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Alles was so hängen bleibt

Kleines SEO-ABC gefällig?

Auf Seo-United findet sich aktuell ein kleines Seo-ABC, mit vielen kleinen Hinweisen und Tipps zum gerne ausprobieren und die man immer mal zur eigenen Widervorlage merken kann um sich bei der Erstellung und Optimierung von Webseiten nicht ganz zu verlieren.

Zum Beispiel sollte nach C wie Content dieser so natürlich wie möglich daherkommen was eigentlich klar sein sollte. F wie Footerlinks, gibt den Hinweis Seiten wie Impressum und AGB, welche für Besucher nicht ganz so interessant sind, durch das No-Follow Tag zu entschärfen. Immer wieder gern genommen ist der Tip H wie Hierarchie, jede Seite der Hompage sollte in drei Klicks zu erreichen sein.

Suchmaschinen sind eben auch nur Benutzer und bewerten genauso nach Usability und Content wie natürliche Besucher.

Lese- und Bookmarkbefehl!

Leipzig eine Enklave der Holländer?

Leipzig unter holländischer FlaggeDie Weltmeisterschaft der Rasenkicker ist zwar schon ein Weile her aber die Anwesenheit der niederländischen Fans hat in Leipzig, zumindest bei Google, nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Der leipziger Marktplatz ist mit einer überdimensionalen Oranje-Flagge gelabelt.

Im ersten Moment hatte ich gedacht die Franzosen hatten einen verspäteten Rachegruß hinterlassen, denken wir an Napolen dem es gar nicht gut vor den Toren Leipzigs erging. Allerdings bei einem kleinem Rundumblick, entdeckte ich die enorme Ansammlung von kleinen orangenen „Ameisen“ auf dem Burgplatz. War dort zu der Zeit die Fanmeile extra für die mitgereisten Fans aufgestellt wurden.

Burgplatz mit orangenen Ameisen Verdammt wie viel Glück muss man haben das alles zusammenpasst, Flagge wird ausgerollt, Satellit fliegt gerade drüber und schießt Fotos und diese werden dann von Google übernommen. Vielleicht ist auch ein geheimes Zeichen der Übernahme städtischer Ländereien durch Verkauf an die Tulpenzüchter, man weiß ja nie was alles schon verkauft wurde (Siehe SWL) Vielleicht sollte man mal nachfragen. Zumindest steht Leipzig für eine nicht absehbare Zeit unter holländischer Flagge.

 

Wie Abstimmen beim Bürgerentscheid?

Wer sich noch nicht wirklich Gedanken zum anstehenden Bürgerentscheid gemacht hat kann sich bei diesem etwas älterem Blogbeitrag recht ausführlich belesen. Bis jetzt hatte ich für mich noch nicht die Zeit gefunden mich eingehend damit zu beschäftigen, einfach weil mir die entsprechenden Infos fehlten (bin kein wirklicher Offline Leser vor allem nicht die LVZ) und des anderen mangelte es immer mal am Impuls. Soll heißen, in meinem Suchradar, auch wenn Leipzig dort recht weit oben steht, ist die Thema Privatisierung Stadtwerke komischerweise nicht wirklich durchgedrungen obwohl ich interessiert war, aber dann leider nicht dazu kam selbst Recherche zu betreiben (jetzt hiermit getan).

Ansatzmäßig fand ich die Anti-Haltung zum Verkauf nicht wirklich fundiert, da ich bei den meisten Leuten mit denen ich drüber redete, wenn das Thema überhaupt mal auf den Tisch kam, keine handfesten Gründe heraushören konnte. Klar, was man hat sollte man behalten und aus einem postsozialistischen Kontext heraus, mit der schönen Betriebe-in-Volkes-Hand-Mentalität scheint diese Einstellung gerechtfertigt. Meiner Meinung nach gehören solche behördlichen Konstrukte mal ordentlich durchgeblasen und nach den Markt ausgerichtet, was man bei einer Privatisierung scheinbar möglich wäre um damit Kosten zu drücken und kundenfreundlicher zu werden. Ich denke da natürlich nicht nur an die Stadtwerke, sondern ebenso an die schön verkrusteten Strukturen und Markteindrücke bei der LWB – ich sag nur ca. 3,70 € kalt für unsanierten Wohnraum stadtweit und kein Verhandlungsspielraum, wobei es im privaten Bereich (klar findet man selten) so um die 2 € sind.

