Wuselt zwar schon eine Weile im Netz herum, aber dieses krasse Beispiel von viraler Werbung, die hiermit unterstützt wird, kann man nur beklatschen und weitergeben. Ein Shop nimmt sich und seine Produkte mit einer verdammt verrückten Dominoverkettung selbst auf die Schippe. Kleiner Beigeschmack trotzdem, es gibt am Ende nicht wirklich einen Link auf den Realen Shop, nur Formulare. Blaue Tasse anklicken, oder einfach kurz warten!
Meerschweinchen essen …
sehen kann man im Jojos Illustriertem Blog nebenan. Eine Webcam ist direkt auf die Behausung der Nager gerichtet so ist es möglich diese wundersamen Wesen, deren Sinn als Haustier ich noch nicht wirklich erfaßt habe, zu jeder Tageszeit (soweit das Licht mitmacht) und somit auch beim Essen zusehen. Warum essen? Fressen, klingt mir einfach zu martialisch, auf diese kleinen possierlichen Tierchen paßt doch mehr essen oder futtern.
Nebenbei kann man eine großartige Illustration der Installation und Funktionsweise einer der Kamera sehen. Bestens!
T-Shirts für Depressionen
…gibts natürlich auch beim Shirtladen um die Ecke, ganz nach meinem momentanen Geschmack. Das Beste es ist gerade Holiday-Sale, alle Shirts für 10 Dollar, für Weihnachtsgeschenke gibt es also genügend Futter.
Der Brühl ohne Fassade ist bunt
Am Wochenende konnte ich beweisen, dass die sozialistischen Blockbauten am Brühl Überraschendes verstecken: nämlich ein buntes Innenleben. Doch bald wird auch das nicht mehr sichtbar sein, wenn es, wie die Fassade, dem Bagger weichen wird. Habe gehört, dass ein Block in nur 10 Tagen platt gemacht wird.
Letztes Jahr konnte man das Innenleben noch während des SmallTownBlues betrachten und begehen. Was mir damals besonders aufgefallen ist, war der Fußboden. Jede Wohnung die ich betrat hatte im Hauptraum (Wohnzimmer oder was auch immer) ein wunderbares Echtholzparkett, teils zwar sehr zerschlissen aber immerhin. Da ich leider Keinen kannte der jemals darin wohnte, wundere ich mich nur über die Fußböden sondern auch über ein Gemeinschaftsbad im Hausflur mit Klo und Badewanne, wobei eigentlich jede Wohnung ein eigenes hatten.







Damit ist jetzt aber Schluß. Was danach kommt kann man im Cafe des Museums der bildenden Künste betrachten. Der Gewinnerentwurf der neuen Brühls wird dort mit allen Anderen ausgestellt. Hilfsbereite Menschen stehen zur Verfügung um interessierten Bürgern alle Fragen zu beantworte. Auf Zetteln kann man seine Meinung niederschreiben und in einen Kasten werfen der dann bestimmt nie geleert wird.
Eine kleine Empfehlung am Rande, den Besuch des Museums kann man damit verbinden in dem man einen der Freier-Eintritt-Tage nutz die immer jeden zweiten Mittwoch im Monat stattfinden. Bloß Schade, daß der Buß- und Bettag ist kein zweiter Mittwoch ist.
Eigene Adressdatenweitergabe verhindern, so gehts
Die Vorratsdatenspeicherung ist in aller Munde, es gibt genügend Gründe sich mit den Thema kritisch auseinanderzusetzen, allerdings gibt es nur beschränkte Möglichkeiten sich aktiv dagegen zur Wehr zu setzen. Ein Weg, der zwar lokal relativ begrenzt ist aber auch im Kleinen seinen Sinn macht, ist der Widerspruch zur Adressweitergabe mit der Neuauflage des Adressbuches der Stadt Leipzig.
Nach § 33 Absatz 3 SächsMG darf die Meldebehörde Vor- und Familiennamen, Doktorgrad, Anschriften der volljährigen Einwohner in alphabetischer Reihenfolge der Familiennamen in Adressbüchern und ähnlichen Nachschlagewerken veröffentlichen und an andere zum Zwecke der Herausgabe solcher Werke übermitteln.
Mit einem entsprechendem Formular (Antrag auf Einrichtung von Übermittlungssperren) kann man sich noch bis zum 28.11.2007 dagegen entscheiden.