ich immer verbreitet, dass scrollen doch viel einfacher ist als klicken. Zumal jede Maus ein Scrollrad mit sich bringt, okay es gibt da gewisse Probleme bei Laptops aber es ist doch so schön einfach das Rädchen rotieren zu lassen als müßig den Link zu finden und drauf zu hämmern. Außerdem finde ich es einfacher die Seite scrollender Weise zu scannen.

Gewisse Tageszeitungen (siehe links) verdienen da scheinbar noch mehr Geld als mit der Klickvariante. Denke mal das sollte man nicht so einfach schlucken, denn es kommt auch immer an den Endverbraucher an. Ich verweise bei Gesprächen immer gerne auf das entweder Masse oder Klasse Prinzip, mit beiden Systemen lassen sich Erträge erzielen, aber es muss auf das Einsatzgebiet abgestimmt sein.

Nachlesbar hier und hier.

Geschrieben in Webdesign | Keine Kommentare

Frames unterbinden

Kleines interessantes Problem vor dem ich letztens stand und mir so noch nicht untergekommen war. Eine Webseite wird über einen gesponserten Domainhostingvertrag angezeigt, dafür wird eine Frameansicht genutzt in der in einem Frame die Seite und in dem anderen die (Werbe)informationen des Hosters angezeigt werden. Das ist manchmal nicht wirklich wünschenswert auch wenn man nichts für das Hosting bezahlen möchte. (Frames? Sowas gibt’s noch? Hab ich auch nicht geglaubt! )

Eine Möglichkeit ist es, einen kleinen Javascript Code auf die eigene Seite zu platzieren um zu checken ob die Seite in einem Frame geladen wird oder nicht. Ist dies der Fall, überprüft das Script ob die aktuelle Seite als oberstes Element geladen ist, wenn nicht wird die Seite so geladen dass die Bedingung erfüllt ist, damit verschwindet der unerwünschte Frame.

Einfach gesagt: es wird unterbunden dass die Seite in einem Frame geladen wird (SelfHTML).

(Suchstring: Frames – unterbinden – löschen – verhindern - aufheben )

Geschrieben in Webdesign | Keine Kommentare

Ein Hauch von seventyFlair

Endlich, nach nunmehr einem Jahr des Umzugs nach Stötteritz habe ich es endlich geschafft den Flur herzurichten. Damals blieb einfach nicht so viel Zeit und der Einzug wurde ohne renovierten Flur gestartet. Schwerer Fehler. Weil einmal drin, passiert dann nicht mehr so viel. Bequemlichkeit und die Gabe des Menschen sich an Dinge verdammt schnell zu gewöhnen sind Gift für aufgeschobene Projekte.
Endlich Vergangenheit! - Die letzten Wochen waren hart, Flur abschleifen Lacken und Tapezieren und Malern beanspruchten meine Zeit und die einiger Freunde enorm. Jetzt sieht’s eigentlich ganz schick aus, habe den knallweißen Flur mit einigen Bahnen 70er Retrotapete verschönert. Die gibt’s übrigens hier und hier und noch da zum ansehen.

Was jetzt noch fehlt ist das Aufarbeiten der Türen. Hat jemand einen Tipp wer so was macht oder wo man die Türen laugen lassen kann?

Flur noch ohne Tapete
Flur knallweißFlur knallweiß

Flur mit 70er Tapete
Tapete der 70erFlur mit 70er TapeteFlur mit 70er Tapete

 
Geschrieben in Ramsch | 1 Kommentar

T-Shirts angekommen - ohne Zoll

Paket von ThreadlessHey! welche Freude! Kam ich noch ziemlich fertig (Die Erkältung beutelt mich) von der Knuffe nach Hause und was erblickten meine Müden Augen? Ein Paket frische T-Shirts von meinem z.Z.-LieblingsT-Shirt-Laden. Hat doch Nachbars Junge für mich das fluffige Paket angenommen und mir damit eine Überraschung bereitet und meinen Tag gerettet.

Die Bestellung bei der letzten Aktion lag schon einige Tage zurück (18.3.) ich hatte eigentlich schon fast resigniert und die Post in Verdacht mir wieder mal keine Benachrichtigung zu hinterlassen. Kam Letztens vor! (dazu vielleicht später) Dabei ist dann ein Paket Shirt’s zurück gegangen.

Frische T-ShirtsAlso aufgefetzt und vorher wohlwollend bemerkt, dass es ohne Nachverzollung durch ging (vier Shirts, Wert 46$). Die Bestellung hat mich eigentlich nur 20 Piepen gekostet, da ich noch ein Gutschein hatte, aber wie man sieht wird der eigentliche Wert auf dem Paket ausgewiesen.