Der Haken an der Geschichte ist leider die so schön postulierten Heuschreckenschwarmgerüchte denen jede Übernahme vorausgeht. Günstig rein und Teuer raus, am Ende bleibt ein Hülle über die dann schnell in sich zusammenfällt. Da frag ich mich warum nur wenige Unternehmen langfristig denken und sich ihre Kunden zu gern Zahlenden macht – Kundenbindung und Zufriedenheit sag ich da nur. Da man ja selbst mal Unternehmer werden will (zumindest ich) fragt man sich: Was leben die einem vor? Muß das so sein? Hab ich da überhaupt Bock drauf so zu sein oder geht es nicht auch anders?

Da aber der scheinbar größere Teil nur an Profitmehrung interessiert ist, nicht aber an seine Kunden denkt, könnte man auch Rückschließen: im Falle der Stadtwerke wäre es vielleicht gar nicht so gut dem zuzustimmen. Die Vergangenheit zeigte ja, das der Verkauf von den SWL schon zweimal in die Hose ging und nur Verluste brachte. Jetzt fragt sich der geneigte Leser bestimmt warum unser(e) Jung(s) das nochmal auf den Tisch bringen, spätestens jetzt hat’s dann auch jeder geschnallt oder warum wollen die das? Aus Fehlern lernt man – zumindest sollte man und wer es nicht lernt, naja gehöre dort nicht hin.

Also wer sich ein Bild machen will – sollte es, die Zeit ist reif! Hier einsteigen!

Die Droge ruft – T-Shirts!

Droge - ErdbeereHeute werde ich rückfällig! Seit längerem bin ich am hadern mit mir ob und wann und natürlich wie viel ich demnächst in T-Shirts ausgeben kann. Eine kleine Flaute im Geldsäckel hält mich bis dato zurück, doch heute bekomm ich den entscheidenden Impuls und erliege höchstwahrscheinlich den Verlockungen der Erdbeere.

Verdammte Dealerin! Die kommt heute mit einem Tshirt, welchem eine Farbebene fehlt, trotzdem sieht es immer noch absolut tragbar aus – es ist jedoch ein Mangel und der wird mit 50% Rabatt verwischt. Ich denke ich tu’s und pack noch eins drauf!

 

Leipzisch – Fantastisch

KarpattVor kurzem durfte ich bei einem Besuch im Absturz einem sehr schönen und mitreißendem Konzert beiwohnen. Auf Verdacht, ohne zu wissen was uns erwartetet sind wir einfach am 12.1. dem Kreuzer-Tipp des Tages gefolgt und zu dem Konzert von Karpatt gegangen. Leicht irritiert durch die Ankündigung französischen Chanson hören zu dürfen, hofften wir das besten und nicht unbedingt einem schnöden Liederabend zu erwischen.

Schon die Bühne lies unser Mienen erhellen, lagen doch allerlei ungewöhnliches Instrument herum – ein Banjo zum Beispiel und ein Megafon – wozu das denn? Schon vom ersten Lied an begeisterten Karpatt die Meute und brachten Stimmung in die Bude. Fluffig dahrinrollenden Gitarrenfolkrock mit Kontrabassbegleitung ließen unser Zehen wippen. Die drei Kollegen wussten das Publikum (mit absoluter Frauenüberschußquote) in Ihren Bann zu ziehen, auch wenn die Zwischenansagen des Bandleaders, für mich als französisch unbedarfter (er hatte sich dann auf nur-französisch eingeschossen da er genügend fr. Feedback aus dem Publikum bekam) immer außen vor ließen, hielt die Stimmung bis zum Ende der knapp 2nhalb Stunden – die Location war auch absolut ideal.

Meine Absolute Empfehlung, wenn euch die Jungs über den Weg laufen unbedingt anschauen – einfach großartig und mein erstes mal, dass ich mir auf einem Konzert eine CD kaufte.
Zum Schluß meinte Sven vom Absturz das am 31. des Monats wieder ein Band mit ähnlichem Format bei ihm zum Konzert ist – schau’n ‚mer mal. El Gafla, moderner worldbeat aus Algerien/Frankreich.