Die Shirts, wie im Shop gesehen und von den Farben erwartet, sehen Top aus machen einen guten Eindruck und werden bald meinen wohlgeformten Körper zieren dürfen. Eins werd ich später verschenken aber nur wenn du Vegetarier bist.
Von der Haptik habe ich den Eindruck, dass die Qualität etwas nachläßt, was sich aber nicht auf den Druck bezieht sondern eher in der Stärke des Stoffes liegt - kann mich aber auch irren. Was aber durchaus nachvollziehbar wäre, da die Preise für die Teile ziemlich konkurrenzlos sind. Sodenn - der Genpool wurde aufgefrischt und kann ich mich dann mal von einem oder auch einem zweiten sehr alten Stück trennen.

Geschrieben in Ramsch | Keine Kommentare

Pfeifersche Eisvirus

Gerade vor zwei Tagen hatte ich noch daran gedacht. Lief ich doch vom Bahnhof in die Südvorstadt um mein Rad abzuholen, welches ich Tage zuvor wegen Unfahrbarkeit meiner selbst stehen ließ. (Obwohl die Vorsichtsmaßnahme nichts genützt hat, denn der Schnupfen hatte mich ja trotzdem erwischt.)

Jedenfalls wackelte ich die Kochstrasse lang und beim geschlossenen Pfeifers vorbei - okay es war schon nach 19:00 Uhr - dachte mir doch die Saison hat bestimmt schon begonnen und bei dem Wetter wird’s wohl nicht so besonders laufen… gibt aber jetzt auch „Waffeln!“ so meldete ein handgeschriebenes Päpchen an der Eingangstür – wie süß.

So sinnierte ich – und – man mag es kaum glauben, was’n Zufall findet sich doch gestern ein Kommentar auf einen Beitrag vom letzten Jahr von den neuen Besitzern mit einem kleinem Statement.

Da ich dem Süden entflohen bin und ich nur selten in die Gegend komme, ist’s mit der Informationsflut nicht weit, so bin ich doch dankbar für die Infos. Was mich nebenbei als Onliner und bekennender Kundenbindungsoptimierer begeistert, ist das Nutzen solcher Tools und einstellen von Kommentare in Blogs, was ja eigentlich zwar Werbung ist aber nicht ganz Spam. Dieses erwartet man ja so nicht von dieser Art Geschäfte.

Aber so bekommt man Aufmerksamkeit und wenn man sich nicht ganz so weit aus dem Fenster der Werbepenetranz hängt, wird sie auch nicht rausgeschmissen.

Wenn die neuen Kollegen von Pfeifers schon so mutig sind, kann man doch vielleicht über mehr nachdenken und ‘ne eigene Seite aufzumachen mit Ich-wünsch-mir –meine-Lieblingseis-Mischung und Besucherfotos mit den Schönsten Eisschnuten, dazu einen Newsletter wann’s was Besonderes gibt bzw. die Saison gestartet wird, Fanbriefen und Eis-Berichterstattungen aus aller Welt… naja ganz so weit – ein Eisportal zu starten – sollte es ja nicht gehen, immer an die Zielgruppe und den Charme des Besonderen im Blick behalten.

In diesem Sinne – für eine Eisflatrate – empfehle ich mich. (Eisflatrate oder Eisabo wäre übrigens auch eine Idee)

Geschrieben in Essen, Leipzig, Werbung und Marketing | Keine Kommentare

Schweißtreibendes Workout im Eiskeller oder Livebands mit Kundenbindung

Eigentlich sollte es eher WeekenOut (haha!) heißen, da die Aktion am Sonntag lief. GoGol Bordello war am Start und ließ die Halle beben. Hab mich auf ein Experiment der allerbesten Güte eingelassen, geh zu einer Band die du nicht kennst aber die dir empfohlen wird. Gesagt getan und für gut empfunden, mit der Einschränkung auf dem nur Liveevent. Denn aus der Konserve rockte es nur halb so gut, als in der Masse vor der Bühne.

Gogol BordelloGogol BordelloGogol Bordello ArkordionspielerGogol Bordello HimSelf

Der Kollege ist aber auch krass drauf und bedient mit seiner Band erst einmal, so scheint mir, plakativ alle Klischees die für Gipsys stehen. Reudige Haare einen hammermäßigen OLIBART und jeder Musiker ist für sich selbst ein Abbild seiner eigenen Klischeevorlage (Fiedel- und Arkordionspieler), - nette Bildergalerie bei last.fm übrigens

Gogol Bordello - ArkordeonRusseGogol Bordello - FiedelheinzGogol Bordello - BrüllbarbiesGogol Bordello - Drummerqueen

Aber egal, das machte den Charme der Band aus, verrückt, krass und verdammt laut. Das eigene Commitment eine Genre der „ukrainisches Zigeuner-Punk-Cabaret“ Musik zu bedienen reicht für meine Laieninterpretation nicht aus, mir kam es eher noch mehr aus den Richtung Speedfolkrockmetal was aber wunderbar bewegbar war. Vom ersten Moment bebte der Saal und das Epizentrum war ein pulsierend springender Menschenmop an dem nach kurzer Zeit kein Fitzelchen trockner Stoff mehr hing. Das Motto - Wer am höchsten Springt bekommt garantiert ein Molekühl Sauerstoff - wurde bis zur Extase betrieben, was meine klitschnassen Klamotten am Ende des Konzerts bewiesen und durch den sich anschließenden Schnupfen, der sich gerade bei mir ausbreitet, verstärkt.

Gogol Bordello - EpizentrumGogol Bordello - HappynessGogol Bordello - Finale

Zwischenzeitlich ließen sie sich extrem feiern und man dachte das Konzert ist wirklich schon zu Ende, doch das Warten hatte sich gelohnt, mit einer extralangen Zugabesession belohnte uns Eugene Hütz und seine Combo, welche dann in einem fulminanten nicht enden wollende Finale gipfelte.

Was mich danach noch begeistert hatte, war sein fast kindlicher Spaß, jedem der seine Hand hinstreckte diese auch noch abzuklatschen zu, schütteln – aus der sicht des Marketings eine wunderbare Art der Kundenbindung USP – denn so hatte ich dass noch nicht beobachten können.

Geschrieben in Leipzig, Werbung und Marketing | Keine Kommentare

Visualisierung: Einfachheit der Bedienung

Visualisierung von Einfachheit der BedienungEin Beispiel hervorragender Visualisierung von Texten mit langer Erklärungsflut ist mir heut im Artikel über WYSIWYG Editoren in Wikis aufgefallen. Der Artikel selbst ist nicht bei mir hängen geblieben (warum eigentlich nicht), aber das Bild das verdeutlicht, welche Probleme und Zugangshindernisse in Firmen herrschen, die sich fragen, warum gewisse Dinge nicht angenommen werden.

Dazu passt auch das heute gelesene Zitat „Wenn etwas in 30 Sekunden nicht funktioniert, lässt man es bleiben“ …so lieber Artikelschreiber warum habe ich keinen Zugang zu deinem Artikel gefunden… keine Ahnung - auch beim wiederholtem Versuch den Artikel anzulesen blieb es beim Überfliegen. Vielleicht das übermäßige Nutzen von Schriftformatierung wie fett und farbige Verlinkungen… ich weiß es nicht?

 
Geschrieben in Inspiration, Werbung und Marketing | Keine Kommentare

Blog db-backup via Plugin oder ohne

Das Thema Backup kann man eigentlich nie genug penetrieren, da man meistens erst daran denkt wenn eh schon alles zu spät ist. Aus diesem Grund habe ich bei einem Kollegen ein automatisches Backup eingerichtet. Für die Wordpressmaschine gibt’s auch das passende Plugin dafür, flux runtergalden und dafür den Downloadlink auf dem Wordpressblog benutzt, denkt man sich doch, dass da alles relativ aktuell ist – denkste.

Irgendwie hatte das Plugin auch tolle Backups erstellt, aber beim versenden an seine Email-Adresse wurde das angehängt sql.gz-File glatt mal aufgelöst und mit seinem kompletten Code in den Textbereich gepastet. Mist!

Die Recherche nach der Problemlösung brachte mich nicht wirklich weiter (war einfach zu ungeduldig) ich habe dann umgeschwenkt und nach einer eventuellen aktuelleren Version gesucht und dann auch gefunden. Jetzt klappst auch mit dem versenden und empfangen der Mails… nur noch den Spamfilter anpassen und alles ist gut. Jetzt bekommt er jeden Tag sein automatisches Backup.

Wer es gerne anders haben möchte kann sich auch von extern ein Backup schicken lassen.

Der Dienst Blockbackupr bietet eine simple Möglichkeit seinen Blog backuppen zu lassen, hierfür wird der RSS-Feed gezogen. Wer seine Blogaccountdaten mit Passwort und Zugang freigibt, kann sich die komplette Blogumgebung mit allen Bilder, Styles Kommentaren und und und… sichern lassen.

Klar geht auch… aber in meiner Version hab ich alle Stricke unter meinem Kommando

Geschrieben in Web 2.0, Webdesign | Keine Kommentare